Gastronomie

Neuer Kneipe von Großkreutz fehlen klare Öffnungszeiten: BVB-Fans vor verschlossener Tür

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„Westfalenschenke“ heißt die neue Kneipe von BVB-Legende Kevin Großkreutz im Dortmunder Kreuzviertel. Sie ist allerdings noch nicht häufig geöffnet.

Dortmund – Im belebten Kreuzviertel in der westlichen Innenstadt von Dortmund (NRW) ist die Bar- und Clubszene weiter im Wandel. Nachdem das unter Studenten beliebte „Silent Sinners“ schon länger seine Türen verschlossen hatte, verschwand auch die bei BVB-Fans beliebte Kneipe „Bürgermeister Lindemann“ zumindest für ein paar Monate von der Landkarte, mittlerweile tut sich dort immerhin wieder etwas. Geübten Kneipengängern machte aber vor allem das Vorhaben von Christopher Reinecke und BVB-Legende Kevin Großkreutz Hoffnung.

Die beiden arbeiten schon länger zusammen. Neben ihrem bereits etablierten „Mit Schmackes“ lassen sie die „Westfalenschenke“ (vormals „Kumpel Erich“) an der Kreuzstraße neu aufleben – doch es gibt Startschwierigkeiten.

„Westfalenschenke“ im Dortmunder Kreuzviertel hat Startschwierigkeiten

Das Schild hängt, die Einrichtung ist fast komplett, die Zapfhähne haben schon ein paar Liter Bier in die Gläser bei Events oder den (noch) seltenen Öffnungstagen gepumpt. Auch ein Highlight ist bereit für den großen Ansturm der Gäste: die Tische mit den eingebauten Zapfanlagen. Aber so ganz läuft es noch nicht in der „Westfalenschenke“. Nach der krachenden Niederlage gegen den FC Bayern München Anfang November stand manch frustrierter BVB-Fan vor verschlossenen Türen. Chef Reinecke erklärt, warum.

Neue Großkreutz-Kneipe in Dortmund will „Abläufe weiter optimieren“

„Wir haben jetzt immer häufiger geöffnet und schenken auch schon regelmäßig Getränke aus“, sagt er im Gespräch mit wa.de. „Wir müssen uns da aber definitiv noch eingrooven und die Abläufe weiter optimieren“, verrät er. Daher habe die „Westfalenschenke“ aktuell auch noch nicht so regelmäßig bzw. so häufig geöffnet. Der erfahrene Gastronom verfolgt einen klaren Plan.

Gastronom Christopher Reinecke (l.) und sein Geschäftspartner Kevin Großkreutz mit dem Duplikat des DFB-Pokals aus der gemeinsamen Kneipe.

Gerade in der Vorweihnachtszeit haben Kneipen- und Restaurant-Betreiber alle Hände voll tun. Ist die Hütte voll, muss alles reibungslos laufen. Speisen müssen in Massen zubereitet werden, die Getränke an den Mann oder die Frau gebracht werden. Läuft dann nicht alles glatt, kann es schnell in die Hose gehen.

Personal gesucht für neue Großkreutz-Kneipe in Dortmund

Die Personallage ist in der Gastronomie bekanntermaßen angespannt, auch in der neuen Großkreutz-Kneipe im Dortmunder Kreuzviertel herrscht da noch Bedarf. „In der Küche benötigen wir beispielsweise noch Verstärkung, die Abläufe müssen dann erstmal sitzen“, sagt Reinecke und ergänzt: „Im neuen Jahr geben wir Vollgas!“ Riskieren will er nichts – wenn, dann richtig.

Es soll eben alles nach Plan laufen – damit die „Westfalenschenke“ in Dortmund, wo es keine Sperrstunde mehr gibt, einen besseren Start hinlegt als der BVB beim 0:4 gegen den FC Bayern München.

Rubriklistenbild: © Hoffmann/dpa/Montage: wa.de

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