VonMarkus Hannekenschließen
Der Dunantweg soll Teil der Fahrrad-Hauptroute von der Innenstadt nach Ostwennemar sein. Nach umfangreichen Vorbereitungen steht der Baubeginn bevor.
Hamm – Am Dunantweg steht der Baubeginn für die Fahrradhauptroute zwischen der Innenstadt und Ostwennemar bevor. Der schmale Weg südlich der Hochschule Hamm-Lippstadt soll verbreitert und beleuchtet werden; den Übergang zur Marker Allee soll künftig eine Ampel sichern.
Im Frühjahr hatte es bereits Vorarbeiten an der Strecke gegeben, doch jetzt soll es richtig losgehen. Das Gelände für die Erweiterung war vor zwei Jahren von der Stadt erworben worden; die CDU hatte damals für sich reklamiert, den Kauf vermittelt zu haben. Jetzt stellte die SPD-FDP-Grünen-Koalition den Baubeginn vor.
Baustart für neue Fahrradhauptroute nach Ostwennemar
Die Verbindung gehört zu den innerstädtische Radhauptrouten, die die Koalition in alle Stadtbezirke bauen lassen will. Sie führt in diesem Fall von der Ringpromenade über die Marker Allee und knickt auf Höhe der Josef-Schlichter-Allee und des Hauses Kentrop auf den Dunantweg ab. Der quert die Neue Ahse und den Hohefeldweg, weiter geht es dann im Bezirk Uentrop entlang des Geithe-Bachs.
Bei den aktuellen Bauarbeiten geht es um den Ausbau einer 670 Meter langen Strecke auf 3,5 bis 4 Meter Breite. Im Bereich des Holunderwegs waren Brombeersträucher entfernt worden; als Ausgleich für den Eingriff sind nun Gehölzpflanzungen vorgesehen. Laut Pflanzplan werden Feldahorn und Säuleneichen im Wechsel gepflanzt, mit je einer Winterlinde an Anfang und Ende.
Neue LED-Strahler und eine Ampel
Für die Beleuchtung der Route werden LED-Strahler aufgestellt. Die Standorte liegen zwischen Pflanzstreifen und Radweg, so dass das angrenzende Landschaftsschutzgebiet „Alte Ahse“ von Lichtemissionen abgeschirmt wird.
Außerdem soll am Übergangspunkt zwischen Marker Allee und Dunantweg auch noch eine Ampel errichtet werden, um das gefahrlose Überqueren der Hauptstraße zu ermöglichen. Die Maßnahme kostet 840 000 Euro, der städtische Eigenanteil liegt bei 190 000 Euro. Zum Gesamtkonzept gehört auch die bestehende Ampel an der Kreuzung von Heßlerstraße und Marker Allee mit ihrer Fahrradvorrangschaltung.
Die Radwegeführung auf der Marker Allee soll zudem überprüft werden. Hier war der baulich getrennte, aber auch baufällige Radweg bereits vor Jahren aufgegeben und als Parkfläche für Autos freigegeben worden. Seitdem gibt es einen Radschutzstreifen auf der Fahrbahn, der aus Sicht von Kritikern allerdings keinen Schutz vor zu dicht überholenden Autos gibt.
Rubriklistenbild: © Andreas Rother

