„Heftige Wetterfront“ in NRW: Nach Gewitter und Starkregen kommt jetzt Temperatursturz
VonHannah Decke
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Über Deutschland liegt eine Wetterfront. Nach Gewitter mit Starkregen und Hagel wird es in NRW jetzt deutlich kühler. An Ostern selbst wird es auch ungemütlich.
Update vom 18. April, 16.33 Uhr: Mit Starkregen, Hagel und Gewitter war die erste Ferienwoche in NRW recht ungemütlich. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) wird es in der Nacht auf Samstag frostig. Während die Temperaturen am Freitag noch bis zu 14 Grad erreichen, kühlt es in der Nacht auf 4 bis 1 Grad ab. In Hochlagen werden sogar bis zu -2 Grad erwartet. Im Westen werde gebietsweise leichter Bodenfrost erwartet.
Am Karsamstag selbst wird das Wetter in NRW dann freundlicher, immer wieder gibt es laut DWD sonnige Abschnitte und nur vereinzelt etwas Regen bei Temperaturen zwischen 15 und 18 Grad. Der Ostersonntag wird dann zunächst heiter, im Tagesverlauf jedoch zunehmend wolkig. Ab dem Nachmittag kommen aus Südwesten Niederschläge – inklusive Gewitter mit Starkregen.
Update vom 17. April, 11.51 Uhr: Ab Donnerstagabend kann es nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in NRW erneut zu Gewittern mit Starkregen, kleinkörnigem Hagel und stürmischen Böen kommen. In der Nacht zu Karfreitag, 18. April, werde zudem „ungewittriger Starkregen“ erwartet, mit Mengen von 20 bis 30 Litern pro Quadratmetern in sechs bis 15 Stunden. Dieser soll dann jedoch im Laufe des Feiertags nachlassen. In der Nacht zu Karsamstag wird es dann teils frostig in NRW. Die Temperaturen sinken auf 5 bis 2 Grad, in Hochlagen ist auch leichter Frost bei bis -1 Grad möglich.
„Heftige Wetterfront“ bringt Gewitter und Starkregen nach NRW – dann folgt Temperatursturz
[Erstmeldung] Hamm - Eine „heftige Wetterfront“ teilt Deutschland am Mittwoch, 16. April, in zwei Klimazonen, erklärt Dominik Jung. Laut des Diplom-Meteorologen von wetter.net wird der Osten von warmen Luftmassen geflutet, während es im Westen kühl und nass ist – inklusive Gewittern und Starkregen. In NRW sind allerdings nicht alle Regionen gleichermaßen von dem ungemütlichen Wetter betroffen.
Am Mittwoch kommt laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) vor allem in der Westhälfte von NRW zeitweise schauerartiger Regen vom Himmel. „In Ostwestfalen am Nachmittag und Abend einzelne Gewitter, dabei Starkregen und kleinkörniger Hagel möglich“, lautet die Prognose der Meteorologen. Regional werden 15 bis 25 Liter Regen pro Quadratmeter erwartet. Dazu sind Sturmböen bis 80 km/h möglich. „Westlich des Rheins kommt der meiste Regen runter“, sagt auch Dominik Jung.
Die Temperaturen sind dabei noch angenehm mild. Die Höchstwerte sind am Mittwoch allerdings ebenfalls regional unterschiedlich. So werden laut DWD an der Weser bis 20 Grad erwartet, während es in der Eifel örtlich 10 Grad kälter ist. Der Rest des Bundeslandes liegt irgendwo dazwischen. Noch krasser ist der Temperaturunterschied mit Blick auf ganz Deutschland. Während die Menschen in der Eifel bei maximal 10 Grad, Regen und Wind etwas frösteln werden, klettern die Temperaturen in Berlin und Brandenburg auf bis zu 27 Grad. „Solche Temperaturen sind im April absolut ungewöhnlich“, erklärt Dominik Jung.
Bedrückende Bilder: Wetterextreme der vergangenen Jahre in NRW
Temperatursturz kurz vor Ostern – „Im Westen kräftige Regensignale“
An Gründonnerstag und Karfreitag sinken die Temperaturen dann in ganz NRW auf 10 bis 14 Grad ab, in den Nächten wird es teils frostig kalt, teils mit Tiefstwerten von 2 bis 4 Grad. Dazu wird es an beiden Tagen nass, vor allem Karfreitag gibt es laut Dominik Jung „im Westen kräftige Regensignale“.
Der Niederschlag lässt jedoch zum Wochenende hin nach – und auch die Temperaturen steigen allmählich wieder. An Karsamstag werden immerhin schon bis 16 Grad und laut DWD nur „etwas Regen“ erwartet. Ostersonntag könnte ganz trocken und noch etwas wärmer ausfallen.