Hochwasser in Hamm: Ruhe an Deichen - Probleme offenbar gebannt
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Katharina Bellgardt
Jörn Funke
Markus Hanneken
Max Lametz
Marvin K. Hoffmann
Daniel Schinzig
Jörg Beuning
Einsatzkräfte kämpften in Hamm mehrere Tage lang mit Hochwasser. Das THW kümmerte sich um den Ahse-Deich, die Feuerwehr war am Lippedeich im Einsatz. Experten zeigen sich inzwischen entspannt.
Hamm - Das Hochwasser in Hamm fordert die Einsatzkräfte seit Donnerstag kaum noch. Der Deich an der Ahse ist mit Sandsäcken abgedichtet; Kräfte des Technischen Hilfswerk (THW) verblieben vor Ort. An der Lippe drückt Wasser in Höhe des Gersteinwerks durch den Deich, die Feuerwehr Hamm dichtete ihn an der betroffenen Stelle präventiv ab. Unser Ticker zum Nachlesen:
Update vom 28. Dezember, 16.30 Uhr: Die Gefahr akuter Deichbrüche ist in Hamm offenbar gebannt. Der Lippeverband hält weitere Sicherungsmaßnahmen am Deich am Gersteinwerk nicht für erforderlich. „Der Deich ist aktuell in einem sehr guten baulichen Zustand, so dass eine Gefahr des Deichbruchs nicht besteht“, heißt es in einer Mitteilung von Donnerstagnachmittag. Er werde aber zur Sicherheit von Fachkräften weiterhin fortlaufend beobachtet, um bei Bedarf unmittelbar zu alarmieren. Gleiches gilt für den Ahse-Deich an der Soester Straße. Auch dort werden keine weiteren Sandsäcke aufgeschichtet. THW-Kräfte verbleiben zur Kontrolle. Die Flusspegel sinken derweil spürbar weiter.
Hochwasser am Donnerstag: gesicherter Lippedeich und Wasserfluten am Tibaum
Update vom 28. Dezember, 15 Uhr: Die Pegel an den oberen Flussläufen von Ahse und Lippe sind am Donnerstag weiter gefallen. Beim Lippeverband geht man deshalb davon aus, das Gröbste hinter sich zu haben. Für Freitag sei zwar Regen vorhergesagt, sagte Verbandssprecher Ilias Abawi. Das werde aber nicht zu erneut steigenden Pegeln führen, allenfalls zur Stagnation.
Der Einsatz am Lausbach sei tatsächlich eine Präventivmaßnahme, so Abawi. Dass Wasser aus dem Deich laufe, sei nicht ungewöhnlich. Vermutlich handele es sich um Grundwasser, das durch den hohen Lippewasserstand aus dem Deich gedrückt werden. Es sei jedoch besser präventiv tätig zu werden, als Mensch und Material erst im Ernstfall zum Ort des Geschehens zu schaffen.
Sämtliche Deiche würden derzeit fortlaufend überprüft, sagte Abawi. Problemstellen seien bisher nicht aufgefallen. Deich würden überdies durch regelmäßig Deichschauen von den Behörden begutachtet; werde Handlungsbedarf festgestellt, müssten sie ausgebessert oder erneuert werden.
Sondereinheit Drohne der Feuerwehr Hamm im Einsatz beim Hochwasser am Kraftwerk Gersteinwerk
Update vom 28. Dezember, 12.40 Uhr: Aus Präventionsgründen werden inzwischen wieder neue Sandsäcke auf die Sickerstellen des Lippedeichs gelegt. Das gab Einsatzleiter Matthias Wiebusch von der Feuerwehr Hamm bekannt.
Update vom 28. Dezember, 11.45 Uhr: An der Soester Straße sei inzwischen ein Großteil der Einsatzkräfte abgezogen, sagte Einsatzleiter Matthias Wiebusch von der Feuerwehr Hamm. Der Deich müsse augenblicklich nicht mehr verstärkt werden, werde aber weiter überwacht. Dafür bleibe das Technische Hilfswerk (THW) auch vor Ort. Bei Bedarf könne das Personal aber wieder aufgestockt werden.
Weitere Einheiten sind Wiebusch zufolge noch am Lippedeich auf Höhe des Lausbachs im Einsatz. Auch dort werde weiter beobachtet, bei Bedarf könne man dort zusätzliche Sandsäcke platzieren.
Update vom 28. Dezember, 11 Uhr: Die Sicherungsarbeiten an der gemeldeten Schwachstelle im Lippedeich sind offenbar fürs erste abgeschlossen. Bei unserer Foto-Begutachtung am Donnerstagmorgen waren nur noch einige DLRG-Kräfte vor Ort. Nach WA-Informationen sollen nun weitere Verdachtsfälle geprüft werden. Der Deich ist in diesem Bereich übrigens satte 17 Meter hoch und gilt damit als einer der höchsten Flussdeiche in ganz Europa.
