VonHannah Deckeschließen
Auf dem Zechengelände Heinrich Robert in Hamm stand ein Kühlturm in Brand. Ein Video zeigt das Flammeninferno. Die Feuersäule reichte bis zu zehn Meter in die Höhe.
Hamm - In weiten Teile der Stadt war am Montag, 4. November, eine riesige Feuersäule zu sehen. Auf dem Zechengelände Heinrich Robert in Hamm war ein Feuer ausgebrochen. Ein Kühlturm stand lichterloh in Flammen. Mit einem Großaufgebot kämpfte die Feuerwehr gegen den Brand und konnte ein Übergreifen auf andere Gebäudeteile verhindern.
Ein Anwohner filmte das Flammeninferno auf Heinrich Robert. Eindrucksvoll ist die meterhohe Feuersäule zu sehen, dichter Rauch steigt in den Himmel.
Brand auf Zechengelände in Hamm: Video zeigt riesige Feuersäule an Kühlturm
Asbest-Trümmerteile nach Großbrand auf Zechengelände in Hamm
Das Unglück hatte unerwartet weitreichende Folgen. Asbest-Trümmer wurden auf Straßen und in Vorgärten verteilt. Die Stadt Hamm teilte am Montagabend mit, dass „keine akute Gefahr“ bestehe, Anwohner die Trümmerteile jedoch nicht anfassen sollten. Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhei-Westfalen (LANUV) hatte Proben entnommen. Ergebnisse werden am Dienstag erwartet.
Gegen Mitternacht wurde der Bereich Hoppeistraße/Goerallee, in dem viele Trümmerteile auf Straßen und in Vorgärten gefunden wurden, gereinigt. Dennoch fanden einige Anwohner am nächsten Morgen noch Aschereste, unter anderem auf Gehwegen. Auch in einer mehrere 100 Meter entfernten Siedlung fanden Anwohner Trümmerteile des Brandes.
Die polizeilichen Ermittlungen nach dem Brandereignis sind abgeschlossen. Aktuell gehe die Polizei nicht von einer Straftat aus, heißt es in einer Mitteilung. Eine abschließende Beurteilung behalte sich die Staatsanwaltschaft Dortmund vor. Es seien weder Personenschäden noch Schäden an Fahrzeugen oder weiteren Gebäuden entstanden.

