Leerstehende Häuser in Dörfern bei Lützerath
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Eine Gaststätte in Keyenberg. Weinranken haben die Fassade überwuchert, der Innenraum ist leer.
Straße in Keyenberg
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Leere Straßen und leere Häuser in Keyenberg.
Leerstand in Keyenberg
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Auch dieser Metzgerladen steht leer.
Keyenberg bei Lützerath
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In dem Tagebau-Dorf wohnen kaum noch Menschen.
Fenster eines Hauses in Keyenberg
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Einige Bewohner sind geblieben – in der Hoffnung, dass es eines Tages wieder lebendig wird in Keyenberg.
Hausfassade in Keyenberg
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Um viele Häuser kümmert sich niemand mehr.
Verlassene Häuser in Keyenberg
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In einigen Dörfern wohnt nur noch ein Bruchteil der ursprünglichen Einwohnerzahl
Leerstand in Kuckum
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Ein leerstehendes Geschäft in Kuckum. Von den einst 500 Einwohnern sind noch etwa 40 übrig.
Überwuchertes Ladenschild
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Ein Laden in Unterwestrich bei Lützerath, den es schon lange nicht mehr gibt.
Verlassener Hof in Unterwestrich
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Auch dieser alte Hof in Unterwestrich bei Lützerath ist längst verlassen.

Verlassene Orte

Die verlassenen Dörfer bei Lützerath – so sehen sie heute aus

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Monatelang besetzten Hunderte Klimaaktivisten Lützerath. Das Dorf soll abgerissen werden, damit RWE die Kohle darunter fördern kann. Andere Dörfer wurden in letzter Minute verschont – doch jetzt wohnt kaum noch jemand dort.

Köln – Auf den ersten Blick wirkt alles ganz normal, aber dann merkt man schnell: An vielen Häusern bröckelt der Putz, Hauswände sind von Efeu überwuchert und es ist viel zu ruhig. Man denkt wahlweise an Dornröschenschlaf oder einen Endzeitfilm, wenn man durch Orte wie Unterwestrich oder Keyenberg schlendert. Die Dörfer im Rheinischen Braunkohlerevier bei Lützerath standen lange auf der Abrissliste des Energiekonzerns RWE und hätten dem Tagebau Garzweiler weichen sollen. Doch jetzt bleiben die Tagebaudörfer überraschend stehen. Viele der Einwohner sind inzwischen aber längst weggezogen und ganze Straßenzüge sind verlassen.

Rubriklistenbild: © Peter Sieben

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