Unfall

Auf Rennweg-Baustelle: Teleskoplader kippt in Graben, Öl läuft aus

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Der Teleskoplader kippte in den Graben.
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Auf der Baustelle des Windparks Rennweg zwischen Sichtigvor und Allagen ist es am Donnerstagmittag zu einem Unfall gekommen. Auch die Untere Wasserbehörde des Kreises eilte zur Unfallstelle.

Sichtigvor/Allagen – Nicht Öl oder Benzin auf einer Straße, sondern Öl auf einem Gewässer war am Donnerstagmittag das Alarmierungsstichwort für die Löschgruppe Mülheim/Sichtigvor sowie den Löschzug Belecke der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Warstein. Und die Adresse der Alarmierung führte sie zum Windpark Rennweg zwischen Sichtigvor und Allagen. Dort war – zum genauen Hergang und den Umständen konnte Marcel Papenfort als Geschäftsführer der Windpark Rennweg Betriebs GmbH & Co.KG am Donnerstagmittag noch nichts sagen, weil er selber nicht vor Ort war – ein Teleskoplader in einen Straßengraben der Baustelle gekippt und auf der Seite beziehungsweise dem Dach liegen geblieben.

Offenbar verletzte sich der Fahrzeugführer dabei nur leicht und konnte sich nach Erkenntnissen vor Ort selbstständig aus dem Fahrzeug befreien. „Nochmal Glück im Unglück“, so Papenfort. Angestellt sei der Fahrer des Teleskopladers bei einem Subunternehmen der Betreibergesellschaft, erklärte Papenfort.

Untere Wasserbehörde des Kreises an der Unfallstelle

Die Aufgabe der Feuerwehr bestand dann darin, auslaufende Betriebsmittel aufzunehmen – der Wegeseitengraben führte etwas Regenwasser, dorthinein war der Teleskoplader gekippt. Zur Menge der ausgelaufenen Betriebsmittel konnte Donat Ahle als Leiter der Feuerwehr keine Auskünfte geben. Offenbar war es aber eine eher geringe Menge. Zur Lageerkundung und Absprache der weiteren Vorgehensweise kam auch Birgit Dalhoff von der Unteren Wasserbehörde des Kreises Soest zur Unfallstelle.

Mit speziellem Ölbindemittel, das wasserabweisend und dauerhaft schwimmfähig ist, wurde der Graben im Bereich der Unfallstelle abgestreut. Anschließend übernahm ein Fachunternehmen per Kran die Bergung des Teleskopladers.

Im Januar dieses Jahres kam es auf dem Weg zum Windpark Rennweg in der Romecke zu einem weitaus dramatischeren Unfall. Seinerzeit stürzte ein Betonmischer in einen Graben, zwei Personen waren in der Fahrerkabine eingeschlossen.

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