AOK-Firmenlauf

Blut, Schweiß und Motivation: Das erste Training vom Team Kaltstart

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Team Kaltstart: Erstes Training für die Firma Mödder und Partner am Aktivita mit Trainer Thomas Johannpeter.
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Das Team Kaltstart hat für den Firmenlauf sein erstes Training hinter sich. Ob die Mitarbeiter der Firma Mödder und Partner aus Hamm danach noch motiviert sind?

Hamm – Aller Anfang ist schwer – doch er ist geschafft. Das Team Kaltstart für den AOK-Firmenlauf in Hamm, in diesem Jahr die Mitarbeiter der Firma Mödder und Partner, hat am Donnerstag am Aktivita sein erstes Training mit Coach Thomas Johannpeter hinter sich gebracht. Der WA und die Lippewelle hatten sie kürzlich in ihrem Büro überrascht.

Um sich einen genauen Überblick über die Leistung seines achtköpfigen Teams zu machen, stellt der Trainer die Teilnehmer erst einmal auf die Waage. Es geht darum, nicht nur bei der Ausdauer einen Vorher-Nachher-Effekt zu sehen, sondern auch bei Gewicht und dem Verhältnis von Muskeln und Fett.

Team Kaltstart: Wird warm

Nachdem das erledigt ist, geht es ans Aufwärmen. „Und jetzt ein paar Hampelmänner“, dirigiert Fitnesstrainer Jannis Schlund vom Aktivita. Das Team Kaltstart hüpft mit. Die ersten kleinen Laufeinheiten machen sie am Ufer des Kanals auch schon. In eine Richtung ziehen sie beim Laufen die Fersen Richtung Po, zurück wird langsam gejoggt.

In großen Ausfallschritten gehts wieder hin, und im Joggerlauf zurück. Dann sind alle bereit für den sogenannten Cooper-Test. „Einige kennen ihn vielleicht noch aus der Schule. Ihr lauft jett zwölf Minuten lang am Stück. Dabei geht es nicht darum, in der Zeit eine bestimmte Kilometerzahl zu erreichen“, sagt Johannpeter.

Team Kaltstart: Der Cooper-Test

„Ihr lauft einfach in eurem Tempo, so schnell ihr könnt und wir gucken, wie weit ihr kommt.“ Es geht vor allem darum, zu sehen, auf welchem Fitness- und Ausdauerlevel die Teilnehmer sind. Sie laufen hinterm Aktivia eine Strecke von 200 Metern im Kreis. Die Runden werden gezählt. Nach einer kurzen Trinkpause geht es an die Startlinie. Nervöses durcheinander Gebrabbel kommt auf. „Konzentration!“, befielt der Coach. „Eins, zwei, ...“ – ein lauter Pfiff aus seiner Trillerpfeife.

Der Cooper-Test: zwölf Minuten laufen.

Team Kaltstart läuft los, die Stoppuhr auch. Pure Motivation bei den Teilnehmern – für die ersten eineinhalb Minuten. Dann findet jeder sein Tempo. Sophie Beer ist die Schnellste. Gemeinsam mit ihrer Tochter Maja, die sie im Jogger vor sich her schiebt, fängt sie schon bald an, alle anderen zu überrunden. Ihren Kollegen Pouyan Ameli-Fard motiviert das. „Go, Go, Go, Sophie!“, ruft er ihr nach.

Wie Steffen Serr gehört er zu den Teilnehmern, die die meiste Zeit joggen. Sandra Wrede-Komossa und Bettina Kegler finden ihr Tempo in einem schnellen Walken wieder, genau wie Adriana Pedace. „Noch 30 Sekunden, zieht noch mal dran!“, ruft Johannpeter. Da fangen die Walkerinnen erneut an zu joggen. Ameli-Fard legt einen Schlusssprint ein, um seine Runde zu beenden und auch Beer erhöht ihr Tempo. „Und Stopp! Ihr hab es geschafft!“, ruft Johannpeter.

Team Kaltstart: Das Resümee

Erschöpft kommt das Team wieder zusammen. Während der ein oder andere frustriert über sein Fitnesslevel ist, ist der Trainer stolz. „Ich finde es sehr schön, dass ihr alle mindestens einmal gelaufen seid. Damit können wir arbeiten und wir schaffen es auf jeden Fall, euch bis zum AOK-Lauf fitt zu bekommen“, sagt er.

Diese Ansprache motiviert alle – auch wenn sie jetzt erstmal froh sind, das Training geschafft zu haben. „Es ist noch ausbaufähig. Man merkt die Lunge, die Waden ... Aber, wenn wir jetzt jeden zweiten Tag trainieren, sollte das in drei Monaten machbar sein“, sagt Serr. Der Firmenlauf ist am 31. August.

Die Aktion

Der WA und die Lippewelle machen ein Team eines Hammer Unternehmens fit für den AOK-Firmenlauf am 31. August. Das „Team Kaltstart“ erhält dazu eine komplette Laufausrüstung von Ballsport Direkt, Fitnesstracker von Einhausmobile, ein Motivation-Coaching des ASV Hamm, ein Team aus dem Fitnessstudio Aktivita erstellt ein maßgeschneidertes Trainingsprogramm und trainiert mit dem Team, und eine Sportmedizinerin des St. Marien-Hospitals checkt die Teammitglieder auf Herz und Lunge durch.

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