Botanische Vielfalt

Auch im Herbst begehrt: Blumenparadies und Gewächshäuser in NRW-Großstadt

Dahlien, Palmen und Pflanzenhäuser. Die Flora Köln begeistert auch im Herbst mit ihrer schönsten Seite.

Köln – Exotische Pflanzenarten, kunstvolle Gartenanlagen und grüne Oasen lassen sich in der Flora der Stadt Köln entdecken. Der 11,5 Hektar große botanische Garten liegt im Stadtteil Riehl und ist ein beliebtes Ausflugsziel von Millionen Besuchern jährlich. Die „Flora“ bezeichnet sowohl den botanischen Garten als auch das denkmalgeschützte historische Gebäude im Herzen des Parks. „Mit 12.000 kultivierten Pflanzenarten aus aller Welt im Freiland und Gewächshäusern ermöglichen Flora und Botanischer Garten eine Weltreise mit allen Sinnen“, heißt es auf der Website der Stadt Köln.

Gebäude Flora im botanischen Garten in Köln

Das prachtvolle Gebäude „Flora“ wurde 1865 im Stil des Historismus eröffnet und diente lange Zeit als Treffpunkt für das Kölner Bürgertum. Nach einer umfassenden Sanierung erstrahlt das Gebäude seit 2014 wieder im neuen alten Glanz, mit einem gekreuzten Tonnendach, modernisierter Veranstaltungstechnik und stilvollen Räumlichkeiten für verschiedene Events.

Pflanzen aus allen Klimazonen der Erde

Im angrenzenden botanischen Garten lassen sich seit 1914 Pflanzen aus allen Klimazonen der Erde bestaunen. „Neben der umfangreichen Kollektion besonderer und exotischer Gehölze im sogenannten Arboretum werden botanische Besonderheiten in Sondergärten vorgestellt“, heißt es auf der Website. Der Rheinische Bauerngarten, der Alpinum oder der Irisgarten sind nur ein paar der vielen Sondergärten im botanischen Garten.

Auch im Herbst entfaltet die Anlage ihren Zauber. Über 300 Dahliensorten blühen in voller Pracht, die Palmenallee strahlt im spätsommerlichen Licht und die Obstwiesen laden zum Ernten ein. Auch die Gewächshäuser liefern zu jeder Jahreszeit faszinierende Einblicke. Seit 2021 entsteht eine neue dreiflügelige Anlage aus einer Stahl-Glaskonstruktion, die voraussichtlich Ende des Jahres 2025 eröffnet wird.

Sieben beeindruckende Waldgebiete in NRW – spannende Ziele für Naturliebhaber

Eines der bekanntesten Waldgebiete in NRW ist der Teutoburger Wald.
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Die wohl eindrucksvollste Sehenswürdigkeit in dem Waldgebiet sind wohl die Externsteine.
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Aber auch das Hermannsdenkmal ist deutschlandweit bekannt. Es gilt als höchste Statue in ganz Deutschland.
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Beim Ausflug in den Teutoburger Wald lohnt sich ein Abstecher zum Eggeturm in Horn-Bad Meinberg – ein Ausblick über den Teutoburger Wald bis ins Sauerland ist garantiert.
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Der Diersfordter Wald liegt bei Wesel.
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Bei einer Wanderung durch den Wald kommt man unter anderem an kleinen Moorgebieten vorbei.
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Auch eiszeitliche Sanddünen können in dem Waldgebiet entdeckt werden.
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Mit etwas Glück können Besucher auf dem Moorerlebnisweg die seltene Libellenart „Große Moosjungfer“ beobachten.
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Schon der Weg durch das Waldgebiet im Siebengebirge bei Bonn wirkt geheimnisvoll.
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Besonders mystisch ist aber der Anblick der Burgruine Drachenfels. Sagen zufolge soll dort einst ein Drache sein Unwesen getrieben haben.
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Bei einer Wanderung durch den Wald erblickt man auch immer wieder den Rhein.
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Der Arnsberger Wald am Rande des Sauerlands ist rund 600 Quadratkilometer groß.
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Der Wald erstreckt sich bis zum Möhnesee, eine der größten Talsperren Deutschlands.
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Der Arnsberger Wald hat massive Probleme mit dem Borkenkäferbefall. Ein großer Teil des Fichtenbestandes wurde zerstört.
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Über 110 Quadratkilometer erstreckt sich das Naturschutzgebiet Nationalpark Eifel.
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In den Waldgebieten des Nationalparks leben viele Tierarten, auch seltene Lebewesen wie die Sumpfspitzmaus sind dort zu Hause.
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Deswegen sollten Besucher sich auch nur auf den Wanderwegen bewegen. Ein Weg führt über die Victor-Neels-Brücke.
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Die Waldgebiete des Nationalparks Eifel umgeben den Rursee.
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Das Rothaargebirge ist der größte Naturpark in Deutschland. In dem Gebiet liegt unter anderem der Kahle Asten.
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In dem Naturpark liegt der Hennesee. An Sommertagen können Ausflügler sich im See abkühlen.
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Teil des Rothaargebirges sind auch die Bruchhauser Steine. Sie sind in beliebtes Ausflugsziel.
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Einen guten Ausblick über das Rothaargebirge haben Besucher des Panoramaparks in Kirchhundem.
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Ein ganz besonderes bewaldetes Gebiet ist die Sequoiafarm Kaldenkirchen.
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Dort wachsen auf einer Fläche von 3,5 Hektar zahlreiche Mammutbäume.
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Interessierte sollten die Öffnungszeiten der Farm beachten, zwischen Oktober und April kann die Farm nur nach Vereinbarung besucht werden.
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Das Wasserschloss Lembeck lockt mit prächtiger Barockarchitektur. Der weitläufige Park präsentiert ebenfalls eine vielfältige Blütenpracht. Ein lohnendes Ausflugsziel für Familien. Die Vielfalt der Natur zeigt auch das Arboretum in Hamm-Norden. Die vielen verschiedenen Bäume in der kleinen Parkanlage haben jetzt neue Hinweistafeln bekommen. Auch Jugendliche legten Hand an.

 

Rubriklistenbild: © IMAGO/CHROMORANGE /Gerd Harder

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