VonMarkus Hannekenschließen
Auf der Werler Straße in Hamm gab es am Dienstag mal wieder ein Verkehrsproblem. Diesmal lag es aber nicht an einer Baustelle oder einem Unfall.
Hamm - Ein Problem am Bahnübergang auf der Werler Straße sorgte am Dienstagvormittag im Hammer Süden für ein mittleres Verkehrschaos. Die Schranken standen mehr als zwei Stunden lang auf „Halbmast“, die Ampeln zeigten währenddessen dauerhaft Rot. Nach WA-Informationen hängen die beiden technischen Apparaturen zusammen.
Die erste Meldung ging bei der Polizei in Hamm gegen 9.10 Uhr ein, sagte deren Sprecherin Hannah Reineke auf Anfrage. Polizisten fuhren hin und regelten den Verkehr, der über den Kreuzungsbereich mit der Alten Werler Straße somit nur stoßweise voran kam. Die Auswirkungen waren auf der B63 in beiden Richtungen stark spürbar.
Vermutlich hat ein technisches Problem den Blackout verursacht. Ob es einen Blitzschlag gab, wurde bis zum späten Nachmittag nicht bekannt. Über die Stadt zogen seit dem frühen Morgen bis weit in den Vormittag hinein Gewitterzellen, teils mit Starkregen.
Schranken-Chaos in Hamm: Problemlöser vor Ort
Zuständig für den Betrieb der Strecke ist die Westfälische Landes‐Eisenbahn GmbH (WLE). Von dort wurden Mitarbeiter in den Hammer Süden geschickt, um das Problem zu durchleuchten und zu beheben. Um kurz 11 Uhr gab es insofern Entwarnung, als dass die Ampelanlage ausgeschaltet wurde und die Schranken hochgestellt wurden. Die Polizisten zogen ab, der Verkehr rollt wieder normal. Vermutlich wird in den kommenden Stunden also kein Bahnverkehr erwartet. Techniker sind allerdings noch vor Ort.
Immer wieder kommt es auf der Werler Straße seit Monaten zu Problemen: Generell gilt das für laufende Bauarbeiten, aber vereinzelt auch für Unfälle.
