VonMarvin K. Hoffmannschließen
Marcel Guboffschließen
Die Ergebnisse der Bundestagswahl 2025 in NRW zeichnen ein klares Bild. Auch in NRW ist die CDU vorn, dahinter gibt es im Vergleich zur Bundesebene aber Abweichungen.
NRW - Dreieinhalb Monate ist das Aus der Ampel-Koalition bekommt Deutschland eine neue Regierung. 59,2 Millionen Wahlberechtigte in Deutschland waren am 23. Februar dazu aufgerufen, einen neuen Bundestag zu wählen – und indirekt einen neuen Kanzler. Mit 12,6 Millionen kommen rund 21 Prozent davon aus Nordrhein-Westfalen. Alle Entwicklungen, Beobachtungen, Kuriositäten und Ergebnisse aus NRW hier live im Ticker.
Bundestagswahl 2025 in NRW: CDU klar vor SPD und AfD – Ergebnisse liegen vor
6.42 Uhr: Die vorläufigen NRW-Ergebnisse der Bundestagswahl 2025 zeichnen ein klares Bild. Die CDU ist im bevölkerungsreichsten Bundesland klar stärkste Kraft geworden - und kam nach Auszählung aller 64 Wahlkreise auf 30,1 Prozent der Stimmen. Abgeschlagen dahinter landete die SPD mit 20,0 Prozent auf Platz zwei. Drittstärkste Kraft mit 16,8 Prozent wurde die AfD vor den Grünen (12,4), wie auf der Website der Bundeswahlleiterin ersichtlich war. Die Linke erreichte 8,3 Prozent. Die FDP blieb mit 4,4 Prozent auch in NRW unter der 5-Prozent-Hürde. Die Wahlbeteiligung lag bei 82,2 Prozent.
Bundestagswahl 2025: Vorläufige Ergebnisse für NRW – Zweitstimmen (Stand: 24. Februar, 6.15 Uhr*)
| SPD | CDU/CSU | Grüne | FDP | AfD | Linke | BSW | Sonstige |
| 20,0 | 30,1 | 12,4 | 4,4 | 16,8 | 8,3 | 4,1 | 3,8 |
*Quelle: wahlergebnisse.nrw
Bundestagswahl 2025: Vorläufige Ergebnisse für NRW – Erststimmen (Stand: 24. Februar, 6.15 Uhr*)
| SPD | CDU/CSU | Grüne | FDP | AfD | Linke | BSW | Sonstige |
| 25,1 | 34,0 | 11,7 | 3,3 | 16,4 | 6,8 | 0,1 | 2,6 |
*Quelle: wahlergebnisse.nrw
Update vom 24. Februar, 6.15 Uhr: Die Landeswahlleitungen ermitteln aus den Meldungen der Wahlkreise das Wahlergebnis in den einzelnen Bundesländern und geben es an die Bundeswahlleiterin weiter. In Nordrhein-Westfalen dürfte das auch nicht mehr stark von den Hochrechnungen abweichen. Die Bundeswahlleiterin errechnet dann daraus das Ergebnis für das gesamte Wahlgebiet. Dieses wird dann, so vermutet es unter anderem auch der WDR, voraussichtlich in den Morgenstunden des 24. Februars verkündet.
Bundestagswahl 2025: Hochrechnungen für NRW (Stand: 22.59 Uhr - Quelle: WDR)
| SPD | CDU/CSU | Grüne | FDP | AfD | Linke | BSW | Sonstige |
| 20,2 | 30,1 | 12,6 | 4,4 | 16,3 | 8,5 | 4,2 | 3,7 |
22.26 Uhr: Jens Spahn holte in seinem Wahlkreis im Münsterland mit deutlichem Vorsprung die meisten Stimmen. Auch nach dem neuen Wahlrecht hat er damit die besten Aussichten, ins Parlament einzuziehen. Der frühere Gesundheitsminister erreichte im Wahlkreis Steinfurt I/Borken I exakt 41,8 Prozent der Erststimmen. Die SPD-Kandidatin Sarah Lahrkamp erhielt 22,7 Prozent.
