23. Februar

Ergebnisse der Bundestagswahl 2025 in NRW: CDU klar vor SPD und AfD

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Die Ergebnisse der Bundestagswahl 2025 in NRW zeichnen ein klares Bild. Auch in NRW ist die CDU vorn, dahinter gibt es im Vergleich zur Bundesebene aber Abweichungen.

NRW - Dreieinhalb Monate ist das Aus der Ampel-Koalition bekommt Deutschland eine neue Regierung. 59,2 Millionen Wahlberechtigte in Deutschland waren am 23. Februar dazu aufgerufen, einen neuen Bundestag zu wählen – und indirekt einen neuen Kanzler. Mit 12,6 Millionen kommen rund 21 Prozent davon aus Nordrhein-Westfalen. Alle Entwicklungen, Beobachtungen, Kuriositäten und Ergebnisse aus NRW hier live im Ticker.

Bundestagswahl 2025 in NRW: CDU klar vor SPD und AfD – Ergebnisse liegen vor

6.42 Uhr: Die vorläufigen NRW-Ergebnisse der Bundestagswahl 2025 zeichnen ein klares Bild. Die CDU ist im bevölkerungsreichsten Bundesland klar stärkste Kraft geworden - und kam nach Auszählung aller 64 Wahlkreise auf 30,1 Prozent der Stimmen. Abgeschlagen dahinter landete die SPD mit 20,0 Prozent auf Platz zwei. Drittstärkste Kraft mit 16,8 Prozent wurde die AfD vor den Grünen (12,4), wie auf der Website der Bundeswahlleiterin ersichtlich war. Die Linke erreichte 8,3 Prozent. Die FDP blieb mit 4,4 Prozent auch in NRW unter der 5-Prozent-Hürde. Die Wahlbeteiligung lag bei 82,2 Prozent.

Bundestagswahl 2025: Vorläufige Ergebnisse für NRW – Zweitstimmen (Stand: 24. Februar, 6.15 Uhr*)

SPDCDU/CSUGrüneFDPAfDLinkeBSWSonstige
20,030,112,44,416,88,34,13,8

*Quelle: wahlergebnisse.nrw

Bundestagswahl 2025: Vorläufige Ergebnisse für NRW – Erststimmen (Stand: 24. Februar, 6.15 Uhr*)

SPDCDU/CSUGrüneFDPAfDLinkeBSWSonstige
25,134,011,73,316,46,80,12,6

*Quelle: wahlergebnisse.nrw

Update vom 24. Februar, 6.15 Uhr: Die Landeswahlleitungen ermitteln aus den Meldungen der Wahlkreise das Wahlergebnis in den einzelnen Bundesländern und geben es an die Bundeswahlleiterin weiter. In Nordrhein-Westfalen dürfte das auch nicht mehr stark von den Hochrechnungen abweichen. Die Bundeswahlleiterin errechnet dann daraus das Ergebnis für das gesamte Wahlgebiet. Dieses wird dann, so vermutet es unter anderem auch der WDR, voraussichtlich in den Morgenstunden des 24. Februars verkündet.

Bundestagswahl 2025: Hochrechnungen für NRW (Stand: 22.59 Uhr - Quelle: WDR)

SPDCDU/CSUGrüneFDPAfDLinkeBSWSonstige
20,230,112,64,416,38,54,23,7

22.26 Uhr: Jens Spahn holte in seinem Wahlkreis im Münsterland mit deutlichem Vorsprung die meisten Stimmen. Auch nach dem neuen Wahlrecht hat er damit die besten Aussichten, ins Parlament einzuziehen. Der frühere Gesundheitsminister erreichte im Wahlkreis Steinfurt I/Borken I exakt 41,8 Prozent der Erststimmen. Die SPD-Kandidatin Sarah Lahrkamp erhielt 22,7 Prozent.

22.17 Uhr: Caroline Bosbach erzielte im Bundestagswahlkreis Rhein-Berg das beste Resultat. Die Tochter des CDU-Politikers Wolfgang Bosbach erhielt laut vorläufigen Ergebnissen 42,2 Prozent der Erststimmen. Die 35-Jährige setzte sich unter anderem gegen den FDP-Vorsitzenden Christian Lindner durch, der 4,9 Prozent erreichte. Ob Bosbach tatsächlich in den Bundestag einzieht, hängt vom neuen Wahlrecht ab, das die Zweitstimmen ihrer Partei berücksichtigt. Dies entscheidet sich erst mit dem am Abend noch ausstehenden vorläufigen Endergebnis.

