VonMarvin K. Hoffmannschließen
Annika Ketzlerschließen
In einem Waldstück in Hagen wurden „mehrere Knochen“ entdeckt. Sie sollen von einem Menschen stammen. Die Ermittlungen dauern an.
Update vom 29. Januar, 17.05 Uhr: Gemeinsam mit der Hagener Mordkommission rückte am Montag, 29. Januar, ein Grabungsteam des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) an. Archäologen und das Technische Hilfswerk öffneten die Mauer und suchten nach weiteren Funden.
Die Arbeiten unter Leitung von Polizei und Staatsanwaltschaft dauern weiterhin an. Es gebe laut Polizei in dem Fall keine neuen Erkenntnisse.
„Mehrere Knochen“ im Wald gefunden – sie stammen von einem Menschen
Update vom 8. Januar, 12 Uhr: Die am Freitagabend unterhalb der Hagener Kleingartenanlage Goldberg aufgefundenen Knochen und Teile eines Schädels wurden mittlerweile wissenschaftlich untersucht. Hierbei wurde festgestellt, dass es sich um menschliche Knochen handelt, die möglicherweise von einem Mann stammen sollen.
Wie die Polizei mitteilt, haben sich bisher keine Hinweise auf ein Gewaltverbrechen ergeben. Derzeit laufen weitere Untersuchungen der Knochen – auch im Hinblick auf die Liegezeit. Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen dauern an.
„Mehrere Knochen“ im Wald gefunden – Polizei steht vor Rätsel
[Erstmeldung] Hagen – Grausiger Fund in Hagen (NRW): In einem kleineren Waldstück wurden am frühen Freitagabend, 5. Januar, nach Angaben der Polizei „unterhalb der Kleingartenanlage Goldberg mehrere Knochen gefunden“. Derzeit werde noch geklärt, ob es sich „hierbei um menschliche Überreste handelt“. Wer die Knochen gefunden hat, ist unklar.
Mordkommission ermittelt: Knochen in Hagen gefunden
Wie aus einer gemeinsamen Presseerklärung von Polizei und Staatsanwaltschaft zudem hervorgeht, hat eine Mordkommission des Polizeipräsidiums Hagen die weiteren Ermittlungen übernommen. Offenbar stehen die Ermittler dabei noch ganz am Anfang. „Diese dauern an. Weitere Auskünfte können zum derzeitigen Zeitpunkt nicht gegeben werden“, heißt es.
Die Kleingartenanlage Goldberg befindet sich südlich des Hagener Zentrums. In dem angrenzenden Wald befinden sich Ausflugsziele wie der Bismarckturm oder auch ein Wildgehege. Das LWL-Freilichtmuseum ist ebenfalls nicht weit entfernt.
Polizei findet Knochen in einem Waldstück




Immer wieder kommt es zu Knochenfunden in NRW
Erst im Oktober vergangenen Jahres hatten Knochenfunde in Essen für Aufsehen gesorgt. Dabei handelte es sich ganz sicher um menschliche Überreste – die Polizei geht allerdings dort nicht von einem Verbrechen aus. „Es gibt keine Hinweise darauf“, hatte eine Polizeisprecherin damals auf wa.de-Nachfrage gesagt. Eine Analyse hätte demnach ergeben, dass die Knochen schon sehr alt seien – schnell fanden die Ermittler in Essen daher eine Erklärung.
Ein gänzlich anderer Fall beschäftigt derzeit die Polizei in Hamm. Dort ist es zu einer hässlichen Straßenschlacht mit rund 60 Jugendlichen gekommen, wie wa.de berichtet. Diese treibt nun auch das NRW-Innenministerium um. Eine Mordkommission hat daher auch dort die Ermittlungen übernommen.
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