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Die Welt des Fußballs trauert um eine prägende Figur. Werner Lorant verstarb am Ostersonntag. Seine ersten Fußball-Erfahrungen sammelte er in Welver, seinem Geburtsort.
Welver - Werner Lorant ist am Ostersonntag, 20. April, im Alter von 76 Jahren gestorben. Das berichtete zuerst das Portal dieblaue24. Woran man bei der Legende vor allem denkt: Er führte in den 1990er Jahren als Trainer den Drittligisten TSV 1860 München in einen beispiellosen Siegeszug. Der Mannschaft gelang es unter ihm, in die Bundesliga aufzusteigen und die Qualifikation für die Champions League zu erreichen. Dementsprechend groß ist die Trauer bei dem Klub und seinen Fans, wie tz.de berichtet. Doch auch in NRW, insbesondere im Kreis Soest, wird die Nachricht viele Menschen treffen.
Kult-Trainer Werner Lorant ist gestorben – Seine Wurzeln waren in NRW
Denn Werner Lorant stammt aus NRW und hat in dem Bundesland auch seine ersten Fußballerfahrungen gesammelt. Geboren am 21. November 1948 in Welver im Kreis Soest als ältestes von sieben Kindern, begann er im Alter von zehn Jahren beim Amateurverein SV Welver seine Fußball-Karriere.
Zwar hatte er zunächst noch eine Lehre zum Maler und Anstreicher gemacht – doch recht schnell war klar, dass er sich voll und ganz dem Fußball widmen möchte. Und so war er unter anderem als Spieler für Borussia Dortmund und Rot-Weiß Essen im Einsatz. Während dieser Zeit sammelte er auch erste Erfahrungen als Trainer – und das in Hamm. In den Jahren 1974 und 1975 hatte er nämlich den SC Westtünnen unter sich.
Werner Lorant im Alter von 76 Jahren gestorben
Bis er schließlich von 1992 bis 2001 als Trainer für den TSV 1860 München tätig war und eine ganze Ära prägte, machte er noch als Spieler unter anderem bei Eintracht Frankfurt und dem FC Schalke 04 Station.
Laut dem Portal dieblaue24 starb Werner Lorant nach längerer Krankheit an Ostersonntag in einem Krankenhaus in Wasserburg. Viele ehemalige Weggefährten äußerten sich bereits bestürzt über den Tod des leidenschaftlichen Sportidols.
Die Menschen in Hamm trauern ebenfalls um Pfarrer Matthias Eichel, der nach langer schwerer Krankheit gestorben ist. Nicht nur in seiner Gemeinde hat er prägende und segensreiche Spuren hinterlassen.
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