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Die Elfringhauser Schweiz ist ein Mittelgebirge und liegt direkt vor der Haustür. Es bietet viele Wanderwege für einen Ausflug – und einige weitere Highlights.
Hattingen – Die meisten Menschen assoziieren das Ruhrgebiet wohl eher mit einer flachen Landschaft, viel Urbanität und wenig Natur. Doch schon von der historischen Altstadt in Hattingen aus sind die weitläufigen Hügel der Elfringhauser Schweiz zu erkennen. Das beliebte Naherholungsgebiet zwischen Ruhrgebiet und Bergischem Land bietet zahlreiche – teilweise recht steile – Rund- und Wanderwege. Im Überblick zeigt wa.de alle Infos zur Elfringhauser Schweiz und der Umgebung.
Elfringhauser Schweiz: Bis zu 300 Meter hohe Hügel zwischen Ruhrgebiet und dem Bergischen Land
Südlich von der Ruhr zwischen Hattingen, Wuppertal, Sprockhövel und Velbert liegt die Elfringhauser Schweiz. Diese ist Teil der Bergisch-Märkischen Hügellandschaft. Inmitten der Hügellandschaft sind zwei tiefe Bachtäler, das Delibachtal und das Felderbachtal, zu finden. Weil die 300 Meter hohen Erhebungen schon beinahe alpin anmuten, erhielt die Hügellandschaft bei Elfringhausen den Beinamen Schweiz.
Zahlreiche Rundwege in der Elfringhauser Schweiz mit Pausen am Erlebnisbauernhof Bergerhof
In der Elfringhauser Schweiz bieten zahlreiche Wanderwege eine wunderschöne Sicht auf die idyllische Hügellandschaft. Eine der Rundwege führt durch das Felderbachtal und um den Immelberg bei Velbert-Langenberg. Dieser startet am Parkplatz „Am Roten Haus“ in Elfringhausen und dauert ungefähr zwei bis drei Stunden. Während der Strecke kommt man auch am Erlebnisbauernhof Bergerhof vorbei, der bereits 1482 urkundlich erwähnt wurde. An diesem beliebten Ausflugsziel gibt es unter anderem Ziegen, Esel, Ponys, Pferde sowie Gänse. Zusätzlich kann man dort kleine Speisen genießen – und im Sommer sogar selbst Erdbeeren pflücken.
Elfringhauser Schweiz: Sehenswürdigkeiten im nahegelegenen Velbert und Wuppertal
In unmittelbarer Nähe zur Elfringhauser Schweiz liegt Velbert – mit einer besonderen Sehenswürdigkeit: Dem Nevigeser Wallfahrtsdom oder auch Mariendom. Diese Wallfahrtskirche im Velberter Stadtteil Neviges wurde im Jahr 1966 erbaut und zwei Jahre später eingeweiht. Nach dem Kölner Dom ist der Mariendom die zweitgrößte Kirche im Erzbistum Köln. Auch die Stadt Wuppertal, die ungefähr 20 Kilometer entfernt von der Elfringhauser Schweiz liegt, bietet Sehenswürdigkeiten und urbanes Flair: Dazu gehört unter anderem die berühmte Wuppertaler Schwebebahn, der Botanische Garten und der Zoo. Neben der Elfringhauser Schweiz gibt es im Ruhrgebiet zahlreiche weitere Ausflugsziele, die von Parks und grünen Oasen bis hin zu einzigartigen Haldenlandschaften Besucherinnen und Besucher staunen lassen.
So kommen Besucher in die Elfringhauser Schweiz mit dem Auto und der Bahn
- Anfahrt mit dem Auto: Die Elfringhauser Schweiz erreicht man mit dem Auto über die A43 am Autobahnkreuz Wuppertal-Nord. Von dort geht es auf die A46, von der man an der Ausfahrt Wuppertal-Oberbarmen abfährt. Nun muss man der Beschilderung richtig Wuppertal sowie der Elfringhauser Schweiz folgen.
- Anfahrt mit den ÖVPN: Von Hattingen aus erreicht man die Elfringhauser Schweiz mit den Buslinien 331 und 332. Aber auch von Wuppertal ist eine Anfahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln möglich. Dabei muss man ab dem Bahnhof Wuppertal Barmen auch die Buslinie 332 nehmen oder ab Wuppertal Birkenhof die Buslinie 583.
(cj)
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