Weiterer Deich in Hamm gefährdet – THW verteilt noch mehr Sandsäcke
Update vom 28. Dezember, 10.25 Uhr: Hunderte Einsatzkräfte haben ihr Weihnachten 2023 auf dem Deich verbracht (siehe unten). Wir haben mit einigen gesprochen.
Update vom 28. Dezember, 10 Uhr: Dank hundertfacher überörtlicher Hilfe von Feuerwehr- und THW-Kräften kommen die Hammer Helfer zwischendurch zur Ruhe. Ein aktuelles erklärendes Beispiel, das die Pressestelle der Feuerwehr Schwelm am Donnerstagmorgen veröffentlichte:
„Nach dem Einsatz am 1. Weihnachtstag wurden am gestrigen Mittwoch (27.12.2023) erneut Einsatzkräfte zur Unterstützung nach Hamm angefordert. Die sieben Schwelmer Einsatzkräfte unter Leitung von Brandinspektor Olaf Kirst trafen sich um 15 Uhr mit den restlichen Kräften des Ennepe-Ruhr-Kreises an der Feuer- und Rettungswache in Witten. Von dort fuhren die Kräfte der Feuerwehren Ennepetal, Witten und Schwelm nach Dortmund, um sich mit den restlichen Einsatzkräften zur so genannten Feuerwehr-Bereitschaft zu formieren. Im geschlossenen Verband ging es nach Hamm. Um 18.30 Uhr erreichten die Kräfte einen Bereitstellungsraum in Hamm und wurden in die Lage eingewiesen. Eingesetzt wurden die Kräfte des Ennepe-Ruhr-Kreises im Bereich des Kraftwerkes Hamm. Dort galt es einen etwa 10 Meter hohen Deich auf einer Länge von etwa 30 Metern zu sichern und um in der Nacht arbeiten zu können, die Einsatzstelle entsprechend auszuleuchten. Nach der Vorbereitung des Damms mit Drainagerohren und Fliesmatten wurden insgesamt in dem Einsatzabschnitt von den dortigen Einsatzkräften mehr als 20.000 Sandsäcke zur Absicherung des Deichs verbaut. Dabei übernahm die Feuerwehr Schwelm zeitweise die Leitung des Abschnitts Beleuchtung und Logistik. Der Einsatz für die Kräfte aus Dortmund und EN endete gegen 4.30 Uhr. Olaf Kirst und seine Kameraden waren gegen 6 Uhr zurück in Schwelm. Eingesetzt waren sieben ehrenamtliche Einsatzkräfte aus allen drei Löschzügen und ein Mannschaftstransportfahrzeug, die gemeinsam mit den Kräften aus Witten und Ennepetal einen Löschzug bereitstellten.“
Update vom 28. Dezember, 9.20 Uhr: Die Fährstraße und die Grönebergstraße sind in beide Richtungen wieder freigegeben; sie waren infolge des Hochwassers tagelang überspült. Das teilte die Polizei in Hamm soeben mit. Die Umwege der Linienbusse reduzieren sich entsprechend.
Update vom 28. Dezember, 9 Uhr: Am Mittwochabend hat sich NRW-Umwelt- und Naturschutzminister Oliver Krischer am Einsatzort an der Soester Straße ein Bild gemacht. Zusammen mit Oberbürgermeister Marc Herter informierte sich der Minister über den Stand der Sicherungsarbeiten am Ahse-Deich, der in Höhe der Soester Straße auf einer Ausdehnung von rund 400 Metern aufgeweicht ist. Durch den weiter gesunkenen im Poldergebiet hinter dem Deich wurde die Lage am Abend als sicher eingestuft. Mehrere Dutzend Einsatzkräfte des THW haben den gesamte Einsatzbereich auch in der dritten Nacht in Folge überwacht.
Update vom 28. Dezember, 8.55 Uhr: Das Hochwasser-Drama an der Soester Straße in Hamm trifft besonders die Anwohner. Sie lebten am Deich tagelang in Angst um ihr Zuhause. Ein Anwohner beschreibt seine Erlebnisse: hier klicken.
Update vom 28. Dezember, 7.05 Uhr: Am Mittwochabend versammelten sich rund 50 Einsatzkräfte von Feuerwehr und THW an einem Deich nahe der Straße Am Lausbach, unmittelbar in der Nähe des RWE Gersteinwerkes. Ganz unten am Sockel des Deiches stapelten die Kräfte meterhoch die Sandsäcke an der Deichwand.
Weiterer Deich in Hamm gefährdet – THW verteilt noch mehr Sandsäcke
Drei Radlader waren im Einsatz und brachten die Paletten mit Sandsäcken an den Ort des Geschehens. Die Sandsäcke wurden, wie auch bereits in den letzten Tagen, mit Wechselladerfahrzeugen der Feuerwehr zur Örtlichkeit transportiert. Dies geschah dabei mit Blaulicht und Martinshorn. Der Lippeverband war ebenfalls vor Ort und beriet sich mit Feuerwehr und dem Technischen Hilfswerk (THW).
