VonAnnika Ketzlerschließen
Auf den Straßen in NRW bleibt es nach einer frostigen Nacht weiterhin glatt. Der Deutsche Wetterdienst hat eine amtliche Warnung herausgegeben. Autofahrer sollten aufpassen.
Hamm - Der Winter hält derzeit Einzug in Nordrhein-Westfalen. Nachdem das Jahr mit recht milden Temperaturen zu Silvester gestartet war, wird es jetzt frostig in NRW. Bereits in der Nacht zu Sonntag, 5. Januar, mussten Autofahrer und Fußgänger mit teils rutschigen Straßen rechnen. Der Grund für das Wetter: Ein Tief, das eine Warmfront vor sich herschiebt. Und die hat es laut Diplom-Meteorologe Dominik Jung von wetter.net „in sich“.
DWD warnt vor „markanter Glätte“: Gefahr durch gefrierenden Regen in NRW
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet vielerorts mit „Glätte, dabei im Südosten hohe Glättegefahr durch gefrierenden Regen (Unwetter)“. Für NRW gab der Wetterdienst daher eine „amtliche Warnung vor markanter Glätte“ heraus. Dort besteht eine erhöhte Glättegefahr durch gefrierenden Regen. Betroffen sind viele Landkreise in NRW. Von nicht notwendigen Aufenthalten im Freien rät der DWD ab. Auch unnötige Fahrten sollten vermieden werden. Wer dennoch losmuss, sollte sein Verhalten im Straßenverkehr anpassen – und Verzögerungen und Behinderungen einplanen.
Amtliche Warnung vom DWD vor Glätte: Auch Schnee möglich
Die amtliche Warnung gilt zunächst von 10 bis 17 Uhr. „Von Südwest nach Nordost ausbreitender Schneefall. Dabei vorübergehend verbreitet 1 bis 3 cm, im Rothaargebirge und Sauerland um 5 cm Neuschnee“, schreibt der DWD. Von Südwesten her bereits Übergang in Regen, am späten Vormittag dann auch in Ostwestfalen. Dabei besonders im Bergland, teils aber auch im Flachland vorübergehend gefrierend mit Glatteisbildung. Im Tagesverlauf rechnet der Wetterdienst mit einer deutlichen Milderung.
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