22.17 Uhr: Caroline Bosbach erzielte im Bundestagswahlkreis Rhein-Berg das beste Resultat. Die Tochter des CDU-Politikers Wolfgang Bosbach erhielt laut vorläufigen Ergebnissen 42,2 Prozent der Erststimmen. Die 35-Jährige setzte sich unter anderem gegen den FDP-Vorsitzenden Christian Lindner durch, der 4,9 Prozent erreichte. Ob Bosbach tatsächlich in den Bundestag einzieht, hängt vom neuen Wahlrecht ab, das die Zweitstimmen ihrer Partei berücksichtigt. Dies entscheidet sich erst mit dem am Abend noch ausstehenden vorläufigen Endergebnis.
21.55 Uhr: Friedrich Merz erzielte in seinem Wahlkreis im Hochsauerland die meisten Erststimmen mit deutlichem Vorsprung. Der Kanzlerkandidat der Union erreichte 47,7 Prozent der Stimmen. Dirk Wiese von der SPD erhielt 21,4 Prozent. Bei der vorherigen Wahl im Jahr 2021 hatte Merz den Wahlkreis mit 40,4 Prozent der Erststimmen für sich entschieden. Merz wohnt in Arnsberg und plant, seinen Hauptwohnsitz dort zu behalten – selbst wenn er Bundeskanzler wird.
21.16 Uhr: NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur (Grüne), die auch Vize-Regierungschefin ist, nahm Friedrich Merz nach den Ergebnissen der Bundestagswahl in die Pflicht. Er muss jetzt zeigen, dass er willens ist, das Land zu einen. Also das Gegenteil dessen, was seinen Wahlkampf geprägt hat“, schrieb die Ministerin im Kurznachrichtendienst X.
20.41 Uhr: Friedrich Merz wird wohl der nächste Kanzler. Für NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst ist das Bundestagswahl-Ergebnis nicht zwingend nur eine gute Nachricht, kommentiert wa.de.
Bundestagswahl 2025 in NRW: CDU klar vor SPD und AfD – Wüst äußert sich
20.23 Uhr: NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) interpretiert das Ergebnis der Bundestagswahl als eindeutigen Erfolg für die Union und ihren Kanzlerkandidaten Friedrich Merz. „Wir haben deutlich zugelegt. Das zeigt: Die Wähler wollen einen Neustart für unser Land“, äußerte Wüst in einer Mitteilung. Die CDU/CSU habe einen klaren Auftrag zur Regierungsbildung erhalten. Die Ampel-Koalition sei „krachend gescheitert“ und abgewählt worden. „Die Menschen wollen einen Politikwechsel“, betonte Wüst. „Damit der gelingt, haben die Parteien der Mitte nun eine große Verantwortung, Gespräche zu führen, um Deutschland aus der Krise zu führen.“
20.10 Uhr: In Düsseldorf kam es am Wahltag übrigens zu einem bemerkenswerten Vorfall. Ein Wahlhelfer wurde von seiner Aufgabe entbunden, nachdem er auf der Plattform X angekündigt hatte, Stimmen für die AfD aussortieren zu wollen. Das berichtet die Rheinische Post. Kreiswahlleiter Christian Zaum bestätigte dem Medien diesen Vorfall und betonte, dass es laut der Stadt zu keiner tatsächlichen Vernichtung von Stimmen gekommen sei. Die Ankündigung des Wahlhelfers auf der Plattform X sorgte für Aufsehen und führte zu seiner sofortigen Entlassung am Wahltag. Die Stadt Düsseldorf prüft nun mögliche rechtliche Schritte gegen den Wahlhelfer. Der Vorfall unterstreicht die Bedeutung der Integrität und Neutralität bei der Durchführung von Wahlen.
19.31 Uhr: Jetzt gibt es auch die ersten NRW-Hochrechnungen. Den Zahlen des WDR zufolge hat sich die CDU mit 29,7 Prozent als stärkste Kraft durchgesetzt. Damit lagen die Christdemokraten sogar knapp vor CDU und CSU auf Bundesebene. Die SPD erzielte nach Angaben von Infratest dimap für den WDR um 19.28 Uhr mit einem historisch schlechten Ergebnis den zweiten Platz und käme demnach auf 20,1 Prozent. Die AfD erreichte laut ersten Hochrechnungen in NRW mit 16,3 Prozent den dritten Rang. Die Grünen folgten dahinter mit 12,4 Prozent. Die FDP erzielte einen Anteil von 4,7 Prozent. Die Linke kam in NRW laut Hochrechnung auf 8,8 Prozent. Das BSW erreichte 4,2 Prozent.