Auf dem Gelände des Kraftwerks wurden die Fahrzeuge der Feuerwehr und des THW aufgestellt. Ein Fahrzeug mit einem Lichtmastanhänger fuhr auf das Gelände, um den Deich von der gegenüberliegenden Seite auszuleuchten. Ein weiterer großer Anhänger stand auf dem Deich, hier erleuchteten mehrere 10.000 Watt den Deich und die Einsatzstelle erstrahlte beinahe mit Tageslicht. Auch die Sondereinheit Drohne „SE-Drohne“ der Feuerwehr Hamm war im Einsatz.
Hochwasser in Hamm: Feuerwehr am Gersteinwerk - THW am Ahse-Deich
Update vom 27. Dezember, 20.44 Uhr: Die Lage am Gersteinwerk sei entspannt, sagte der Leitende Branddirektor Daniel Hüwe gegenüber wa.de am Mittwochabend. Eine Einheit der Feuerwehr dichtet den Lippedeich ab. Hier drückt Wasser durch den Deich, Löcher gibt es jedoch nicht. In der Dunkelheit versuchen die Einsatzkräfte den Deich mit Sandsäcken zu verstärken. „Die Lage ist überhaupt nicht mit der Soester Straße zu vergleichen“, so Hüwe.
„Es ist eine rein reine präventive Maßnahme“, bestätigte Ilias Abawi, Sprecher des Lippeverbands. Aktuell habe die Lippe den Scheitel erreicht. „Der Pegel wird nach und nach sinken. Bis sich die Lippe jedoch normalisiert hat, werden wohl 14 Tage vergehen“, so Abawi. Der Einsatz der Feuerwehr gibt Sicherheit. „Das Wasser steht schon hoch“, sagte der Sprecher des Lippeverbands. Eine „Gefährdung oder gar Überschwemmungsgefahr“ bestehe aber nicht, betonte er.
Aber auch am Ahse-Deich habe die Situation deutlich verbessert. „Wir sind sehr, sehr optimistisch“, so der Leitende Branddirektor. Die Zusammenarbeit laufe reibungslos mit dem THW. Die Hochwasser-Lage in Hamm scheint sich nach den Weihnachtstagen also deutlich zu entspannen.
Update vom 27. Dezember, 17.30 Uhr: Die Hammer Feuerwehr hat die Einsatzstelle an der Soester Straße verlassen und ist in den Westen zum Gersteinwerk weitergezogen. In Höhe der Müllverbrennungsanlage und des Klärwerks wurde im Lippedeich eine potenzielle Schadstelle ausgemacht, die es nun zu begutachten gilt. Im näheren Umfeld gibt es keine Wohnbebauuung; im Fall eines Deichbruchs würde das Wasser laut Feuerwehr in Richtung Stockum strömen. Konkretere Informationen dazu liegen der Redaktion nicht vor. Der Einsatz im Osten der Stadt wird nun komplett von THW-Kräften weitergeführt.
Hochwasser in Hamm – Hunderte Helfer aus NRW in der Soester Straße
Update vom 27. Dezember, 15.10 Uhr: Die hochwasserbedingte Sperrung der Wambelner Straße ist ab sofort wieder aufgehoben. Die Straße ist in beide Richtungen befahrbar. Das teilte die Polizei soeben mit. Weitere Straßen bleiben noch gesperrt.
Rettungsweg zum Deich: Mitten über das Grundstück der Familie Siewert verläuft die Schneise, über die bisher fast die komplette Aktion an der Soester Straße verläuft.
Update vom 27. Dezember, 15 Uhr: Nicht nur die Feuerwehr arbeitet mit überörtlicher Verstärkung, sondern auch das THW. So waren und sind in Hamm Kräfte unter anderem aus Lüdenscheid, Hagen, Bottrop, Halver, Balve, Altena, Unna, Essen und Dortmund. Sie wurden an beiden Weihnachtsfeiertagen aus ihren Familien gerissen und arbeiteten teils 14 Stunden am Stück an den Hammer Einsatzstellen - und zwar ehrenamtlich! Aus Iserlohn, Halver, Plettenberg, Hagen und dem Märkischen Kreis wurden am 26. Dezember um 20.30 Uhr insgesamt 148 Feuerwehrkräfte angefordert. Sie waren bis Mittwochmorgen um 8 Uhr vor Ort und unterstützten die Feuerwehr Hamm dabei, einen Deich abzudichten. Mehr als 60 Kräfte waren bereits aus Bochum angereist (siehe unten).
