VonEva Burghardtschließen
Ein Zeuge entdeckt in einem Bachlauf in Gelsenkirchen ein totes Pferd. Die Polizei rückt aus und stellt fest, dass dort kein echter Kadaver liegt.
Gelsenkirchen – Bewegungslos liegt das braune Pferd im Wasser. Um seinen Körper bilden sich kleine Wellen. Weil er ein vermeintlich totes Pferd im Fluss entdeckte, rief ein Zeuge am Mittwoch (14. Februar) in Gelsenkirchen (NRW) die Polizei. Die rückt sofort aus – und kann bald Entwarnung geben.
Falsches Pferd im Bach löst Polizeieinsatz aus
Gegen 7:46 Uhr ging bei der Polizei der Notruf ein. Ein Zeuge hatte im Bachlauf an der Coesfelder Straße in der Resser Mark einen Pferde-Kadaver entdeckt. Wie die Polizei berichtet, stellten die Beamten vor Ort „zum Glück“ schnell fest, dass es sich um ein Spielzeug-Fohlen handelte. In Oberhausen hatte es erst wenige Tage zuvor einen tödlichen Angriff auf ein echtes Pferd gegeben.
Die Polizisten in Gelsenkirchen zogen den mutmaßlichen Kadaver aus dem Wasser und entsorgten das Spielzeug. „Die Ermittlungen sind damit in diesem Fall abgeschlossen“, berichtet die Polizei. Wie es in dem Bach gelandet ist und wem das Spielzeugtier einst gehörte, bleibt also vorerst ein Rätsel. (ebu)
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