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Maximilian Gang
Jonah Reule
Oliver Schmitz
In Castrop-Rauxel ist es am Donnerstag (15. Juni) zu einer Massenschlägerei mit mehreren Verletzten gekommen. Die Polizei fand anschließend etliche Waffen.
Update vom 17. Juni, 12:12 Uhr: Nach Castrop-Rauxel ist es in der Nacht auf Samstag auch in Essen zu einer Massenschlägerei gekommen. Die Polizei vermutet einen Zusammenhang zwischen den beiden Vorfällen. Die Polizeistellen in beiden Städten seien „in einem engen Austausch“, sagte ein Sprecher der Polizei Recklinghausen der Deutschen-Prese-Agentur (dpa).
Nachdem es in Castrop-Rauxel am Freitag erneut zu einer großen Menschenansammlung gekommen war, hat die Polizei die Präsenz nun deutlich erhöht. Die „verstärkten Maßnahmen“ würden in den kommenden Tagen fortgesetzt, „weil wir zumindest davon ausgehen müssen, dass die sich möglicherweise noch mal treffen wollen“, so die Polizei. An „neuralgischen Punkten“, aber auch anderen Stellen, seien zusätzliche Kräfte zur Aufklärung im Einsatz. Eine 19-köpfige Mordkommission ermittelt aktuell zu den genauen Hintergründen der Ausschreitungen am Donnerstag (15. Juni).
Nach Massenschlägerei in Castrop-Rauxel: Polizei sichert Macheten und Schusswaffe
Update vom 17. Juni, 11:29 Uhr: Bei dem Polizeieinsatz am Freitag (16. Juni) in Castrop-Rauxel hat die Polizei ganze 116 Menschen kontrolliert und 24 Fahrzeuge durchsucht, die „offensichtlich im Zusammenhang mit der Auseinandersetzung am Donnerstag“ standen. Das teilte ein Polizeisprecher in der Nacht auf Samstag (17. Juni) mit. Auch ein Polizeihubschrauber war im Einsatz. Die Polizei kündigte an, auch in den nächsten Tagen verstärkte Präsenz in Castrop-Rauxel zu zeigen.
Update vom 16. Juni, 22:22 Uhr: Die Situation scheint sich nun ein wenig beruhigt zu haben. Demnach seien mehrere Autos von Einsatzkräften der Polizei durchsucht worden, wie die Ruhrnachrichten berichteten. Es sei dabei wohl auch etwas gefunden worden, Angaben dazu machte die Polizei bislang jedoch nicht.
Nach Massenschlägerei von Großfamilien: Schon wieder Polizeieinsatz in Castrop-Rauxel
Update vom 16. Juni, 19:34 Uhr: Könnten sich die Streitigkeiten zwischen den Großfamilien am Freitag fortsetzen? Wie ein Sprecher der Polizei gegenüber wa.de bestätigte, ist den Einsatzkräften am Freitagabend in Castrop-Rauxel eine größere Gruppe an Personen aufgefallen, die im Zusammenhang mit dem Vorfall von gestern Abend stehen. Vorausgegangen seien auch Hinweise aus der Bevölkerung.
Es handele sich dabei jedoch nicht um zwei rivalisierende Gruppen, sondern eine Ansammlung von Personen aus einem der beiden Lager. Es sei bislang nicht zu Straftaten gekommen. „Unser Ziel ist es aber natürlich, mögliche Konfrontationen zu verhindern“. Deshalb sei die Polizei mit verstärkter Präsenz vor Ort.
Großfamilien dreschen mit Eisenstangen aufeinander ein – und attackieren die Polizei
Erstmeldung: Castrop-Rauxel – In Castrop-Rauxel im Kreis Recklinghausen (NRW) ist es am Donnerstag (15. Juni) zu einer Massenschlägerei gekommen. Laut Polizei waren zwei Großfamilien in Streit geraten, der dann eskalierte. Mit Baseballschlägern, Eisenstangen und Messern droschen über 50 Menschen aufeinander ein. Mindestens sieben Menschen wurden teils schwer verletzt, eine Person erlitt eine Stichwunde im Bauch und wurde notoperiert. Lebensgefahr besteht seither keine mehr.
- Was? Massenschlägerei zwischen zwei Großfamilien
- Wo? Wartburgstraße Castrop-Rauxel, Kreis Recklinghausen in NRW
- Wann? Donnerstag, 15. Juni gegen 17:45 Uhr
Castrop-Rauxel: Randalierer griffen auch die Polizei an
Seit Wochen gab es offenbar zwischen den beiden Familien Nachbarschaftstreitigkeiten, heißt es bei der Staatsanwaltschaft Dortmund, die in dem Fall ermittelt.
Die Randalierer gingen auch auf die Polizei los. „Als die Polizei am Einsatzort eintraf, griffen mehrere Personen die Beamten an. Diese verteidigten sich mit Reizgas und Schlagstöcken“, so Oberstaatsanwalt Carsten Dombert gegenüber wa.de. Aktuell werden eben Videos und Zeugenaussagen ausgewertet. Festnahmen habe es vorerst keine gegeben, die Situation vor Ort sei schlicht zu unübersichtlich gewesen.