21.55 Uhr: Friedrich Merz erzielte in seinem Wahlkreis im Hochsauerland die meisten Erststimmen mit deutlichem Vorsprung. Der Kanzlerkandidat der Union erreichte 47,7 Prozent der Stimmen. Dirk Wiese von der SPD erhielt 21,4 Prozent. Bei der vorherigen Wahl im Jahr 2021 hatte Merz den Wahlkreis mit 40,4 Prozent der Erststimmen für sich entschieden. Merz wohnt in Arnsberg und plant, seinen Hauptwohnsitz dort zu behalten – selbst wenn er Bundeskanzler wird.

21.16 Uhr: NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur (Grüne), die auch Vize-Regierungschefin ist, nahm Friedrich Merz nach den Ergebnissen der Bundestagswahl in die Pflicht. Er muss jetzt zeigen, dass er willens ist, das Land zu einen. Also das Gegenteil dessen, was seinen Wahlkampf geprägt hat“, schrieb die Ministerin im Kurznachrichtendienst X.

20.41 Uhr: Friedrich Merz wird wohl der nächste Kanzler. Für NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst ist das Bundestagswahl-Ergebnis nicht zwingend nur eine gute Nachricht, kommentiert wa.de.

Bundestagswahl 2025 in NRW: CDU klar vor SPD und AfD – Wüst äußert sich

20.23 Uhr: NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) interpretiert das Ergebnis der Bundestagswahl als eindeutigen Erfolg für die Union und ihren Kanzlerkandidaten Friedrich Merz. „Wir haben deutlich zugelegt. Das zeigt: Die Wähler wollen einen Neustart für unser Land“, äußerte Wüst in einer Mitteilung. Die CDU/CSU habe einen klaren Auftrag zur Regierungsbildung erhalten. Die Ampel-Koalition sei „krachend gescheitert“ und abgewählt worden. „Die Menschen wollen einen Politikwechsel“, betonte Wüst. „Damit der gelingt, haben die Parteien der Mitte nun eine große Verantwortung, Gespräche zu führen, um Deutschland aus der Krise zu führen.“

20.10 Uhr: In Düsseldorf kam es am Wahltag übrigens zu einem bemerkenswerten Vorfall. Ein Wahlhelfer wurde von seiner Aufgabe entbunden, nachdem er auf der Plattform X angekündigt hatte, Stimmen für die AfD aussortieren zu wollen. Das berichtet die Rheinische Post. Kreiswahlleiter Christian Zaum bestätigte dem Medien diesen Vorfall und betonte, dass es laut der Stadt zu keiner tatsächlichen Vernichtung von Stimmen gekommen sei. Die Ankündigung des Wahlhelfers auf der Plattform X sorgte für Aufsehen und führte zu seiner sofortigen Entlassung am Wahltag. Die Stadt Düsseldorf prüft nun mögliche rechtliche Schritte gegen den Wahlhelfer. Der Vorfall unterstreicht die Bedeutung der Integrität und Neutralität bei der Durchführung von Wahlen.

19.31 Uhr: Jetzt gibt es auch die ersten NRW-Hochrechnungen. Den Zahlen des WDR zufolge hat sich die CDU mit 29,7 Prozent als stärkste Kraft durchgesetzt. Damit lagen die Christdemokraten sogar knapp vor CDU und CSU auf Bundesebene. Die SPD erzielte nach Angaben von Infratest dimap für den WDR um 19.28 Uhr mit einem historisch schlechten Ergebnis den zweiten Platz und käme demnach auf 20,1 Prozent. Die AfD erreichte laut ersten Hochrechnungen in NRW mit 16,3 Prozent den dritten Rang. Die Grünen folgten dahinter mit 12,4 Prozent. Die FDP erzielte einen Anteil von 4,7 Prozent. Die Linke kam in NRW laut Hochrechnung auf 8,8 Prozent. Das BSW erreichte 4,2 Prozent.

Bundestagswahl 2025: Hochrechnung für NRW

SPDCDU/CSUGrüneFDPAfDLinkeBSWSonstige
20,129,712,44,716,38,84,23,8

19.09 Uhr: Der wahrschlich kommende Bundeskanzler Friedrich Merz hat seinen Wahlkreis im Hochsauerlandkries klar gewonnen. Nach 161 von 339 Ergebnissen kommt Chef 48,23 Prozent der Erststimmen und liegt damit klar vor seinem SPD-Konkurrenten Dirk Wiese (19,69 Prozent). Bei der Bundestagswahl vor vier Jahren kam Merz „nur“ auf 40,4 Prozent.

CDU-Chef Friedrich Merz feiert den Wahlsieg der Union.

