Am Westenwall

Baustelle schneidet Gehweg ab: „Nicht optimal, aber auch keine Gefahrenlage“

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Bauarbeiten am „B-tween“ in Hamm: Der Fahrradweg endet abrupt am Bauzaun.
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Durch die Bauarbeiten am Westenwall in Hamm sind Fuß- und Radweg dort abgeschnitten. Ein Sicherheitsrisiko sei das aber nicht, findet die Stadt.

Hamm – „Die Situation für Fußgänger und Radfahrer ist aktuell nicht optimal, aber aus unserer Sicht auch keine Gefahrenlage, weil es dort ein Tempolimit von 20 Kilometer pro Stunde gibt.“ So beurteilt die Stadt Hamm die neue Regelung entlang der „B-tween“-Baustelle am Westenwall in Hamm.

Baustelle am „B-tween“: Stadt Hamm sieht „keine Gefahrenlage“ am Westenwall

Die Baustelle am Westenwall reicht ab der Einmündung Brauereistraße ein Bauzaun bis an die Fahrbahn heran und schneidet den bisherigen Geh- und Radweg ab. Immer wieder reagieren Radfahrer sichtlich verunsichert, Fußgänger mogeln sich am Zaun entlang.

Radfahrer könnten dort auf der Straße weiterfahren oder wie Fußgänger die Seite entlang des Allee-Centers nutzen und dann später die Straße wieder queren, so der Lösungsvorschlag der Stadt. Zusätzliche Schilder zum erhöhten Fußgängerverkehr (in Höhe der Bushaltestellen) sollten die Verkehrsteilnehmer sensibilisieren.

Stadtsprecher Tom Herberg kündigte an, die Stadt werde Ende kommender Woche „auf alle Fälle“ die Wegeführung durch großflächige Plakate, angebracht an den Bauzäunen, deutlicher machen. Zudem würden sogenannte farbige „Footprints“ aufgebracht, die ebenfalls die Wegeführung verdeutlichen.

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