Zeltabbau

Bürgermeister: Situation in der ZUE Soest soll sich entspannen

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Die ZUE soll bald entsprechend ihrer Kapazität ausgelastet sein.
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Die Zahl der Bewohner der Zentralen Unterbringungseinrichtung in Soest hat sich bereits deutlich reduziert. Das bestätigte jetzt Bürgermeister Eckhard Ruthemeyer.

Soest – Die Situation in der Zentralen Unterbringungseinrichtung am Hiddingser Weg in Soest soll sich entspannen. Auf die Berichterstattung des Soester Anzeiger bezugnehmend, erklärte Bürgermeister Ruthemeyer jetzt im Haupt- und Finanzausschuss: „Die Ministerin hält Wort. Die allgemeine Situation in der ZUE ist nicht unangespannt.“ Ob die Pläne – maximal 1200 statt 1800 Bewohner in der ZUE – klappen würden – da habe bis zuletzt „ein gewisses Restrisiko“ geherrscht. „Doch der Rückbau in der Kaserne hat bereits begonnen“, so Ruthemeyer. „Man geht mit einer deutlich reduzierten Zahl ins nächste Jahr. Wir werden gucken, wie sich die Situation weiter entwickeln wird.“

Meinhard Esser, Fachbereichsleiter Soziales bei der Stadt, sprach von einer „großen Dynamik“, die es in der ZUE in den vergangenen Wochen gegeben habe. Zur Erinnerung: Am 6. Dezember lebten in der ZUE „nur noch“ 1030 Personen. „Vor vier bis sechs Wochen waren da allerdings noch 1800 drin“, so Esser. Durch den massiven Rückgang der Bewohnerzahl sei nun „eine ganz andere Form des Arbeitens dort möglich“. Auch um erste Kritikpunkte der Anwohner des Soester Südens, die bei einer Versammlung in der Johanneskirche auf den Tisch gekommen waren, habe man sich gekümmert. So soll es Veränderungen geben, was den Ein- und Ausgang in die ZUE angeht. Außerdem soll es für Anwohner einen neuen Flyer geben, auf dem aktuelle Telefonnummern „und weitergehende Erreichbarkeiten für die Bürger“ zu finden sind.

Und auch für die Bewohner soll das Leben in der ZUE ein Stück weit angenehmer werden. So soll die Unterkunft eine stabilere Internetverbindung bekommen. „Es gibt einen neuen Anbieter, um die Internetfähigkeit flächendeckender zu gestalten.“ Bis Weihnachten soll die Leitung so stabil sein, „wie es sich gehört“.

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