19.06 Uhr: Achim Post, Vorsitzender der NRW-SPD, beschrieb das Wahlergebnis seiner Partei als einen „äußerst bitteren Moment für die SPD“. „Dass wir als drittstärkste Kraft hinter der AfD abschneiden, ist besonders schmerzlich und zeigt, dass wir vor großen Herausforderungen stehen, sagte er. Und weiter: „In den kommenden Tagen und Wochen werden wir alle Entscheidungen aufarbeiten, die zu diesem Wahlergebnis geführt haben.“ Die Verluste aller Ampel-Parteien verdeutlichten, dass die Bürger den Streit und den Stil der letzten Monate und Jahre klar abgelehnt hätten.

18.58 Uhr: Die NRW-Grünen bewerteten das Abschneiden ihrer Partei bei der Bundestagswahl als ein „respektables Ergebnis“. „Wir Grüne kommen aus einer der unbeliebtesten Regierungskoalitionen Nachkriegsdeutschlands, und zwar mit einigen Schrammen“, erklärten die Landesvorsitzenden Yazgülü Zeybek und Tim Achtermeyer.

Friedrich Merz sehe sich nach der Bundestagswahl „mit einem komplizierten Ergebnis vor schwierigen Gesprächen für eine Regierungsbildung“ konfrontiert. Die Grünen seien weiterhin „bündnisfähig“, betonten die Vorsitzenden des NRW-Landesverbands.

18.33 Uhr: Wie hat NRW gewählt? Eine Prognose des WDR zufolge liegt auch hier die CDU klar vorne – mit 31,5 Prozent. Zweitstärkste Kraft ist aber nicht die AfD, sondern die SPD mit 18,5 Prozent – trotz eines dicken Minus von 10,6 Prozent. Die AfD liegt mit 15,0 Prozent knapp vor den Grünen (14,5). Die Linke erreicht 8,5 Prozent, die FDP kommt auf 5,0, das BSW auf 3,5 Prozent.

18.27 Uhr: Jetzt ist auch die erste Hochrechnung da. Den ARD-Zahlen zufolge (Stand: 18.22 Uhr) ist die Union mit 29,0 Prozent klar stärkste Kraft vor der AfD (19,6). Die SPD rutscht auf 16,0 ab, die Grünen auf 13,3. Die Linke kommt auf 8,6 Prozent, FDP (4,9) und BSW (4,7) schaffen es demnach nicht in den Bundestag. Die Hochrechnungen können Sie hier live verfolgen.

18 Uhr: Die ersten Prognosen zur Bundestagswahl 2025 sind da. Laut ARD kommt die Union demnach auf 29,0 Prozent und liegt klar vor der AfD, die mit 19,5 unter 20 Prozent bleibt. Die SPD fällt auf 16,0, die Grünen auf 13,5 Prozent. Die FDP kommt demnach mit 4,9 Prozent nicht in den Bundestags – gleiches gilt für das BSW (4,7). Die Linke kommt den ersten Zahlen zufolge auf 8,5 Prozent.

SPDCDU/CSUGrüneFDPAfDLinkeBSWSonstige
16,029,013,54,919,58,54,73,9

17.18 Uhr: In zwei Essener Stimmbezirken kam es zu einer Wahlpanne. Das hatte zur Folge, dass 238 Stimmzettel für die Erststimmen für ungültig erklärt wurden, wie die WAZ berichtet. „Die Zweitstimmen-Seite bleibt aber gültig“, wird Guido Mackowiak, Leiter des Essener Wahlamtes, zitiert.

15.58 Uhr: In NRW deutet sich bei der Bundestagswahl in acht ausgewählten Städten eine „tendenziell“ höhere Beteiligung als 2021 an. Bis 14 Uhr hätten dort etwa 63 Prozent der Wahlberechtigten, einschließlich Briefwähler, ihre Stimme abgegeben, so die Landeswahlleiterin. Für die Stichprobe wurden Daten aus dem Kreis Düren, dem Rhein-Kreis Neuss, dem Kreis Gütersloh sowie aus den kreisfreien Städten Düsseldorf, Duisburg, Essen, Köln und Mülheim verwendet.

Ein direkter Vergleich mit der Wahlbeteiligung von 2021 ist nicht möglich, da damals die Beteiligung um 12:00 Uhr erfasst wurde. Zu diesem Zeitpunkt lag die Quote bei 45 Prozent. Trotzdem nehme die Landeswahlleiterin an, dass die Wahlbeteiligung in den acht ausgewählten Städten diesmal „tendenziell höher“ sei.

14.54 Uhr: In Krefeld ruft ein Vorfall vor einem Wahllokal die Polizei auf den Plan. Ein 33-jähriger Krefelder unterstellte den Wahlhelfern Wahlmanipulation und drohte einer Person. Dabei zeigte er ein Messer.