Oberbürgermeister Marc Herter war am Mittwochmorgen zusammen mit der Bundespräsidentin des Technischen Hilfswerks, Sabine Lockner und dem Landesbeauftragten für NRW, Nicolas Hefner, vor Ort, um sich persönlich ein Bild zu machen. Gemeinsam besuchten sie in Begleitung der örtlichen Einsatzleitungen von THW und Feuerwehr sowohl den „Beipass“ zum Hauptbett der Ahse als auch die Einsatzstelle an der Soester Straße.
Update vom 27. Dezember, 13.45 Uhr: Die Einsatzstelle am Deich soll über den Jahreswechsel hinweg aufrecht erhalten werden. Das wurde bei einem Medientermin an der Soester Straße mitgeteilt. In den kommenden sechs Stunden sollen rund 80.000 weitere Sandsäcke aufgeschichtet werden; der Stundenverbrauch wird mit rund 7200 angegeben. Sie stammen aus einem zentralen Lager des Landes, der Sand kommt von einem Hammer Baustoffhändler. Mit weiteren 100.000 zugesicherten Säcken komme man erstmal über die Runden, heißt es. Sie wurden bzw. werden in vier Lagen geschichtet. Je Acht-Stunden-Schicht werden nach wie vor zwischen 200 und 250 Kräfte eingesetzt; diese Zahl soll in den kommenden Tagen möglichst reduziert werden. Vor dem Damm sank der Wasserpegel inzwischen um 8 Zentimeter. Die Anwohner zeigen sich sehr glücklich über den Einsatz der vielen Helfer. Zur Ursache des Deichproblems liegen noch keine Informationen vor.
Die rettende Stelle: Hier in Höhe der Birkenallee wurde am Mittwoch gegen 6.30 Uhr ein Durchbruch geschaffen, durch den das gestaute Ahse-Wasser ablaufen kann.
Update vom 27. Dezember, 13.25 Uhr: Der Lippepegel hat in Hamm 5,65 Meter erreicht; damit liegt er nochmals höher als am Dienstag. Laut Lippeverband wird der Pegel bis Freitagmorgen wieder sinken. Das berichtet die Lippewelle. Entlang der gesamten Lippe (also auch in Hamm) seien an zahlreichen Stellen die Marken für ein zehnjährliches Hochwasserereignis überschritten worden. Es drohe aber keine Überschwemmungsgefahr. Für ein Jahrhundert-Hochwasser müsste die Lippe auf 6,50 Meter steigen. Zum Silvester-Wochenende rechnet der Lippeverband damit, dass der Pegel noch einmal steigt, denn auch aus der oberen Lippe fließe viel Wasser nach Hamm.
Update vom 27. Dezember, 12.40 Uhr: Zur Unterstützung der örtlichen Rettungskräfte sind beziehungsweise waren auch Feuerwehrleute aus anderen Städten im Einsatz, davon allein 61 aus Bochum und weitere aus Herne. Einer Mitteilung der Pressestelle der dortigen Feuerwehr waren sie am Dienstag um 6 Uhr morgens von der Bezirksregierung Arnsberg alarmiert worden. Auszüge aus der Mitteilung: „Gemeinsam mit der Feuerwehr Herne wurde eine sogenannte Feuerwehrbereitschaft auf der Hauptfeuerwache in Bochum Werne gesammelt. Diese umfasste insgesamt 85 Einsatzkräfte (davon 63 aus Bochum) und 20 Fahrzeuge, die sich gegen 9 Uhr auf den Weg in Richtung Hamm machten. (...) Tausende von Sandsäcken wurden durch die Helferinnen und Helfer aus Bochumer und Herne zum Teil durch Menschenketten an den Fuß des Deiches transportiert und dort verbaut. Zudem wurden bereits überflutete Bereiche mit Pumpen abgepumpt. (...) Der Einsatz vor Ort dauerte bis 22 Uhr an, dann konnte die Einsatzstelle an ablösende Kräfte aus Hagen und dem Märkischen Kreis übergeben werden. (...) Während des Einsatzes klagte ein Bochumer Helfer plötzlich über Kreislaufprobleme. Er wurde zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht, konnte dieses aber nach kurzer Behandlung wieder verlassen und gemeinsam mit den anderen Einsatzkräften nach Bochum zurückkehren. (...) Insgesamt waren neben zwei Führungskräften der Berufsfeuerwehr 61 ehrenamtliche Feuerwehrfrauen und -männer aus den Einheiten Günnigfeld, Heide, Wattenscheid-Mitte, Eppendorf-Höntrop, Bochum-Mitte, Altenbochum, Brandwacht, Nord und der Sondereinheit „Führungsunterstützung“ in Hamm eingesetzt.“
Update vom 27. Dezember, 12 Uhr: Um die Mittagszeit soll es aktuelle, offizielle Informationen von der Einsatzstelle an der Soester Straße geben. Sobald uns Details vorliegen, werden wir sie hier an Sie weitergeben.
