Vorfall bei der Bundestagswahl

Bedrohung mit Messer vor Wahllokal in NRW – Vorwurf der Wahlmanipulation

Die Polizei rückte am Tag der Bundestagswahl zu einem Wahllokal in Krefeld aus. Ein Mann drohte mit einem Messer und behauptete, die Wahlen seien manipuliert.

Krefeld - Bei der Bundestagswahl 2025 kam es in NRW zu einem Polizeieinsatz: Am Sonntag, 23. Februar, kam es im Krefelder Wahllokal Kolpinghaus zu einem Vorfall.

Bedrohung mit Messer vor Wahllokal in NRW – Vorwurf der Wahlmanipulation

Ein 33-jähriger Mann aus Krefeld betrat gegen 11.50 Uhr das Wahllokal in der Innenstadt. Zeugen berichteten, dass der Mann die Wahlhelfer mit verhetzenden Beleidigungen konfrontierte und ihnen Wahlmanipulation vorwarf, so die Polizei.

Nachdem er das Wahllokal verlassen hatte, bedrohte er eine bislang unbekannte Person und zeigte dabei ein Messer, das jedoch nicht zum Einsatz kam. Die Polizei konnte den Tatverdächtigen im Rahmen einer Fahndung ausfindig machen. Es wurde eine Gefährderansprache durchgeführt, ein Platzverweis erteilt und weitere Maßnahmen angedroht.

Der Mann sieht sich nun einem Strafverfahren gegenüber. Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen. Zusätzlich zu den üblichen Schutzmaßnahmen wurde für das Wahllokal eine verstärkte polizeiliche Aufklärung veranlasst.

Rubriklistenbild: © Karl-Josef Hildenbrand/dpa

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