Bundestagswahl 2025 in NRW im Live-Ticker: Merz gibt Stimme im Sauerland ab

11.35 Uhr: CDU-Kanzlerkandidat Friedrich Merz hat seine Stimme ebenfalls in NRW abgegeben. Er hat an seinem Wohnort im Hochsauerlandkreis gewählt. In der Schützenhalle nahe seines Hauses im Ortsteil Arnsberg-Niedereimer gab der gemeinsame Kandidat von CDU und CSU am Vormittag seine Stimme für die Bundestagswahl ab. Zwei der übrigen Spitzenkandidaten machten bereits im Vorfeld von der Briefwahl Gebrauch.

Merz ist eng verbunden mit dem Sauerland, stammt gebürtig aus Brilon. Bei strahlendem Sonnenschein war er in Begleitung seiner Frau Charlotte Merz zu Fuß gekommen. In der Wahlkabine setzte er seine Kreuze zügig und im Stehen und warf dann seinen Stimmzettel in die Wahlurne. Ein Statement für die wartenden Journalisten gab er nicht. Im Anschluss wollte Merz nach Berlin reisen.

Merz tritt im Hochsauerlandkreis zum wiederholten Male auch als Direktkandidat an. Bei der Bundestagswahl 2021 hatte er das Mandat mit 40,4 Prozent der Erststimmen gewonnen und war damit nach längerer Politikpause in den Bundestag zurückgekehrt. Das ländlich geprägte Hochsauerland ist eine Bastion der Christdemokraten: Bislang ging hier seit Bestehen der Bundesrepublik noch kein Direktmandat verloren.

Unions-Kanzlerkandidat Friedrich Merz hat in Arnsberg-Niedereimer gewählt.

Bundestagswahl 2025 in NRW live-Ticker: Kleine Panne im Wahllokal in Herne

10.47 Uhr: Zu einer kleineren Wahlpanne ist es offenbar im Ruhrgebiet gekommen. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge konnte ein Wahllokal in Herne nicht öffnen – weil die Räume eines Gymnasiums nicht aufgeschlossen werden konnten, wie ein Stadtsprecher bestätigte. Am Morgen ist dort daher für rund eine Stunde ein mobiles Wahlbüro zum Einsatz gekommen.

Für solche Fälle werde demnach auch genau so ein mobiles Wahlbüro von der Stadt vorgehalten. Bereits um kurz nach 8 Uhr habe es öffnen können. Die Wählerinnen und Wähler seien verständnisvoll gewesen und hätten die mobile Einrichtung genutzt, sagte der Sprecher. Um 9.10 Uhr habe das Wahllokal in der Schule dann geöffnet werden können.

Der Landesleitstelle der Polizei NRW waren gegen 9.45 Uhr nach Angaben einer Sprecherin keine besonderen Vorkommnisse im Zusammenhang mit der Wahl bekannt

10.16 Uhr: Die Bundestagswahlen in NRW laufen auch Hochtouren. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger haben schon ihre Stimmen abgegeben. Noch bleibt bis 18 Uhr Zeit. In Attendorn gab es derweil eine Stimmabgabe der etwas anderen Art: Zu sehen ist der amtierende Attendorner Prinz Christopher I. Huperz mit seinen beiden Pagen Stephan Außem (l.) und Markus Luke – sie haben ihre Stimme im Wahllokal in Attendorn kostümiert abgegeben.

Zu sehen ist der amtierende Attendorner Prinz Christopher I. Huperz mit seinen beiden Pagen Stephan Außem (l.) und Markus Luke – sie haben ihre Stimme im Wahllokal in Attendorn kostümiert abgegeben.

9.05 Uhr: 41 Parteien wurden zur vorgezogenen Bundestagswahl 2025 zugelassen, auch wenn nur 29 davon teilnehmen. Neben den bekannten großen Parteien sind auch einige Kleinstparteien auf der Liste. Kenne Sie alle?

Kennen Sie alle? Diese 41 Parteien wurden formal zur Bundestagswahl 2025 zugelassen