Update vom 27. Dezember, 11.45 Uhr: Ein Luftbildfotograf war am zweiten Weihnachtstag in Hamm in der Luft. Die Fotos zeigen viele überflutete Bereiche und den Einsatz der Rettungskräfte an der Soester Straße plus Sammelpunkt an der Friedensschule.
Hochwasser in Hamm, Luftbilder von Dienstagnachmittag
Update vom 27. Dezember, 11.15 Uhr: Wegen der Sperrungen eines Teil der Soester Straße sowie der kompletten Fährstraße müssen auch Linienbusse Umwege fahren. Nach Angaben der Stadtwerke sind folgende Streckenbereiche betroffen:
Die Linie 13, in Fahrtrichtung Maximilianpark, fährt nach der Haltestelle „Mark“ über die Marker Dorfstraße bis zur Haltestelle „Sumpstraße“ über die Ostwennemarstraße und ab der Haltestelle „Eibenweg“ den bekannten Linienweg.
Der Rückweg erfolgt ab der Haltestelle „Eibenweg“ in umgekehrter Reihenfolge.
Die Linie Ring Schwarz, in Fahrtrichtung Heessen, fährt nach der Haltestelle „Haus Kentrop“ über die Josef-Schlichter-Allee, die Ostenallee, die Oststraße, die Antonistraße, den Nordenwall, die Münsterstraße, die Heessener Straße, die Amtsstraße und ab der Haltestelle „Gellertstraße“ wieder bekannten Linienweg.
Die Linie Ring Weiß, in Fahrtrichtung Maximilianpark, fährt ab der Haltestelle „Gellertstraße“ über die Heessener Straße, die Münsterstraße, die Adenauerallee, die Ostenallee, die Josef-Schlichter-Allee und ab der Haltestelle „Haus Kentrop“ den bekannten Linienweg.
Update vom 27. Dezember, 11 Uhr: Nach kurzer Wetterberuhigung soll schon der nächste Regen folgen. Der DWD rechnet ab Freitag mit hohem Niederschlag in NRW – bis ins neue Jahr. Offen ist, ob für Hamm dadurch ein neues Sorgenszenario entstehen kann.
Update vom 27. Dezember, 9.45 Uhr: Aktuell verschafft sich die Präsidentin des Technischen Hilfswerke (THW), Sabine Lackner, im Hammer Krisenbereich einen persönlichen Eindruck von der Abflussstelle und den allgemeinen Arbeiten, an denen ja auch mehrere dutzend THW-Kräfte beteiligt sind. An ihrer Seite ist der Hammer Feuerwehrchef Daniel Hüwe. Seinen Angaben zufolge sinkt der Hochwasserpegel der Ahse derzeit um etwa einen Zentimeter in der Stunde. Das klinge nicht viel, sei aber positiv zu sehen, betont er. Auf eine Prognose, wie stark der Druck wann nachlasse, könne er sich aber noch nicht festlegen.
Update vom 27. Dezember, 9.30 Uhr: Noch immer sind in Hamm Straßen wegen des Hochwassers gesperrt. Mehr als 200 Einsatzkräfte sind derweil weiterhin im Bereich Soester Straße im Einsatz. Sie müssen alle fünf Stunden ausgetauscht werden, weil die Arbeit - vor allem das Aufschichten und das Schleppen der Säcke über matschigen Untergrund - enorm viel Kraft abverlangt. Schon der Nacht auf den zweiten Weihnachtstag waren rund 25.000 Sandsäcke platziert worden.
Dieses Foto hat ein Anwohner des Erlenbachs am Erlenkamp gemacht. Es zeigt das Gewässer nach der „erheblichen“ Entspannung am Mittwochmorgen. Das Regenrückhaltebecken und der neue Seitenarm hätten viel Wasser aufnehmen können.
Update vom 27. Dezember, 7.40 Uhr: Wie die Feuerwehr mitteilt, ist der Pegel der Ahse in der vergangenen Nacht gesunken. Das passiere weiterhin langsam, aber stetig. Aus diesem Grund konnten die Einsatzkräfte eine Verbindung zwischen dem Feld und dem Flussbett auf Höhe der Birkenallee herstellen und so für Abfluss sorgen. Der Stand auf den Feldern sinkt somit kontinuierlich. „Das war in den letzten Tagen noch nicht vorhersehbar“, heißt es von der Feuerwehr. Nichtsdestotrotz läuft die Deichstabilisierung mit Sandsäcken und Vlies weiter.
Hochwasser an Weihnachten an Lippe und Ahse in Hamm
Hochwasser in Hamm: Deich wird über Nacht an beiden Seiten verstärkt
Update vom 26. Dezember, 23 Uhr: Die linke Hälfte des Deiches wird ab dem Deichaufgang nun ebenfalls mit Tausenden von Sandsäcken belegt. Dies soll die Stabilität des Deiches unterstützen und einen Deichbruch verhindern. Auf dem Balkon eines Wohnhauses wurde ein Laserscanner des Technischen Hilfswerks aufgestellt. Dieser überwacht kontinuierlich die Bewegungen des Deiches. Sollte der Deich auch nur minimale Bewegungen zeigen, kann dies sofort erkannt werden.
