Giganetz bleibt im Süden und Westen

Glasfaserausbau: Zweikampf in Hamm weitgehend beendet

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Glasfaserkabel liegen auf einer Baustelle.
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Der Zweikampf um den Glasfaser-Ausbau in Hamm ist weitgehend beendet: Die Deutsche Giganetz verzichtet auf einen Netzausbau in den meisten Stadtteilen, in denen die Eon-Tochter Westconnect präsent ist.

Hamm - Die Deutsche Giganetz beschränkt sich damit auf den Süden und den Westen der Stadt, den Norden und Osten überlässt man der Westconnect. Zuvor hatten beide Unternehmen um Kunden in der ganzen Stadt werben wollen. Einziges Konkurrenzgebiet bleibt jetzt wohl Braam-Ostwennemar.

Unternehmen hat sich „neu sortiert“

Man habe sich „neu sortiert“, teilte Giganetz-Regionalleiter Andreas Damm auf WA-Anfrage mit. Der Giganetz-Homepage ist zu entnehmen, dass das Hamburger Unternehmen in folgenden Stadtteilen Glasfaserkabel verlegen möchte: Altstadt, Bahnhofsviertel, Berge, Hamm-Osten (westlich der Ahse), Hamm-Süden, Hamm-Westen, Herringen, Lohauserholz, Pelkum, Rhynern, Selmigerheide, Westtünnen und Wiescherhöfen.

Die Westconnect hatte bisher in Hamm-Osten (östlich der Ahse), Heessen, Mark und Werries um Kunden geworben. Entsprechende Aktivitäten in Bockum-Hövel und Hamm-Norden hatte das Essener Unternehmen in Aussicht gestellt. Grundsätzlich wolle man die ganze Stadt erschließen, hatten Westconnect-Vertreter wiederholt beteuert. Ob das angesichts des Giganetz-Teilrückzugs so bleibt, war am Montag bei Westconnect nicht in Erfahrung zu bringen.

Konkurrenzgebiet bleiben offenbar Braam-Ostwennemar und einige Straßenzüge in Mark. Giganetz zählt sie zu ihrem Gebiet, Westconnect hatte hier aber bereits akquiriert.

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