Eine Bahnbrücke in Hamm wurde durch einen Lkw beschädigt. Ob die Schuld bei der Technik oder bei menschlichem Versagen liegt, ist noch unklar. Was wir wissen.
Hamm - Auch zwei Tage nach dem heftigen Unfall mit einem Container-Lkw an der Bahnbrücke der Wilhelmstraße in Hamm ist unklar, wie es dazu kommen konnte. Sicher ist laut Polizei bisher allein, dass der 52-jährige Fahrer aus Bulgarien nicht betrunken war. Unklar ist, ob er einem Navi vertraute oder einfach nur nachlässig war.
Nach außen ein „Riesending“, war der Unfall für die Polizei formal ein „ganz normaler VU mit Sachschaden“, so Polizeisprecher Daniel Siegesmund. Die Höhe des Sachschadens wurde auf rund 5000 Euro geschätzt - das betrifft aber nur den beschädigten Auflieger. Schäden an der Stahlkonstruktion seien zudem „in Form von Kratzern vorhanden, ebenso wie mehrere Beschädigungen an der Fahrbahn“. Wie hoch dieser Schaden ausfalle, sei noch unklar.
Straße muss nochmal teilweise gesperrt werden
Der Gesamtkostenaufwand dürfte indes erheblich höher liegen als wenige tausend Euro, denn es waren ja auch ein Kran, ein neuer Sattelschlepper sowie Techniker für das Fahrzeug und eine deaktivierte Ampel vor Ort.
Nach Angaben der Stadt wurden durch den Aufprall zwei fest verbaute Warntafeln demoliert. Für die Reparatur mit einem Hubsteiger müsse die Fahrbahn teilweise gesperrt werden. Noch sei aber unklar, wann das passieren wird. Die flexiblen Höhen-Warntafeln an den Ketten seien nach Begutachtung durch Mitarbeiter der Verkehrsbehörde unbeschädigt.
Container-Lkw fährt sich in Hamm fest - Aufwändige Bergung