Schwere Gewitter

Überflutung in Gelsenkirchen – Feuerwehr muss mit Schlauchbooten fahren

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In Gelsenkirchen ist es Donnerstagnacht (17. August) zu einem Gewitter gekommen. Teilweise waren Straßen nur noch mit Schlauchbooten passierbar.

Gelsenkirchen – Ein schweres Gewitter mit Starkregen ist in der Nacht zum Donnerstag (17. August) gegen 1 Uhr über Gelsenkirchen gezogen. „Schlagartig wurden Straßen, Keller und tiefer liegende Wohnbereiche überflutet. Automatische Brandmeldeanlagen lösten aus; Bäume kippten um und begruben Fahrzeuge unter sich“, teilt die Feuerwehr am Donnerstagmorgen mit. An mehreren Autobahnunterführungen wie der A42 Kurt-Schumacher-Straße, Münsterstraße/Bismarckstraße, mussten Personen aus ihren Fahrzeugen gerettet werden, so die Feuerwehr weiter. Auch in anderen NRW-Städten war es zu Unwetter-Ereignissen gekommen.

Schwere Gewitter fegen über Gelsenkirchen – Bäume kippten um und begruben Fahrzeuge unter sich

  • Wo? Gelsenkirchen, insbesondere die Stadtteile Bismarck, Feldmark und Schalke
  • Wann? Nacht zum Donnerstag (17. August), gegen 1 Uhr

Die Einsatzschwerpunkte hätten insbesondere in den Stadtteilen Bismarck, Feldmark, Schalke gelegen. „Im Bereich der Wiesmannstraße/Sellmannsbachstraße lief das Regenwasserrückhaltebecken über und überflutete die benachbarten Straßen, auch hier standen abgestellten Fahrzeuge unter Wasser. Auch Bäume kippten um und begruben Fahrzeug unter sich. Die Straßen waren in diesem Bereich teilweise nur noch mit Schlauchbooten passierbar“, so die Behörde, die in der Nacht einen echten Großeinsatz fahren musste. Nun dürfte bei vielen Menschen in Gelsenkirchen die Frage im Raum stehen, welche Versicherung im Falle von Unwetterschäden was zahlt. Auch andernorts sorgte das Unwetter für Überschwemmungen: Am Autobahnkreuz Herne hat sich ein Mann im Zuge des Gewitters vor Wassermassen auf das Dach seines Autos gerettet.

In Gelsenkirchen kam es in der Nacht zum Donnerstag (17. August) zu einem heftigen Gewitter.

Feuerwehr-Großeinsatz wegen Gewitter in Gelsenkirchen – rund 150 Einsätze in der Nacht

„Die Berufs- und Freiwillige Feuerwehr war im Großeinsatz mit über 100 Einsatzkräften und forderte zur Unterstützung das THW an. In vielen Bereichen mussten die Anrufer jedoch um Geduld gebeten werden, weil die ca. 150 Einsätze (Stand 4 Uhr) nur nacheinander abgearbeitet werden können. Die Einsatzkräfte werden bis in den Donnerstagvormittag gebunden sein“, heißt es weiter. Auch für den Tag warnt der DWD noch vor Starkregen, Hagel und Sturmböen. (mo)

Rubriklistenbild: © Feuerwehr Gelsenkirchen

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