Hochwasser in Hamm: Deich wird über Nacht an beiden Seiten verstärkt
Die Pumpen liefen am Dienstagabend auf maximaler Auslastung, berichtete das THW. Es wird nun geprüft, woher weitere Pumpen angefordert werden können. Es ist offensichtlich, dass die Straße an einigen Stellen bereits unterspült ist, darauf weisen Löcher auf den Gehwegen hin. Die Kräfte aus Dortmund sind am Dienstagabend wieder abgerückt, als Nächstes kommt Unterstützung aus Hagen und dem Märkischen Kreis. Die gesamte Nacht hindurch wird der Deich weiterhin mit Sandsäcken verstärkt.
Am Mittwoch erwartet die Feuerwehr die fünfte Bereitschaft, die sich aus Kräften der Feuerwehr Münster und dem Kreis Warendorf zusammensetzt. Die Bewohner zeigten sich am Dienstagabend nach wie vor durchaus entspannt: „Klar ist die Lage besorgniserregend, aber die Feuerwehr ist permanent im Einsatz, das beruhigt mich“, erzählte ein Bewohner in direkter Anbindung zum Deich.
Update vom 26. Dezember, 17.15 Uhr: Die bisherigen Problemstellen an dem Deich, der ein Wohngebiet vor dem über das Ufer getretene Wasser der Ahse schützen soll, haben die Einsatzkräfte in den Griff bekommen - und schon macht eine andere Stelle des Deichs Probleme. An einer Stelle, die zuvor bereits unter Beobachtung stand, kommt nun vermehrt Wasser durch, erklärt Einsatzleiter Wolfgang Rumpf. Aus diesem Grund seien noch einmal weitere Kräfte alarmiert worden. „Aktuell sieht es so aus, als ob die Maßnahmen greifen.“
Hochwasser in Hamm: Neue Problemstelle am Deich entdeckt
Für den Fall, dass es doch zu einer Evakuierung des Wohngebiets kommen muss, wurden Infozettel an die Haushalte verteilt und Räumlichkeiten für die Betroffenen eingerichtet. Trotz der angespannten Lage würden die Bürger vor Ort überwiegend ruhig reagieren und vor allem dankbar für die Hilfe der Einsatzkräfte sein, erklärt der Einsatzleiter.
Update vom 26. Dezember, 16.30 Uhr: Die Feuerwehr berichtet auf Facebook und Instagram, dass die Arbeiten am Deich an der Soester Straße gut vorangehen. Nach wie vor bitten die Einsatzkräfte darum, nicht am Ort des Geschehens zu erscheinen. Vor Ort habe man keine Möglichkeit, weitere Helfer einzusetzen. „Auch, wenn wir jedem sehr dankbar für die angebotene Hilfe sind, bleibt bitte zu Hause!“, heißt es von der Feuerwehr. Auch sollen die Bürger die Sperrungen der Straßen und Wege ernst nehmen.
Update vom 26. Dezember, 14.15 Uhr: Die Lage an dem Deich an der Soester Straße zwischen den Einmündungen „Am Hagenkamp“ und „Beisengeithe“ ist nach wie vor kritisch. Das Ordnungsamt ist mittlerweile vor Ort und informiert die Anwohner über die Schritte, die eingeleitet werden, falls der Deich in Hamm nicht hält.
Hochwasser in Hamm: Zustand des Deiches kritisch - Ordnungsamt vor Ort
Einsatzleiter Wolfgang Rumpf von der Feuerwehr in Hamm erklärt, dass das ein normales Vorgehen sei. Nach wie vor arbeiten die Einsatzkräfte daran, dass der Deich den Wassermassen der Ahse standhält. Vor Ort sind nach wie vor Experten, die den Zustand der Anlage im Auge behalten. Dazu wird auch moderne Scan-Technik eingesetzt. So werden die Einsatzkräfte direkt alarmiert, falls sich im Inneren des Deiches etwas bewegen sollte.
Bedrohliche Lage an der Soester Straße: Deich in Hamm droht zu brechen
Würde es dennoch zum Fall aller Fälle kommen, dürfte man sich das Szenario laut Wolfgang Rumpf nicht wie eine plötzlich hereinbrechende Welle vorstellen. Das Wasser sickert nach und nach durch den Deich. Sollte also letztlich doch entschieden werden, dass evakuiert werden muss, wird genug Zeit für die Maßnahme bleiben.
Dankbar sind die Einsatzkräfte dafür, dass der Dauerregen mittlerweile eine Pause eingelegt hat. Zwar würde dadurch nicht verhindert, dass weiterhin Wasser nachkommt. Aber die trockenere Wetterphase erleichtert den Einsatzkräften ein wenig die Arbeit.
