Baubeginn Anfang 2024

Bäume verschwunden: Erste Zeichen für den Westentor-Umbau in Hamm

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Die Bäume am Verkehrsknotenpunkt Westentor sind gefällt. Das ist ein erstes deutlich sichtbares Zeichen für den Umbau. Er soll Anfang 2024 beginnen.

Hamm – Es ist kahl geworden am Westentor. Bereits zum Monatsanfang waren auf der Südseite (Backwerk) drei Bäume gefällt worden, nun passierte das Gleiche auf der gegenüberliegenden Seite vor der City-Galerie. Die Baumfällungen sind Vorboten für den Umbau des Westentors. Dieser soll Anfang 2024 beginnen.

Erste Zeichen für den Westentor-Umbau: Auch die Bäume auf der Nordseite sind verschwunden.

Erhalt der alten Bäume als nicht sinnvoll erachtet

Die Neuplanung sieht auf beiden Seiten ebenfalls Bäume vor, allerdings wäre ein Erhalt der bisherigen Gehölze nicht sinnvoll gewesen. Bereits in der Sitzungsperiode im Juni hatte der Hauptausschuss den Umbau des Westentors (Kosten circa 2,1 Millionen Euro) beschlossen und damit die Pflanzung neuer Bäume.

Baumfällung, aber warum? Die Bäume hätten den Umbau wohl nicht ohne Schäden überstanden. Die Stadt setzt auf nachhaltige Planung und klimafeste neue Gehölze.

Infolge der Klimaveränderungen und der anstehenden Bauaktivitäten sei erfahrungsgemäß zu erwarten, dass die alten Bäume mittelfristig abgängig sein würden. Ein temporärer Erhalt hätte laut Stadt zur Folge, dass zu einem späteren Zeitpunkt „ein nicht unerheblicher Eingriff mit erhöhtem Kostenaufwand in eine funktionierende und in Betrieb befindliche Anlage erfolgen müsste“. Dies würde laut Stadt aufgrund der Zweckbindungsfrist auch eine anteilige Rückzahlung von Fördergeldern bedeuten.

Neues Westentor: Neue Bäume und Dachbegrünung gehören dazu. Grafik: Bietergemeinschaft Gnegel/Landschaft planen und bauen

Im Sinne einer nachhaltigen Planung sollen im Zuge der Bauarbeiten deshalb neue, widerstandsfähige Bäume gepflanzt werden. Auch eine Dachbegrünung der Haltepunkte ist geplant.

Rubriklistenbild: © Drechsel

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