VonAnnika Ketzlerschließen
Die Mega-Hitze kommt: In NRW sind bis zu 36 Grad möglich. Und es können noch mehr werden. Wetter-Experten haben eine Prognose für die zweite Juni-Hälfte.
Hamm – Die Tage wurden bereits sommerlicher, und die Temperaturen gingen in der ersten Juni-Hälfte in die Höhe. Wetter-Experten diagnostizierten bereits jetzt einen zu trockenen Sommer für 2023. Es ist derzeit sonnig, trocken und warm in Nordrhein-Westfalen mit Temperaturen bis zu 30 Grad. Nun blicken Meteorologen besorgt auf die nächste Juni-Hälfte. Die Temperaturen sollen nochmal kräftig ansteigen – bis zu 36 Grad seien im Südwesten möglich, also auch in NRW. Im Rest des Landes kann es sogar noch heißer werden: Mit bis zu 40 Grad rechnen Experten.
Mega-Hitze in NRW: Temperaturen bis zu 36 Grad sind möglich
Vor ein paar Wochen war es noch kühler und vor allem nasser. Doch davon ist erst einmal so gut wie nichts in Sicht. „Lediglich im Osten herrscht hin und wieder eine Regenwahrscheinlichkeit. Doch dabei handelt es sich vermehrt um einzelne Gewitter“, erklärt Dominik Jung mit Blick auf die Wetter-Prognose der nächsten Tage. Und das reiche für einen nasseren und kälteren Monat nicht aus. Nach Aussagen des Diplom-Meteorologen von wetter.net wird es noch wärmer.
Die besonders heißen Tage sollen am Wochenende vom 24. und 25. Juni kommen. Während am Wochenende davor noch Temperaturen von bis zu 33 Grad erwartet werden, könnten Menschen aus NRW eine Woche später so richtig ins Schwitzen kommen. Bis zu 36 Grad seien hier laut Jung möglich. Und da sei sogar noch Luft nach oben.
Hitzewelle in NRW: Hohe Temperaturen haben schwere Folgen
Natürlich haben hohe Temperaturen immer auch negative Folgen. Nicht nur viele Menschen leiden darunter, wie zum Beispiel Schüler in zu heißen Klassenräumen. Hier gibt es jedoch Hitzefrei – die Schulleitung darf bereits ab einer Raumtemperatur von 25 Grad die Schüler nach Hause schicken. Auch die Natur leidet enorm. „Durch die extreme Hitze steigt auch die Waldbrandgefahr auf die Warnstufen 3 bis 5. „Auch der Westen ist hier betroffen“, erklärt Wetter-Experte Jung.
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