Hochwasser in Hamm: Zustand des Deiches ist weiterhin kritisch
Update vom 26. Dezember, 11.45 Uhr: Auch am Vormittag setzen die Einsatzkräfte in Hamm unermüdlich ihren Kampf gegen die Wassermassen fort. In der Nacht und am Morgen waren weitere Fachberater eingetroffen. Die aktuelle Lage vor Ort scheint nicht so entspannt zu sein, wie am Vorabend angenommen. Kräfte aus Dortmund, Coesfeld und Bochum sind vor Ort, um die Einsatzkräfte abzulösen. Der Zustand des Deiches wird weiterhin als kritisch eingestuft.
Zehntausende Sandsäcken sind bereits vor Ort, stündlich werden es mehr. Im Sekundentakt reichen sich die Helfer die Sandsäcke, um den Deich einzudämmen. Die ganze Nacht hindurch wwaren Sandsäcke geliefert worden. Viele Anwohner hatten eine schlaflose Nacht, nicht nur wegen der lauten Pumpen und der Fahrzeuge, sondern auch wegen der Ungewissheit darüber, wie es weitergeht. Angesichts der restlichen Hochwassersituation blicken die Anwohner skeptisch in die kommenden Stunden.
Auch an der Fährstraße gleicht die Straße mittlerweile einem See, und der erst kürzlich angelegte Lippepark steht unter Wasser. Mit atemberaubender Geschwindigkeit reißt die Strömung den Hang hinunter in Richtung Lippe. Die Feuerwehrkräfte werden vom Bereitstellungsraum mit angemieteten Bussen zur Einsatzstelle transportiert, um die Einsatzstelle nicht weiter zu blockieren. Einsatzkräfte sind sich sicher: „Bis heute Abend gibt es ganz sicher genug Arbeit.“
Update vom 26. Dezember, 10.40 Uhr: Eine Leserin von wa.de lobt die riesige Hilfsbereitschaft, die während des Einsatzes am Deich an der Soester Straße herrscht. „Es ist Weihnachten. Und trotzdem kommen die Menschen der Freiwilligen Feuerwehr am 24.12. abends noch, um zu helfen“, schreibt sie in einer Mail an unsere Redaktion.
Hochwasser in Hamm: weitere Schäden am Deich an der Soester Straße entdeck
„Am nächsten Tag kommen hunderte von Menschen der Freiwilligen Feuerwehr aus ganz Hamm und dem Umland, um Wasser hinter den Deich an der Soester Straße zu pumpen und um mit Sandsäcken einen Deichbruch zu verhindern. Ich finde es unglaublich, wie viel Einsatz diese Menschen zeigen!“ Auch seien viele junge Menschen unter den Helfern. Bemerkenswert findet die Leserin ebenfalls, dass sie die Mitglieder der freiwilligen Feuerwehr bei den Helfern bedanken. „Dabei retten sie gerade unsere Häuser.“
Drohnenbilder vom Hochwasser an Weihnachten in Hamm
Update vom 26. Dezember, 9.50 Uhr: Die Feuerwehr berichtet, dass in der Nacht auf den 2. Weihnachtstag weitere strukturelle Schäden am Deich entdeckt worden sind. Das sorgt dafür, dass noch umfangreichere Sicherungsmaßnahmen notwendig sind. „Hierzu wird in enger Absprache mit Fachberatern ein Geotextil auf den Deich aufgebracht und mit Sandsäcken beschwert“, schreibt die Feuerwehr Hamm auf Facebook. „Parallel wird der Deich mit einem Scanner überwacht, um mögliche Bewegungen frühzeitig zu erkennen.“
Hochwasser in Hamm: weitere Schäden am Deich an der Soester Straße entdeckt
Gute Nachrichten gibt es hingegen von den anderen Deichen in Hamm. Geschulte Helfer der DLRG kontrollieren weitere Anlagen in Hamm und konnten bisher keine Schäden feststellen.
Update vom 26. Dezember, 8.19 Uhr: Die Wahrscheinlichkeit, dass der Damm an der Soester Straße bricht, sei gering, berichtet der WDR am Morgen. Demnach konnten zwei größere Löcher mittlerweile mit Sandsäcken gestopft werden. Zur Unterstützung waren am Abend Einsatzkräfte aus Dortmund, Schwelm und Witten angereist. Die Arbeiten am Deich sollen auch heute weitergehen.
