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In Duisburg brannte es am 10. August auf der sogenannten Schrottinsel am Hafen. Ursache für das Feuer soll ein technischer Defekt gewesen sein.
- Brandermittler haben einen technischen Defekt als Ursache ausgemacht.
- Im Duisburger Hafen kam es am 10. August durch ein Feuer zu starker Rauchentwicklung, gegen 17 Uhr gab es Entwarnung.
- Rund 250 Einsatzkräfte der Feuerwehr waren zeitweise in Duisburg im Einsatz. Eine gigantische Rauchwolke zog über Duisburg und das Ruhrgebiet und war auch in anderen Städten wie Düsseldorf zu sehen.
Update vom 18. August, 14:00 Uhr: Rund eine Woche nach dem Großbrand im Duisburger Hafen hat die Polizei ihre Ermittlungen abgeschlossen. Als Brandursache haben die Ermittler demnach einen technischen Defekt ausgemacht. Vorsätzliche oder fahrlässige Brandstiftung könnten ausgeschlossen werden, heißt es am Freitag. „Wahrscheinlich führten ausgelaufene Betriebsstoffe, Lithium-Ionen-Akkus oder ähnliches aus den Schrottautos – also ein technischer Defekt – zu dem Brand auf dem Firmengelände“, so die Polizei.
Brandursache in Duisburg soll ermittelt werden
Update vom 11. August, 10:52 Uhr: Der Brand auf der „Schrottinsel“ in Duisburg ist inzwischen gelöscht. Noch am Abend begannen die Aufräumarbeiten. Unklar ist bislang noch die Ursache, die zu dem großen Feuer geführt hat. Am heutigen Freitag sollen Brandermittler vor Ort mit der Untersuchung zur Ursache beginnen, berichtet Radio Duisburg.
Großbrand in Duisburg gelöscht – sorgte für riesige Rauchwolke über NRW
Update vom 10. August, 20:20 Uhr: Das Feuer im Duisburger Hafen wurde mittlerweile komplett gelöscht, teilte die Feuerwehr am Abend mit. Die Suche nach der Ursache solle aber erst beginnen, wenn der Brandherd komplett abgekühlt ist. Glücklicherweise wurde bei dem Brand niemand verletzt.
Update vom 10. August, 17:10 Uhr: Seit 8:15 Uhr war durch die Warn-App NINA eine Warnung nach dem Brandereignis auf der Schrottinsel in Duisburg aktiv – gegen 17:05 Uhr wurde die Warnung zurückgenommen und Entwarnung gegeben. „Die Warnung der Stadt Duisburg aufgrund der Rauchentwicklung wird aufgehoben“, heißt es von der Stadt.
Brand auf der Schrottinsel in Duisburg – gestapelte Altkarossen fingen Feuer
Update vom 10. August, 16:53 Uhr: Am Nachmittag hat sich auch das betroffene Recyclingunternehmen TSR zum Brand auf der sogenannten „Schrottinsel“ in Duisburg-Meiderich geäußert. Nach Angaben einer Sprecherin ist das Feuer dort am Donnerstagmorgen gegen 7:30 Uhr „im Haufwerk der dort zur Aufbereitung gelagerten Altkarossen“ ausgebrochen. Beim angesprochenen Haufwerk handelt es sich um einen Haufen gestapelter Altkarossen, wie TSR-Recycling-Sprecherin Jenny Sbosny auf 24RHEIN-Nachfrage erklärt.
Die TSR-Sprecherin teilt am Nachmittag ebenfalls mit, dass bislang keine Personen zu Schaden gekommen seien. Auch die Anlagetechnik sei nicht betroffen. „Zur Brandursache kann aktuell noch keine Aussage getroffen werden“, so Sbosny weiter.
Großbrand auf „Schrottinsel“ in Duisburg unter Kontrolle
Update vom 10. August, 15:54 Uhr: Der Großbrand auf dem Recyclinghof in Duisburg-Ruhrort konnte „vom massiven Einsatz Feuerwehr unter Kontrolle gebracht“ werden, wie die Stadt mitteilt. „Die zwischenzeitlich weit über die Stadtgrenze hinaus sichtbare Rauchentwicklung hat deutlich nachgelassen. Derzeit wird das noch vorhandene Brandgut mit Hilfe von Baggern auseinandergezogen und abgelöscht. Diese Nachlöscharbeiten werden voraussichtlich noch bis in die späten Abendstunden anhalten“, heißt es weiter.