Bundestagswahl 2025: Hochrechnung für NRW
| SPD | CDU/CSU | Grüne | FDP | AfD | Linke | BSW | Sonstige |
| 20,1 | 29,7 | 12,4 | 4,7 | 16,3 | 8,8 | 4,2 | 3,8 |
19.09 Uhr: Der wahrschlich kommende Bundeskanzler Friedrich Merz hat seinen Wahlkreis im Hochsauerlandkries klar gewonnen. Nach 161 von 339 Ergebnissen kommt Chef 48,23 Prozent der Erststimmen und liegt damit klar vor seinem SPD-Konkurrenten Dirk Wiese (19,69 Prozent). Bei der Bundestagswahl vor vier Jahren kam Merz „nur“ auf 40,4 Prozent.
19.06 Uhr: Achim Post, Vorsitzender der NRW-SPD, beschrieb das Wahlergebnis seiner Partei als einen „äußerst bitteren Moment für die SPD“. „Dass wir als drittstärkste Kraft hinter der AfD abschneiden, ist besonders schmerzlich und zeigt, dass wir vor großen Herausforderungen stehen, sagte er. Und weiter: „In den kommenden Tagen und Wochen werden wir alle Entscheidungen aufarbeiten, die zu diesem Wahlergebnis geführt haben.“ Die Verluste aller Ampel-Parteien verdeutlichten, dass die Bürger den Streit und den Stil der letzten Monate und Jahre klar abgelehnt hätten.
18.58 Uhr: Die NRW-Grünen bewerteten das Abschneiden ihrer Partei bei der Bundestagswahl als ein „respektables Ergebnis“. „Wir Grüne kommen aus einer der unbeliebtesten Regierungskoalitionen Nachkriegsdeutschlands, und zwar mit einigen Schrammen“, erklärten die Landesvorsitzenden Yazgülü Zeybek und Tim Achtermeyer.
Friedrich Merz sehe sich nach der Bundestagswahl „mit einem komplizierten Ergebnis vor schwierigen Gesprächen für eine Regierungsbildung“ konfrontiert. Die Grünen seien weiterhin „bündnisfähig“, betonten die Vorsitzenden des NRW-Landesverbands.
18.33 Uhr: Wie hat NRW gewählt? Eine Prognose des WDR zufolge liegt auch hier die CDU klar vorne – mit 31,5 Prozent. Zweitstärkste Kraft ist aber nicht die AfD, sondern die SPD mit 18,5 Prozent – trotz eines dicken Minus von 10,6 Prozent. Die AfD liegt mit 15,0 Prozent knapp vor den Grünen (14,5). Die Linke erreicht 8,5 Prozent, die FDP kommt auf 5,0, das BSW auf 3,5 Prozent.
18.27 Uhr: Jetzt ist auch die erste Hochrechnung da. Den ARD-Zahlen zufolge (Stand: 18.22 Uhr) ist die Union mit 29,0 Prozent klar stärkste Kraft vor der AfD (19,6). Die SPD rutscht auf 16,0 ab, die Grünen auf 13,3. Die Linke kommt auf 8,6 Prozent, FDP (4,9) und BSW (4,7) schaffen es demnach nicht in den Bundestag. Die Hochrechnungen können Sie hier live verfolgen.
18 Uhr: Die ersten Prognosen zur Bundestagswahl 2025 sind da. Laut ARD kommt die Union demnach auf 29,0 Prozent und liegt klar vor der AfD, die mit 19,5 unter 20 Prozent bleibt. Die SPD fällt auf 16,0, die Grünen auf 13,5 Prozent. Die FDP kommt demnach mit 4,9 Prozent nicht in den Bundestags – gleiches gilt für das BSW (4,7). Die Linke kommt den ersten Zahlen zufolge auf 8,5 Prozent.
| SPD | CDU/CSU | Grüne | FDP | AfD | Linke | BSW | Sonstige |
| 16,0 | 29,0 | 13,5 | 4,9 | 19,5 | 8,5 | 4,7 | 3,9 |
17.18 Uhr: In zwei Essener Stimmbezirken kam es zu einer Wahlpanne. Das hatte zur Folge, dass 238 Stimmzettel für die Erststimmen für ungültig erklärt wurden, wie die WAZ berichtet. „Die Zweitstimmen-Seite bleibt aber gültig“, wird Guido Mackowiak, Leiter des Essener Wahlamtes, zitiert.