Bundestagswahl
41 Parteien wurden für die Bundestagswahl formal zugelassen, doch nur 29 davon nehmen teil. Zwölf der Mitte Januar vom Bundeswahlausschuss formal anerkannten Parteien werden bei der Abstimmung nicht dabei sein, wie die Bundeswahlleiterin Ende Januar in Wiesbaden mitteilte. Anders als langjährige Bundestags- und Landtagsparteien hatten vor allem kleinere Parteien beispielsweise noch eine erforderliche Anzahl von Unterstützerunterschriften nachweisen müssen. © IMAGO/Sascha Steinach
Bundestagswahl
SPD, Grüne, FDP, AfD, Linke, Freie Wähler, Volt, Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands, Bündnis Deutschland und das Bündnis Sahra Wagenknecht sind demnach in allen 16 Ländern mit Landeslisten vertreten. Die CDU tritt in allen Bundesländern außer Bayern an, die CSU (Foto) nur in Bayern. Die übrigen Parteien werden nicht in allen Ländern auf den Stimmzetteln stehen. Acht von ihnen treten den Angaben nach jeweils nur in einem Land an. © IMAGO/Michael Bihlmayer
Die SPD wird bei der Bundestagswahl 2025 auf den Wahlzetteln stehen. Die Partei schickt Kanzler Olaf Scholz erneut als Spitzenkandidat ins Rennen.
Wir haben die 41 formal zugelassenen Parteien gesammelt. Die SPD wird bei der Bundestagswahl 2025 auf den Wahlzetteln stehen. Die Partei schickt Kanzler Olaf Scholz erneut als Spitzenkandidat ins Rennen. © Hendrik Schmidt / dpa
Die CDU geht mit Friedrich Merz als Spitzenkandidat in die Bundestagswahl 2025.
Die CDU geht mit Friedrich Merz als Spitzenkandidat in die Bundestagswahl 2025. © Thomas Banneyer / dpa
Auch Bündnis 90/Die Grünen ist als Partei zur Bundestagswahl zugelassen. Spitzenkandidat ist Robert Habeck.
Auch Bündnis 90/Die Grünen ist als Partei zur Bundestagswahl zugelassen. Spitzenkandidat ist Robert Habeck. © Georg Wendt / dpa
Auch die FDP um Parteichef Christian Lindner wurde vom Bundeswahlausschuss zur Bundestagswahl zugelassen.
Auch die FDP um Parteichef Christian Lindner wurde vom Bundeswahlausschuss zur Bundestagswahl zugelassen.  © Moritz Frankenberg / dpa
Auf den Wahlzetteln können Wählende auch bei der AfD ihr Kreuz setzen. Mit Alice Weidel stellt die Partei auch eine Kanzlerkandidatin.
Auf den Wahlzetteln können Wählende auch bei der AfD ihr Kreuz setzen. Mit Alice Weidel stellt die Partei auch eine Kanzlerkandidatin. © Sebastian Kahnert / dpa
In Bayern wird die CSU auf dem Wahlzettel stehen
In Bayern wird die CSU auf dem Wahlzettel stehen. Die Schwesterpartei der Union ist zugelassen für die Bundestagswahl – der Name von Parteichef Markus Söder wird darauf allerdings nicht auftauchen, er bleibt als Ministerpräsident in Bayern und will nicht nach Berlin. © Daniel Vogl / dpa
Die Linke wurde zur Bundestagswahl 2025 zugelassen.
Die Linke wurde zur Bundestagswahl 2025 zugelassen. © Hendrik Schmidt / dpa
Als mindestens in einem Landtag vertretene Partei ist auch das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) zur Wahl zugelassen.
Als mindestens in einem Landtag vertretene Partei ist auch das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) zur Wahl zugelassen. Seit der Absplitterung von den Linken sitzt das BSW auch bereits im Bundestag. © Hannes P Albert / dpa
Auch das Bündnis Deutschland ist zur Wahl zugelassen
Auch das Bündnis Deutschland – hier ein Foto aus dem Jahr 2022 – ist als Partei, die in einem Landtag vertreten ist, zur Wahl zugelassen. Die rechtskonservative, wirtschaftsliberale Partei ist mit sieben Abgeordneten in der Bremer Bürgerschaft vertreten. © Bernd von Jutrczenka / dpa
Selbiges gilt für die Freien Wähler, hier Parteivorsitzender Hubert Aiwanger. Die Partei ist aktuell in Bayern und Rheinland-Pfalz im Landtag vertreten.
Selbiges gilt für die Freien Wähler, hier Parteivorsitzender Hubert Aiwanger. Die Partei ist aktuell in Bayern und Rheinland-Pfalz im Landtag vertreten. © Daniel Vogl / dpa
Bayern-Partei ist zur Bundestagswahl zugelassen
Zu den 31 weiteren Parteien, die der Bundeswahlausschuss wegen eingehaltener Formalitäten zur Wahl zulässt, gehört auch die Bayernpartei. Sie setzt sich laut eigenen Aussagen für „Selbstbestimmung, Föderalismus und die Eigenstaatlichkeit Bayerns“ ein. Das Foto zeigt ein Plakat aus dem Wahlkampf zur Landtagswahl in Bayern 2023. © IMAGO/Goldmann