Deich in Hamm durch Hochwasser gefährdet – zu viele Helfer am Einsatzort
Update vom 26. Dezember, 0.55 Uhr: Die Lage vor Ort wird aktuell als „statisch“ beschrieben. Wie lange die Maßnahmen dauern, ist nach wie vor nicht absehbar. Die Feuerwehr berichtet auf den sozialen Medien, dass sich immer wieder Spontanhelfer am Einsatzort einfinden. „Es ist schön, dass so viele Mitbürger uns in dieser Situation unterstützen möchten“, heißt es auf Facebook. Allerdings weisen die Einsatzkräfte daraufhin, dass die freiwilligen Helfer aufgrund des geringen Platzes am Ort des Geschehens nicht sinnvoll eingesetzt werden können. Die Bitte der Feuerwehr: „Bitte reist nicht eigenständig zur Einsatzstelle!“
Update vom 25. Dezember, 21.32 Uhr: Die Feuerwehr ist bereits seit über 12 Stunden im Einsatz und der anhaltende Dauerregen zerrt an den Einsatzkräften. Warmer Kaffee und deftige Speisen dienen als Stärkung. Mittlerweile sind auch Feuerwehrkräfte aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis und Dortmund auf dem Weg nach Hamm. Der Deich an der Soester Straße gilt weiterhin als instabil, wie vor Ort erzählt wird. Die Anzahl der Sandsäcke wurde erheblich erhöht. Wo gegen 19 Uhr noch von 25.000 Sandsäcken die Rede war, sind es nun mehr als 40.000 Stück, was über 250 Tonnen Sand bedeutet, die organisiert werden müssen.
Das THW kümmert sich weiterhin um die Beleuchtung. Ein Feuerwehrmann vor Ort berichtete, dass der Einsatz sehr kräftezehrend sei. Der anhaltende Regen, der matschige Boden und die lange Kette zum Weiterreichen der Sandsäcke erschöpfen die Einsatzkräfte körperlich. Dennoch zeigt sich die Feuerwehr dankbar für jeden Einzelnen, der das Weihnachtsfest im Warmen mit der Familie gegen die nasse Witterung und anstrengende Arbeit eintauscht, um die Sicherheit der Bürger zu gewährleisten.
Es ist schwer einzuschätzen, wie lange sich der Einsatz noch hinziehen wird. Matthias Wiebusch, Einsatzleiter der Feuerwehr, teilte jedoch in einem Gespräch mit wa.de mit, dass sich der Einsatz definitiv bis in den nächsten Tag erstrecken wird.
Hochwasser in Hamm gefährdet Deich – bedrohliche Lage an der Soester Straße
Update vom 25. Dezember, 17.53 Uhr: In dem Deich an der Soester Straße wurden mehrere Löcher gefunden, durch die das Wasser bereits mit großer Kraft auf den Schutzdeich drückt. Die Feuerwehr ist derzeit mit 100 Kräften im Einsatz, und ihre Präsenz nimmt weiter zu. Auch das THW ist mit einigen Einsatzkräften involviert und stellt Lichtmasten sowie leistungsstarke Pumpen bereit, die das Wasser mit einer Förderleistung von bis zu 8000 Litern pro Minute abpumpen können. Die Feuerwehr organisiert aktuell 25.000 Sandsäcke, die mit großen Muldenkippern im Pendelverkehr zur Einsatzstelle transportiert werden.
Etliche Einsatzkräfte sind entlang des Damms positioniert und reichen sich die Sandsäcke in einer Kette weiter. Vor den entdeckten Löchern werden die Sandsäcke aufgeschichtet, um den Wasserfluss zu stoppen. Die Soester Straße ist teilweise durch die Polizei vollständig gesperrt, und im Umkreis der Einsatzstelle ist die Straße ebenfalls abgeriegelt. Die Lage vor Ort ist äußerst bedrohlich, da das Wasser unaufhaltsam durch die Löcher dringt. Der Schutzgraben vor den Häusern erreicht bereits einen kritischen Pegel.
Hochwasser in Hamm gefährdet Deich – THW-Einsatz an der Soester Straße
[Erstmeldung] Hamm – Bereits seit Heiligabend ist die Feuerwehr im Stundentakt auf der Soester Straße in Hamm im Einsatz. Die Überflutungen der Lippe bereiten vielen Anwohnern Sorge, insbesondere der Deich an der Soester Straße, der derzeit ein Hotspot der Hochwasserlage ist.
Hochwasser in Hamm: THW auf Soester Straße im Einsatz
Seit den Mittagsstunden am Montag, 25. Dezember, ist auch das THW im Einsatz, da die Wassermengen den Deich gefährden könnten. Wie genau es weitergeht, ist derzeit noch unklar. Es wurden bereits viele Tauchpumpen eingesetzt, und die Feuerwehr lässt derzeit Sandsäcke ordern.
Sobald wir mehr wissen, berichten wir an dieser Stelle weiter.
Generell hat der Starkregen in NRW in den vergangenen Tagen für Probleme in Hamm gesorgt – und tut es auch aktuell noch. So mussten wegen des Hochwassers bereits mehrere Straßen gesperrt werden. Außerdem ist ein Taxi mit Wasser vollgelaufen und stecken geblieben.