15.58 Uhr: In NRW deutet sich bei der Bundestagswahl in acht ausgewählten Städten eine „tendenziell“ höhere Beteiligung als 2021 an. Bis 14 Uhr hätten dort etwa 63 Prozent der Wahlberechtigten, einschließlich Briefwähler, ihre Stimme abgegeben, so die Landeswahlleiterin. Für die Stichprobe wurden Daten aus dem Kreis Düren, dem Rhein-Kreis Neuss, dem Kreis Gütersloh sowie aus den kreisfreien Städten Düsseldorf, Duisburg, Essen, Köln und Mülheim verwendet.
Ein direkter Vergleich mit der Wahlbeteiligung von 2021 ist nicht möglich, da damals die Beteiligung um 12:00 Uhr erfasst wurde. Zu diesem Zeitpunkt lag die Quote bei 45 Prozent. Trotzdem nehme die Landeswahlleiterin an, dass die Wahlbeteiligung in den acht ausgewählten Städten diesmal „tendenziell höher“ sei.
14.54 Uhr: In Krefeld ruft ein Vorfall vor einem Wahllokal die Polizei auf den Plan. Ein 33-jähriger Krefelder unterstellte den Wahlhelfern Wahlmanipulation und drohte einer Person. Dabei zeigte er ein Messer.
Bundestagswahl 2025 in NRW im Live-Ticker: Merz gibt Stimme im Sauerland ab
11.35 Uhr: CDU-Kanzlerkandidat Friedrich Merz hat seine Stimme ebenfalls in NRW abgegeben. Er hat an seinem Wohnort im Hochsauerlandkreis gewählt. In der Schützenhalle nahe seines Hauses im Ortsteil Arnsberg-Niedereimer gab der gemeinsame Kandidat von CDU und CSU am Vormittag seine Stimme für die Bundestagswahl ab. Zwei der übrigen Spitzenkandidaten machten bereits im Vorfeld von der Briefwahl Gebrauch.
Merz ist eng verbunden mit dem Sauerland, stammt gebürtig aus Brilon. Bei strahlendem Sonnenschein war er in Begleitung seiner Frau Charlotte Merz zu Fuß gekommen. In der Wahlkabine setzte er seine Kreuze zügig und im Stehen und warf dann seinen Stimmzettel in die Wahlurne. Ein Statement für die wartenden Journalisten gab er nicht. Im Anschluss wollte Merz nach Berlin reisen.
Merz tritt im Hochsauerlandkreis zum wiederholten Male auch als Direktkandidat an. Bei der Bundestagswahl 2021 hatte er das Mandat mit 40,4 Prozent der Erststimmen gewonnen und war damit nach längerer Politikpause in den Bundestag zurückgekehrt. Das ländlich geprägte Hochsauerland ist eine Bastion der Christdemokraten: Bislang ging hier seit Bestehen der Bundesrepublik noch kein Direktmandat verloren.
Bundestagswahl 2025 in NRW live-Ticker: Kleine Panne im Wahllokal in Herne
10.47 Uhr: Zu einer kleineren Wahlpanne ist es offenbar im Ruhrgebiet gekommen. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge konnte ein Wahllokal in Herne nicht öffnen – weil die Räume eines Gymnasiums nicht aufgeschlossen werden konnten, wie ein Stadtsprecher bestätigte. Am Morgen ist dort daher für rund eine Stunde ein mobiles Wahlbüro zum Einsatz gekommen.
Für solche Fälle werde demnach auch genau so ein mobiles Wahlbüro von der Stadt vorgehalten. Bereits um kurz nach 8 Uhr habe es öffnen können. Die Wählerinnen und Wähler seien verständnisvoll gewesen und hätten die mobile Einrichtung genutzt, sagte der Sprecher. Um 9.10 Uhr habe das Wahllokal in der Schule dann geöffnet werden können.