Zur Bundestagswahl 2025 zugelassen ist auch die Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands, kurz MLPD.
Zur Bundestagswahl 2025 zugelassen ist auch die Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands, kurz MLPD. Sie versteht sich als kommunistische deutsche Kleinpartei. © IMAGO / Michael Gstettenbauer
Auch zur Bundestagswahl zugelassen: Die Bürgerrechtsbewegung Solidarität, kurz BüSo. Das Foto zeigt ein Wahlplakat aus dem Jahr 2019.
Auch zur Bundestagswahl zugelassen: Die Bürgerrechtsbewegung Solidarität, kurz BüSo. Das Foto zeigt ein Wahlplakat aus dem Jahr 2019. © Revierfoto via www.imago-images.de
Die Gartenpartei, hier als Wahlplakat in einer Reihe mit AfD und SPD aufgeführt zum Landtagswahl-Rennen in Sachsen-Anhalt 2021, wurde ebenfalls zugelassen zur Bundestagswahl.
Die Gartenpartei, hier als Wahlplakat in einer Reihe mit AfD und SPD aufgeführt zum Landtagswahl-Rennen in Sachsen-Anhalt 2021, wurde ebenfalls zugelassen zur Bundestagswahl. © IMAGO / Jan Huebner
Auch auf den Wahlzetteln zur Bundestagswahl dabei: Die Partei der Humanisten. Ihr Fokus liegt auf Säkularisierung und Wissenschaft.
Auch formal zugelassen: Die Partei der Humanisten. Ihr Fokus liegt auf Säkularisierung und Wissenschaft. © IMAGO / Müller-Stauffenberg
Die Basisdemokratische Partei Deutschland, kurz dieBasis, wurde zur Bundestagswahl 2025 zugelassen.
Die Basisdemokratische Partei Deutschland, kurz dieBasis, wurde zur Bundestagswahl 2025 zugelassen.  © IMAGO / IPON
Die Gerechtigkeitspartei – Team Todenhöfer, hier Namensgeber Todenhöfer im Bild, wurde 2020 gegründet. Zur Bundestagswahl 2025 ist sie zugelassen.
Die Gerechtigkeitspartei – Team Todenhöfer, hier Namensgeber Todenhöfer im Bild, wurde 2020 gegründet. Zur Bundestagswahl 2025 ist sie zugelassen. © Jörg Carstensen / dpa
Ebenfalls zugelassen: Die Kleinpartei Menschliche Welt.
Ebenfalls zugelassen: Die Kleinpartei Menschliche Welt. © IMAGO/Manfred Segerer
Auch das Bündnis C – hier eine Wahlwerbung für die Parteivorsitzende Karin Heepen aus dem Jahr 2019 (2. Plakat v.r.) – ist zugelassen.
Auch das Bündnis C – hier eine Wahlwerbung für die Parteivorsitzende Karin Heepen aus dem Jahr 2019 (2. Plakat v.r.) – ist zugelassen. © IMAGO / Karina Hessland
Ebenfalls zugelassen zur Bundestagswahl ist die Partei UNABHÄNGIGE für bürgernahe Demokratie.
Ebenfalls zugelassen zur Bundestagswahl ist die Partei UNABHÄNGIGE für bürgernahe Demokratie. © IMAGO/Sandy Dinkelacker
Die Partei Die PARTEI ist ebenfalls zur Bundestagswahl 2025 zugelassen. Ihr Vorsitzender Martin Sonneborn sitzt für die Vereinigung im EU-Parlament.
Die Partei Die PARTEI ist ebenfalls zur Bundestagswahl 2025 zugelassen. Ihr Vorsitzender Martin Sonneborn sitzt für die Vereinigung im EU-Parlament. © Kay Nietfeld / dpa
Auch die als rechtsextrem geltende Partei Freie Sachsen ist zur Bundestagswahl 2025 zugelassen.
Auch die als rechtsextrem geltende Partei Freie Sachsen ist zur Bundestagswahl 2025 zugelassen. © IMAGO/BODE
Auf den Wahlzetteln zur Bundestagswahl wird man ein Kreuz auch bei der Tierschutzpartei setzen können. Der Name verrät, wofür die Vereinigung besonders steht.
Auf den Wahlzetteln zur Bundestagswahl wird man ein Kreuz auch bei der Tierschutzpartei setzen können. Der Name verrät, wofür die Vereinigung besonders steht. © IMAGO/Revierfoto
Auch die Partei Ab jetzt...Demokratie durch Volksabstimmung wurde vom Bundeswahlausschuss zur Bundestagswahl zugelassen.
Auch die Partei Ab jetzt...Demokratie durch Volksabstimmung wurde vom Bundeswahlausschuss zur Bundestagswahl zugelassen. © IMAGO/Oliver Kaelke/DeFodi Images
Die Partei Cannabis Social Club (kurz: CSC) setzt sich für die Legalisierung von Cannabis in Deutschland ein. Zur Bundestagswahl ist sie zugelassen.
Die Partei Cannabis Social Club (kurz: CSC) setzt sich für die Legalisierung von Cannabis in Deutschland ein. Zur Bundestagswahl ist sie zugelassen. Das Symbolfoto zeigt eine Tafel mit etwaiger Aufschrift. © IMAGO / Bihlmayerfotografie
Auf dem Wahlzettel – hier ein Beispiel zur Europawahl 2024 – steht auch bei der Bundestagswahl die Partei MERA25.
