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Schon zum 125. Mal findet der Weihnachtsmarkt in Dortmund 2024 statt. Ein guter Anlass für Neuerungen. Was Besucher über Öffnungszeiten, Attraktionen und Parken wissen müssen.
Dortmund - Er ist in ganz Deutschland bekannt und gilt laut Aussage der Veranstalter sogar als einer der größten in ganz Europa: der Weihnachtsmarkt in Dortmund. Im Jahr 2024 öffnet er bereits zum 125. Mal – ein Grund, den Besuchern ein paar Neuheiten zu bescheren. Schausteller Patrick Arens gibt einen kleinen Vorgeschmack auf die neuen Angebote und Attraktionen der Weihnachtsstadt.
Schausteller verkündet Neuerungen für Dortmunder Weihnachtsmarkt 2024
Im Gespräch mit wa.de verrät der Weihnachtsmarkt-Sprecher: „Wir werden noch etwas mehr Handwerk haben.“ Etwa zehn neue Stände sollen auf handwerkliche Produkte setzen und so das vielfältige Angebot erweitern. Darüber hinaus wird auch der kultige XXL-Weihnachtsbaum mit einem neuen Konzept überraschen. Die Änderung an dem beliebten Kult-Objekt soll allerdings weniger drastisch ausfallen als die im Jahr zuvor. Als 2023 statt des Engels eine riesige Weihnachtskugel auf der Spitze des Rekord-Baums zu sehen war, sorgte das für große Aufregung.
Auf der Homepage der Weihnachtsstadt ist darüber hinaus eine weitere Neuheit aufgelistet: die „Dortmunder Zeitreise“. Entlang der Kampstraße stellen acht Lichtinstallationen die Geschichte Dortmunds von der Hansestadt bis zur modernen Großstadt dar. Die Ausstellung soll eine besondere Atmosphäre und Einblicke in die Vergangenheit und Zukunft der Stadt bieten.
Der Weihnachtsmarkt läuft vom 21. November bis zum 30. Dezember und öffnet montags bis donnerstags von 11 bis 21 Uhr, freitags und samstags bis 22 Uhr und sonntags ab 12 Uhr. Am Totensonntag und am 1. Weihnachtstag bleibt der Markt geschlossen.
Das sind die genauen Öffnungszeiten
- Montag bis Donnerstag: 11 bis 21 Uhr
- Freitag und Samstag: 11 bis 22 Uhr
- Sonntag: 12 bis 21 Uhr
- Besondere Tage: Am 24. Dezember (Heiligabend) sind einige Stände von 11 bis 14 Uhr geöffnet.
Die Highlights des Dortmunder Weihnachtsmarktes 2024
Der 45 Meter hohe Weihnachtsbaum auf dem Hansaplatz bleibt trotz der Änderungen der zentrale Blickfang. Zusätzlich können sich Besucher auf über 250 Stände freuen, die kulinarische Klassiker wie Bratwurst, Crêpes und Glühwein anbieten. Der Jahresbecher des Glühweins, mit jährlich wechselndem Motiv, gilt inzwischen als beliebtes Sammlerobjekt.
Neben dem Handwerkerviertel und dem Riesenrad am Platz von Leeds gibt es ein Märchenkarussell auf dem Willy-Brandt-Platz, ein Kaspertheater an der Reinoldikirche sowie das Weihnachtsdorf, in dem Kinder basteln und Plätzchen backen können. Im Weihnachtsdorf gibt es außerdem wöchentlich Besuch von Maskottchen, darunter das BVB-Maskottchen Emma.
Weihnachtsmarkt in Dortmund 2024: Tipps zur Anreise und Parken
Dank der Nähe zu den Autobahnen A1, A2, A40 und A45 ist die Dortmunder Innenstadt gut erreichbar. Um Staus zu vermeiden, empfiehlt sich jedoch die Nutzung der Park+Ride-Angebote und der Stadtbahn.
Folgende Park+Ride-Optionen stehen zur Verfügung:
- Hauptfriedhof: Ludwig-Lohner-Straße, 44143 Dortmund (394 Plätze)
- Westfalenpark (Parkplatz D1): Nähe Westfalenpark
- Hafen: Speestraße, 44147 Dortmund (220 Plätze)
- Schulte-Rödding: Derner Straße, 44339 Dortmund (294 Plätze)
Nutzer des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) können dort laut nach Angaben der Veranstalter bis zu 24 Stunden kostenfrei parken. Ab der 25. Stunde fällt eine Gebühr von 50 Cent pro Stunde an. Wer nicht mit dem ÖPNV unterwegs ist, die Parkplätze aber trotzdem nutzen möchte, zahlt von der ersten Stunde an 50 Cent pro Stunde. Der Tageshöchstpreis beträgt 6 Euro.
Darüber hinaus können Autofahrer auch die Parkplätze im Innenstadtbereich nutzen. Bei der Orientierung hilft hier das Parkleitsystem in Dortmund. Beispielsweise kostet das Parken in der Tiefgarage der Thier-Galerie pro Stunde 1,50 Euro. Die Tiefgaragen am Konzerthaus, Theater, Rathaus, Friedensplatz und Hansaplatz berechnen 2 Euro für die erste Stunde.
Einige Weihnachtsmärkte in NRW begeistern mit einem besonderen Ambiente. Auf einigen Schlössern und Burgen können sich die Besucher wie in einem Wintermärchen fühlen.
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