Pegel steigen

Unwetterwarnung für NRW: Sorge vor neuem Hochwasser durch Dauerregen

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Unwetterartiger Dauerregen lässt in NRW die Hochwasserpegel wieder steigen. An vier Flusspegeln wurde die höchste Warnstufe überschritten.

Hamm - Regen, Regen und kein Ende. Nach einer kurzen Pause an Silvester erwartet die Menschen zum Auftakt des neuen Jahres 2024 in Nordrhein-Westfalen tagelanger Dauerregen. Was nur nach einem kleinen Ärgernis im Alltag klingt, könnte angesichts der angespannten Hochwasserlage aber zu einer Gefahr werden. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hält eine Warnung für den Südosten von NRW aufrecht. In einigen Gebieten bestehe die Gefahr von Erdrutschen und überfluteten Straßen.

Neue Unwetterwarnung für NRW: Erdrutsche und Hochwasser möglich

Angesichts des Dauerregens rechnet das Landesumweltamt damit, dass die Pegelstände an den Flüssen in NRW wieder steigen. Bereits am Dienstag, 2. Januar, sind an vielen Pegeln steigende Wasserstände gemessen worden. Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (Lanuv) nannte in dem Zusammenhang etwa die Ems, Lippe, Niers, Rur und Ruhr.

Die Weser hat nach dem jüngsten Lagebericht des Landesamtes an einer Stelle die höchste Warnstufe für großes Hochwasser überschritten. Die Behörde wies außerdem darauf hin, dass in kleineren Gewässern der Anstieg auch sprunghaft geschehen könne.

Unwetterwarnung vor Dauerregen: Bis zu 80 Liter pro Quadratmeter im NRW-Bergland

Für die betroffenen Orte von NRW gilt die aktuelle DWD-Warnung vor Dauerregen teils bis zum späten Mittwochabend, 3. Januar. Dort ist mit Niederschlagsmengen zwischen 30 und 40 Litern pro Quadratmeter zu rechnen. Für einige anderen Regionen gilt die Warnung sogar 24 Stunden länger bis zum Abend des Donnerstags, 4. Januar. Dort erwarten die Wetter-Experten des DWD 45 bis 60 Liter pro Quadratmeter Niederschlag.

Für das Bergland im Südosten von NRW kommt es besonders dick. Hier gilt sogar die Warnstufe 3 (Unwetter). Der Deutsche Wetterdienst warnt bis Freitag, 9 Uhr, vor „ergiebigem Dauerregen“ mit Niederschlagsmengen zwischen 40 und 80 Litern pro Quadratmeter. Davon sind folgende Kreise und Städte ganz oder zum Teil betroffen:

  • Märkischer Kreis
  • Kreis Olpe
  • Kreis Siegen-Wittgenstein
  • Oberbergischer Kreis
  • Solingen
  • Remscheid
  • Wuppertal
  • Ennepe-Ruhr-Kreis
  • Rheinisch-Bergischer Kreis
  • Rhein-Sieg-Kreis
  • Aachen
  • Kreis Euskirchen

Zu den möglichen Gefahren schreibt der DWD: „Infolge des Dauerregens sind unter anderem Hochwasser an Bächen und kleineren Flüssen sowie Überflutungen von Straßen möglich. Es können zum Beispiel Erdrutsche auftreten.“

Hochwasser in Hamm: Ahse, Caldenhof und Soester Straße

Hochwasser in Hamm: Ahse, Caldenhof und Soester Straße
Hochwasser in Hamm: Ahse, Caldenhof und Soester Straße © Robert Szkudlarek
Hochwasser in Hamm: Ahse, Caldenhof und Soester Straße
Hochwasser in Hamm: Ahse, Caldenhof und Soester Straße © Robert Szkudlarek
Hochwasser in Hamm: Ahse, Caldenhof und Soester Straße
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Hochwasser in Hamm: Ahse, Caldenhof und Soester Straße
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Hochwasser in Hamm: Ahse, Caldenhof und Soester Straße
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Hochwasser in Hamm: Ahse, Caldenhof und Soester Straße
Hochwasser in Hamm: Ahse, Caldenhof und Soester Straße © Robert Szkudlarek
Hochwasser in Hamm: Ahse, Caldenhof und Soester Straße
Hochwasser in Hamm: Ahse, Caldenhof und Soester Straße © Robert Szkudlarek
Hochwasser in Hamm: Ahse, Caldenhof und Soester Straße
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Hochwasser in Hamm: Ahse, Caldenhof und Soester Straße
Hochwasser in Hamm: Ahse, Caldenhof und Soester Straße © Robert Szkudlarek
Hochwasser in Hamm: Ahse, Caldenhof und Soester Straße
Hochwasser in Hamm: Ahse, Caldenhof und Soester Straße © Robert Szkudlarek
Hochwasser in Hamm: Ahse, Caldenhof und Soester Straße
Hochwasser in Hamm: Ahse, Caldenhof und Soester Straße © Robert Szkudlarek
Hochwasser in Hamm: Ahse, Caldenhof und Soester Straße
Hochwasser in Hamm: Ahse, Caldenhof und Soester Straße © Robert Szkudlarek
Hochwasser in Hamm: Ahse, Caldenhof und Soester Straße
Hochwasser in Hamm: Ahse, Caldenhof und Soester Straße © Robert Szkudlarek
Hochwasser in Hamm: Ahse, Caldenhof und Soester Straße
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Hochwasser in Hamm: Ahse, Caldenhof und Soester Straße
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Hochwasser in Hamm: Ahse, Caldenhof und Soester Straße
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Hochwasser in Hamm: Ahse, Caldenhof und Soester Straße
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Hochwasser in Hamm: Ahse, Caldenhof und Soester Straße
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Hochwasser in Hamm: Ahse, Caldenhof und Soester Straße
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Hochwasser in Hamm: Ahse, Caldenhof und Soester Straße
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Hochwasser in Hamm: Ahse, Caldenhof und Soester Straße
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Hochwasser in Hamm: Ahse, Caldenhof und Soester Straße
Hochwasser in Hamm: Ahse, Caldenhof und Soester Straße © Robert Szkudlarek
Hochwasser in Hamm: Ahse, Caldenhof und Soester Straße
Hochwasser in Hamm: Ahse, Caldenhof und Soester Straße © Robert Szkudlarek

Unwetterwarnung in NRW: Hochwasserpegel an Flüssen könnten steigen

In NRW sind aufgrund des Hochwassers an und nach Weihnachten 2023 viele Deiche aufgeweicht und drohten - wie in Hamm - zu brechen. Gesättigte Böden machen die Lage nicht besser. Feuerwehren und THW sind vielerorts im Einsatz oder in Bereitschaft.

Am Donnerstagmorgen, 4. Januar, meldeten 52 der 111 Pegel in NRW Hochwasser. An vier Flusspegeln wurde eine Überschreitung der Warnstufe 3 registriert. Bei dieser höchsten Stufe ist die Gefahr von bebauten Gebieten und Einrichtungen der Infrastruktur in größerem Umfang gegeben. An 15 Flusspegeln wurde eine Überschreitung der Warnstufe 2, bei der Grundstücke oder Keller überflutet werden können, registriert. An 33 Pegeln lag der Wasserstand noch oberhalb der Stufe 1, bei der land- und forstwirtschaftliche Flächen überflutet werden können.

Rubriklistenbild: © Andreas Arnold/dpa/Symbolbild

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