Riesige Rauchwolke durch Brand in Duisburg – Löscharbeiten dauern bis Freitag
Update vom 10. August, 14:49 Uhr: Wie die Polizei Duisburg mitteilt, wurde bei dem noch immer andauernden Brand auf der Schrottinsel in Duisburg nach aktuellem Erkenntnisstand niemand verletzt. Die Suche nach der Ursache könne erst beginnen, wenn die Flammen gelöscht seien und der Brandherd sich abgekühlt habe, sagte ein Polizeisprecher. Die Löscharbeiten dauerten am Mittag noch an, sie würden wahrscheinlich bis zum Freitag gehen, so die Stadt. Das Feuer war laut der Mitteilung gegen 7.30 Uhr gemeldet worden. Rund 1000 Tonnen Altmetall und Schrottfahrzeuge hätten gebrannt, teilte die Stadt mit. Flammen schlugen meterhoch in die Luft.
Riesige Rauchwolke durch Brand in Duisburg – Löscharbeiten dauern noch Stunden
Update vom 10. August, 13:18 Uhr: Wie die Stadt Duisburg mitteilt, schreitet die Brandbekämpfung des Feuers auf der Schrottinsel weiter voran. „Die durch den Großbrand entstandene Rauchwolke ist über die Stadtgrenzen hinaus sichtbar. Mittlerweile ist es insbesondere in den Stadtteilen Duissern, Neudorf und Meiderich zu einer wahrnehmbaren Rauchniederschlagung bis in Bodennähe gekommen“, heißt es weiter. Rund 250 Einsatzkräfte sind derzeit vor Ort, die Löschmaßnahmen werden laut Einschätzung der Stadt wohl noch bis Freitag (11. August) andauern.
Zudem wurden laut Stadt durch die Feuerwehr sowie durch das Landesamt für Natur, Umweltschutz und Verbraucherschutz NRW (LANUV) Messungen durchgeführt. „Hierbei konnten bisher keine gesundheitsgefährdenden Schadstoffe festgestellt werden, eine akute Gesundheitsgefahr für die Bevölkerung besteht nicht. Aufgrund der Geruchsbelästigung wird jedoch empfohlen, die Fenster und Türen weiterhin geschlossen zu halten“, heißt es weiter.
Feuer in Duisburg sorgt für große Rauchwolke – Fotos zeigen Ausmaß des Großbrands




Brand auf der Schrottinsel im Duisburger Hafen sorgt für riesige Rauchwolke über dem Ruhrgebiet
Update vom 10. August, 12:39 Uhr: Diverse NRW-Städte im Ruhrgebiet haben nach dem Brand auf der Schrottinsel in Duisburg Warnungen veröffentlicht. Unter anderem im Kreis Mettmann, in Mülheim an der Ruhr oder auch in Oberhausen und Düsseldorf sind NINA-Warnungen aktiv.
Großeineinsatz im Duisburger Hafen: Dunkler Rauch über der Stadt
Update vom 10. August, 12:06 Uhr: Wie ein Stadtsprecher in Duisburg auf 24RHEIN-Nachfrage mitteilt, ist das Feuer auch gegen 12 Uhr noch nicht unter Kontrolle. „Wir löschen derzeit noch, etwa 1000 Tonnen Schrott stehen in Brand, 180 Einsatzkräfte sind vor Ort“, so der Sprecher. Derzeit führe man noch Messungen im Stadtgebiet durch, um herauszufinden, ob möglicherweise Schadstoffe bei dem Brand ausgetreten seien – bislang seien allerdings noch keine gefährlichen Stoffe gemessen worden. Dennoch seien Bürgerinnen und Bürger in der Nähe des Brandortes angehalten, Fenster und Türen zu schließen.
