Bau einer neuen Fernwärmeleitung

Zu viel Grundwasser: Dortmunder Straße noch bis Ferienbeginn dicht

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Auf der Dortmunder Straße wird seit Anfang des Jahres eine Fernwärmeleitung verlegt. Dabei ist es zu einen Verzögerung gekommen.
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Die Autofahrer im Westen müssen sich gedulden: Die Bauarbeiten auf der Dortmunder Straße verzögern sich. Und: Es sind weitere Behinderungen in Sicht

Hamm-Westen – Beim Bau der Fernwärmeleitung auf der Dortmunder Straße zwischen dem Kreisverkehr Hafenstraße und der Chemnitzer Straße ist es zu leichten Verzögerungen gekommen. Im Januar waren die Hammer Stadtwerke noch davon ausgegangen, den Straßenabschnitt im Mai wieder freigeben zu können. „Da wir während der Baumaßnahme mit sehr viel Grundwassereintritt zu kämpfen hatten und der alte abgefräste Straßenbelag gesondert entsorgt werden musste, sind wir zeitlich in Verzug“, teilte Stadtwerke-Sprecherin Cornelia Helm mit. Der aktuelle Plan sehe vor, bis zum Anfang der Sommerferien die Leitung bis zur Chemnitzer Straße zu verlegen.

Danach wird die Dortmunder Straße in diesem Abschnitt wieder befahrbar sein. Im weiteren Verlauf wird es aber weitere Behinderungen geben. Der zweite, direkt anschließende Bauabschnitt erstreckt sich von der Chemnitzer Straße bis circa 40 Meter vor der Radbodstraße. Hier soll es dann eine halbseitige Sperrung geben. „Während der Sommerferien ist geplant, den Kreuzungsbereich Radbodstraße anzugehen“, sagte Helm. Hier befände man sich noch im Abstimmungsprozess. Die mit der der Leitungsverlegung verbundenen Verkehrseinschränkungen werde man zeitnah kommunizieren. Helm geht davon aus, dass das in etwa 14 Tagen der Fall sein wird.

Bau von Fernwärmeleitung: Fünf Bauabschnitte bis in 2024 hinein

Im vierten Bauabschnitt soll bis Ende 2023/Anfang 2024 die Längsverlegung der Leitung auf der Dortmunder Straße von der Radbodstraße bis zur Langen Straße realisiert werden. Da die Dortmunder Straße in diesem Abschnitt vierspurig verläuft, ist keine Vollsperrung erforderlich. Ebenso soll der Kreisverkehr Hafenstraße/Dortmunder Straße gequert und die Verbindung zum Heizwerk „Hafen“ erstellt werden. Der Start des letzten Bauabschnitts ist für Anfang 2024 geplant. Hier erfolgt dann die Längsverlegung der Leitung von der Pommernschleife bis zur Holstenstraße.

Grund für die Maßnahme ist, dass die Hammer Gemeinnützige Baugesellschaft (HGB) rund 800 Wohnungen in 125 Immobilien mit umweltfreundlicher Fernwärme aus der Müllverbrennungsanlage versorgen will. Eine wichtige Voraussetzung hierfür ist der Bau der Fernwärmeleitung. Die Immobilien befinden sich im Gebiet der Holstenstraße, der Normannenstraße und der Waterloostraße. Immobilien im Bereich der Sachsenschleife und der Viktoriastraße liegen bereits im Umfeld der geplanten Hauptleitungstrasse und können zukünftig ebenfalls über zusätzliche Hausanschlüsse ans geplante Fernwärmenetz angeschlossen werden.

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