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Auf dem Gelände des NRW-Freizeitparks Fort Fun brannte ein leerstehender Gastronomie-Betrieb aus. Die bekannte Stüppelhütte wurde völlig zerstört.
Bestwig - Feuer im Abenteuerland: Auf dem Gelände des Freizeitparks Fort Fun brannte in der Nacht zu Samstag, 6. Januar, die Stüppelhütte. Der leerstehende Gastronomie-Betrieb in Bestwig-Wasserfall wurde vollständig zerstört, wie Feuerwehr und Fort Fun mitteilten.
| Freizeitpark | Fort Fun Abenteuerland |
| Eröffnung | 1972 |
| Fläche | ca. 75 Hektar |
Feuer auf Gelände von Fort Fun: Gastro-Betrieb Stüppelhütte durch Brand zerstört
Zeugen meldeten gegen 1.10 Uhr in der Nacht einen Feuerschein am Stüppelturm. Das Feuer auf dem bekannten Aussichtspunkt der Gemeinde Bestwig im Hochsauerlandkreis war kilometerweit zu sehen. Als die Einsatzkräfte der Feuerwehr eintrafen, stand die Holzhütte bereits in hellen Flammen und konnte trotz des schnellen Einsatzes nicht mehr gerettet werden.
Die Stüppelhütte gehört zum Gelände von Fort Fun, das im vergangenen Jahr mit einem neuen Themenbereich startete, ist jedoch frei zugänglich. Auch der Panoramaweg führt an der Hütte vorbei, die schon seit Jahren nicht mehr bewirtschaftet wird. Gefahr, dass das Feuer auf den Wald übergreift, bestand nach Angaben der Feuerwehr Bestwig nicht. Der umliegende Boden war durch den Dauerregen der vergangenen Tage durchnässt, zudem stand das Gebäude frei.
Brand in der Stüppelhütte: Großer Einsatz für Feuerwehr, keine Verletzten
Zur genauen Brandursache lagen am Samstag noch keine gesicherten Erkenntnisse vor. Die Brand-Ermittler der Kripo haben die Ermittlungen aufgenommen. Für die Feuerwehr, die in der Spitze mit 60 Kräften vor Ort war, war es ein komplizierter und langer Einsatz, der erst nach mehr als zehn Stunden am Samstagmittag endete. Das Wasser musste im Pendelverkehr mit den Fahrzeugen aus Wasserfall über die rund 2,5 Kilometer bis zur Einsatzstelle transportiert werden.
Die Geschäftsführung von Fort Fun „bedauert den Verlust der historischen Stüppelhütte und ist erleichtert, dass niemand durch das Feuer zu Schaden gekommen ist“, heißt es in einer Mitteilung des Freizeitparks. „Wir danken den Einsatzkräften vor Ort für ihre schnelle Reaktion und ihren unermüdlichen Einsatz. Wir stehen in engem Kontakt mit den Behörden und werden die weiteren Entwicklungen unterstützen“, erklärt Geschäftsführer Andreas Sievering.
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