Brand im Duisburger Hafen (10. August) – Rauchwolke zieht übers Ruhrgebiet
Update vom 10. August, 11:38 Uhr: Die Stadt Duisburg meldet via Twitter zum Brand auf der Schrottinsel im Duisburger Hafen: „Aufgrund der starken Rauchentwicklung kann es zu Geruchsbelästigungen kommen. Eine Gefährdung für die Bevölkerung besteht derzeit jedoch nicht.“
+++ Brand auf der Schrottinsel (Recyclinghof) in #Duisburg-Ruhrort +++
— Stadt Duisburg (@duisburg_de) August 10, 2023
Die Rauchwolke zieht über das Stadtgebiet. Aufgrund der starken Rauchentwicklung kann es zu Geruchsbelästigungen kommen. Eine Gefährdung für die Bevölkerung besteht derzeit jedoch nicht. pic.twitter.com/GZPdazKbVA
Feuer im Duisburger Hafen: Warnung vor Rauch auch in Oberhausen und Düsseldorf
Update vom 10. August, 10:52 Uhr: Immer mehr Städte in der Nähe von Duisburg warnen derzeit vor der Rauchwolke und der Geruchsbelästigung, die durch den Brand im Duisburger Hafen entstanden sind. Schon gegen 8:30 Uhr ging eine NINA-Warnung in Mülheim raus. Zuletzt folgten noch Oberhausen, der Kreis Mettmann und gegen 10:41 Uhr Düsseldorf.
Weiterhin betonen die Behörden aber, dass nach aktuellem Stand keine Gesundheitsgefahr bestehe. „Aufgrund der starken Rauchentwicklung kann es zu Geruchsbelästigungen kommen. Eine Gefährdung für die Bevölkerung besteht derzeit jedoch nicht“, teilte die Stadt Duisburg am Vormittag mit. Aktuell werden an verschiedenen Orten Messungen vorgenommen. „Wir messen da natürlich, ob da Schadstoffe sind, die gefährlich sein können“, so ein Feuerwehrsprecher.
Der Brand ist am Donnerstagmorgen auf einem Recyclinghof in einem Gewerbegebiet auf der sogenannten „Schrottinsel“ ausgebrochen. Dort stehen ungefähr 100 Tonnen Schrott und Altfahrzeuge in Flammen. Die Rauchsäule war am Morgen kilometerweit zu sehen. Die Feuerwehr ist mit rund 150 Kräften im Großeinsatz.
Brand am Duisburger Hafen: Schwarze Rauchwolke zieht über Stadt
Erstmeldung vom 10. August, 8:26 Uhr: Duisburg – Die Behörden warnen am Donnerstagmorgen (10. August) vor einer Rauchwolke in Duisburg: Im Duisburger Hafen ist es auf der sogenannten Schrottinsel, die zwischen Meiderich und Ruhrort liegt, durch einen Brand auf dem dortigen Recyclinghof zu einer starken Rauchentwicklung gekommen, wie ein Pressesprecher der Stadt gegenüber 24RHEIN bestätigte. Auf dem Hof sollen Schrottfahrzeuge.brennen. Die Rauchwolke ziehe über das Duisburger Stadtgebiet. Es gehe allerdings keine Gefährdung durch die Rauchentwicklung aus, jedoch könne eine Geruchsbelästigung wahrgenommen werden. Auch die Warn-App NINA hat am Morgen ausgelöst.
- Was? Brand auf einem Recyclinghof mit starker Rauchentwicklung
- Wann? Donnerstag, 10. August 2023, gegen 7:30 Uhr
- Wo? Schrottinsel, Duisburg-Meiderich (NRW)
Duisburg-Ruhrort: Schwarze Rauchwolke durch brennenden Recyclinghof
Laut Angaben der Stadt sollen beim Eintreffen der Feuerwehr schon etwa 100 Tonnen Altmetall gebrannt haben. Etwa 150 Einsatzkräfte der Feuerwehr seien im Einsatz. „Nach jetzigem Stand ist der Rauch zwar weiter sichtbar, aber nicht gesundheitsgefährdend“, so der Stadtsprecher weiter. Da der Brand in einem Gewerbegebiet ist, seien keine Anwohner von dem Feuer betroffen.
Auch für den Kreis Mettmann, Mülheim an der Ruhr, Oberhausen und Düsseldorf wurde wegen des Brandes ebenfalls eine NINA-Warnung ausgelöst. Die Rauchwolke zog wohl auch in die jeweiligen Stadtgebiete. (spo)
Rubriklistenbild: © Christoph Reichwein/dpa