Zugelassen ist auch die Partei MERA25. Sie steht nach eigener Aussage für „Linke Politik für Frieden, Solidarität und Freiheit“. © IMAGO/Manfred Segerer
Die Ökologisch Demokratische Partei, kurz ÖDP, ist zur Bundestagswahl 2025 zugelassen.
Die Ökologisch Demokratische Partei, kurz ÖDP, ist zur Bundestagswahl 2025 zugelassen. Das Bild zeigt ein aktuelles Wahlplakat. © IMAGO/Eibner-Pressefoto/Franz Feiner
Der Südschleswigsche Wählerverband (SSW) stellt einen Sonderfall in Deutschland dar.
Der Südschleswigsche Wählerverband (SSW) stellt einen Sonderfall in Deutschland dar. Die Partei ist seit 1955 von der Fünf-Prozent-Hürde befreit. Dementsprechend sitzt mit Stefan Seidler gar ein Mitglied im Bundestag. Auch bei der Bundestagswahl 2025 ist die Partei wählbar. © Axel Heimken / dpa
Zur Bundestagswahl 2025 ist auch die Partei Liberale Demokraten – die Sozialliberalen (kurz: LD) zugelassen.
Zur Bundestagswahl 2025 ist auch die Partei Liberale Demokraten – die Sozialliberalen (kurz: LD) zugelassen.  © IMAGO/Bernd Leitner
Hier auf dem Stimmzettel zur Landtagswahl 2022 in NRW, bald auch auf dem Stimmzettel zur Bundestagswahl 2025: Die Partei Die LIEBE.
Hier auf dem Stimmzettel zur Landtagswahl 2022 in NRW: Die Partei Die LIEBE. © IMAGO/Juergen Schwarz
Auch die Partei Volt wird bei der Bundestagswahl 2025 wählbar sein. Unter anderem steht sie für Klimaschutz und ein starkes Europa.
Auch die Partei Volt wird bei der Bundestagswahl 2025 wählbar sein. Unter anderem steht sie für Klimaschutz und ein starkes Europa. © IMAGO/Stefan Zeitz
Die WerteUnion galt eigentlich als Verein, der den konservativen Markenkern der Union vertrat.
Die WerteUnion galt als Verein, der den konservativen Markenkern der Union vertrat. 2024 strebte Ex-Verfassungsschutz-Chef Hans-Georg Maaßen dann die Gründung einer eigenen Partei an, der er nun vorsitzt. Zur Bundestagswahl 2025 wurde die WerteUnion nun zugelassen. © Soeren Stache / dpa
Die Demokratische Allianz für Vielfalt und Aufbruch (kurz: DAVA) ist zur Bundestagswahl 2025 zugelassen. Die Partei gilt als Erdogan-nah.
Die Demokratische Allianz für Vielfalt und Aufbruch (kurz: DAVA) ist zur Bundestagswahl 2025 zugelassen. Die Partei gilt als Erdogan-nah. © IMAGO/Guido Schiefer
Die trotzkistische Kleinpartei Sozialistische Gleichheitspartei, Vierte Internationale (kurz SGP) ist zur Bundestagswahl zugelassen.
Die trotzkistische Kleinpartei Sozialistische Gleichheitspartei, Vierte Internationale (kurz SGP) ist zur Bundestagswahl zugelassen. Sie setzt sich gegen Kapitalismus und Krieg ein. Das Wahlplakat stammt aus dem Jahr 2023 aus Berlin. © IMAGO/Stefan Zeitz
Ebenfalls zugelassen zur Bundestagswahl 2025: Die Partei für Verjüngungsforschung.
Ebenfalls zugelassen zur Bundestagswahl 2025: Die Partei für Verjüngungsforschung. Sie setzt sich für die schnellere Entwicklung von Verjüngungstherapien ein. Das Plakat hing im Wahlkampf zur Europawahl 2024 in Chemnitz. © IMAGO/Fotostand / Nachtigall
Auf dem Stimmzettel für die Europawahl 2024 standen die Partei des Fortschrittes (kurz: PdF) und auch die V-Partei³ bereits.
Auf dem Stimmzettel für die Europawahl 2024 standen die Partei des Fortschrittes (kurz: PdF) und auch die V-Partei³ bereits. Beide wurden auch für die Bundestagswahl 2025 zugelassen. Die ³ bei der V-Partei steht übrigens für „Veränderung, Vegetarier und Veganer“. © IMAGO/Manfred Segerer
Die Partei DIE SONSTIGE ist ebenfalls zur Bundestagswahl 2025 zugelassen.
Die Partei DIE SONSTIGEN ist ebenfalls zur Bundestagswahl 2025 zugelassen. Laut Website steht man als „Friesenpartei“ für „skurrile Minderheiten, Systemwechsel & gegen neurechte Klima-Leugnung“. © IMAGO/Michael Bihlmayer
Im Wahllokal kann man seinen Stimmzettel auch mit einem Kreuz bei der Dr. Ansay Partei in die Urne werfen.
Auch die Dr. Ansay Partei wurde zugelassen. © Patrick Pleul / dpa
Die Partei DIE NEUE MITTE ist ebenfalls zur Bundestagswahl 2025 zugelassen.
Die Partei DIE NEUE MITTE ist ebenfalls zur Bundestagswahl 2025 zugelassen. © bpb
Die Piratenpartei Deutschland ist ebenfalls für die Bundestagswahl 2025 zugelassen.
Die Piratenpartei Deutschland ist ebenfalls für die Bundestagswahl 2025 zugelassen. Das Plakat stammt aus der Kampagne zur Europawahl 2024. © IMAGO/Fotostand / Nieweler