Der Landesleitstelle der Polizei NRW waren gegen 9.45 Uhr nach Angaben einer Sprecherin keine besonderen Vorkommnisse im Zusammenhang mit der Wahl bekannt
10.16 Uhr: Die Bundestagswahlen in NRW laufen auch Hochtouren. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger haben schon ihre Stimmen abgegeben. Noch bleibt bis 18 Uhr Zeit. In Attendorn gab es derweil eine Stimmabgabe der etwas anderen Art: Zu sehen ist der amtierende Attendorner Prinz Christopher I. Huperz mit seinen beiden Pagen Stephan Außem (l.) und Markus Luke – sie haben ihre Stimme im Wahllokal in Attendorn kostümiert abgegeben.
9.05 Uhr: 41 Parteien wurden zur vorgezogenen Bundestagswahl 2025 zugelassen, auch wenn nur 29 davon teilnehmen. Neben den bekannten großen Parteien sind auch einige Kleinstparteien auf der Liste. Kenne Sie alle?
Kennen Sie alle? Diese 41 Parteien wurden formal zur Bundestagswahl 2025 zugelassen




Update vom 23. Februar, 8 Uhr: Auch in Nordrhein-Westfalen sind am Morgen um 8 Uhr die Wahllokale geöffnet worden. 12,6 Millionen Bürgerinnen und Bürger sind allein im bevölkerungsreichsten Bundesland aufgerufen, ihre Stimmen zur Bundestagswahl abzugeben. Die Wahllokale sind noch bis um 18 Uhr geöffnet.
Rund 110.000 Wahlhelfer sollen in NRW für einen reibungslosen Ablauf in etwa 16.000 Wahlräumen sorgen. Sie dürften vielleicht etwas mehr zu tun bekommen als in den vergangenen Jahren. Wie mehrere große Städte wenige Tage vor der Bundestagswahl mitgeteilt hatten, kam es in diesem Jahr zu einer deutlich niedrigeren Briefwahl-Nachfrage als bei der Wahl 2021. Damals hatte die Wahlbeteiligung in NRW mit 76,4 Prozent geringfügig unter dem bundesweiten Wert von 76,6 Prozent gelegen.
Bundestagswahl 2025 in NRW im Live-Ticker: Entwicklungen, Ergebnisse und mehr
[Erstmeldung] Der Wahlkampf war kurz – und entsprechend intensiv. Jetzt geht es Richtung Showdown bei der Bundestagswahl 2025. Über 12 Millionen Bürger in NRW sind berechtigt, ihre Kreuze auf dem Wahlzettel zur Bundestagswahl 2025 zu machen und einen neuen Bundestag zu wählen – und indirekt einen neuen Kanzler.
SPD-Amtsinhaber Olaf Scholz würde gerne noch einmal. Doch in den Umfragen lag sein CDU-Konkurrenz, der gebürtige Sauerländer Friedrich Merz, klar vorne. Ein Regierungswechsel ist nach dem Scheitern der Ampel damit mehr als wahrscheinlich.
Aber amtlich ist natürlich noch nichts, erst die Ergebnisse aus NRW und den anderen Bundesländern werden Aufschluss darüber liefern. Denn Umfragen sind längst noch keine Wahlergebnisse. Ab 18 Uhr werden die ersten Hochrechnungen eintreffen. Dann werden sich klarere Tendenzen ergeben zu den Fragen: Wie groß wird der Abstand zwischen CDU/CSU, AfD und SPD? Gelingt der FDP und dem BSW der Sprung über die Fünf-Prozent-Hürde? Wie stark wird Die Linke? Die Ergebnisse aus den 64 Wahlkreisen in NRW sowie den anderen Bundesländern werden Aufschluss darüber geben.
Aus NRW-Sicht lohnt sich auch ein Blick ins Sauerland. Im Wahlkreis 146 Hochsauerlandkreis bewirbt sich Unions-Kanzlerkandidat Friedrich Merz um ein Mandat für den Bundestag. Für Sauerland-Verhältnisse war sein Ergebnis bei der Bundestagswahl vor vier Jahren beinahe schon knapp. Denn Friedrich Merz gewann „nur“ mit 40,4 Prozent vor dem SPD-Kandidaten Dirk Wiese (32,2 Prozent). Traditionell ist der Wahlkreis tiefschwarz. Daher wäre wohl alles andere als ein Sieg des CDU-Chefs eine Überraschung.
Rubriklistenbild: © Michael Kappeler/dpa