Update vom 23. Februar, 8 Uhr: Auch in Nordrhein-Westfalen sind am Morgen um 8 Uhr die Wahllokale geöffnet worden. 12,6 Millionen Bürgerinnen und Bürger sind allein im bevölkerungsreichsten Bundesland aufgerufen, ihre Stimmen zur Bundestagswahl abzugeben. Die Wahllokale sind noch bis um 18 Uhr geöffnet. 

Rund 110.000 Wahlhelfer sollen in NRW für einen reibungslosen Ablauf in etwa 16.000 Wahlräumen sorgen. Sie dürften vielleicht etwas mehr zu tun bekommen als in den vergangenen Jahren. Wie mehrere große Städte wenige Tage vor der Bundestagswahl mitgeteilt hatten, kam es in diesem Jahr zu einer deutlich niedrigeren Briefwahl-Nachfrage als bei der Wahl 2021. Damals hatte die Wahlbeteiligung in NRW mit 76,4 Prozent geringfügig unter dem bundesweiten Wert von 76,6 Prozent gelegen.

Ein Wähler wirft seinen Stimmzettel in einem Wahllokal in die Wahlurne.

Bundestagswahl 2025 in NRW im Live-Ticker: Entwicklungen, Ergebnisse und mehr

[Erstmeldung] Der Wahlkampf war kurz – und entsprechend intensiv. Jetzt geht es Richtung Showdown bei der Bundestagswahl 2025. Über 12 Millionen Bürger in NRW sind berechtigt, ihre Kreuze auf dem Wahlzettel zur Bundestagswahl 2025 zu machen und einen neuen Bundestag zu wählen – und indirekt einen neuen Kanzler.

SPD-Amtsinhaber Olaf Scholz würde gerne noch einmal. Doch in den Umfragen lag sein CDU-Konkurrenz, der gebürtige Sauerländer Friedrich Merz, klar vorne. Ein Regierungswechsel ist nach dem Scheitern der Ampel damit mehr als wahrscheinlich.

Aber amtlich ist natürlich noch nichts, erst die Ergebnisse aus NRW und den anderen Bundesländern werden Aufschluss darüber liefern. Denn Umfragen sind längst noch keine Wahlergebnisse. Ab 18 Uhr werden die ersten Hochrechnungen eintreffen. Dann werden sich klarere Tendenzen ergeben zu den Fragen: Wie groß wird der Abstand zwischen CDU/CSU, AfD und SPD? Gelingt der FDP und dem BSW der Sprung über die Fünf-Prozent-Hürde? Wie stark wird Die Linke? Die Ergebnisse aus den 64 Wahlkreisen in NRW sowie den anderen Bundesländern werden Aufschluss darüber geben.

Aus NRW-Sicht lohnt sich auch ein Blick ins Sauerland. Im Wahlkreis 146 Hochsauerlandkreis bewirbt sich Unions-Kanzlerkandidat Friedrich Merz um ein Mandat für den Bundestag. Für Sauerland-Verhältnisse war sein Ergebnis bei der Bundestagswahl vor vier Jahren beinahe schon knapp. Denn Friedrich Merz gewann „nur“ mit 40,4 Prozent vor dem SPD-Kandidaten Dirk Wiese (32,2 Prozent). Traditionell ist der Wahlkreis tiefschwarz. Daher wäre wohl alles andere als ein Sieg des CDU-Chefs eine Überraschung.

Rubriklistenbild: © Michael Kappeler/dpa

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