Rücksichtsloses Überholmanöver

Frau (23) überholt falsch auf der A2 – Polizei beschlagnahmt Führerschein nach Unfall

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Nach einem rücksichtslosen Überholmanöver auf der A2 beschlagnahmt die Polizei den Führerschein einer jungen Frau – sie hatte offenbar einen Unfall verursacht.

Herford – Gegenseitige Rücksichtnahme ist das Wichtigste im Straßenverkehr – dann wären alle Teilnehmer auch viel sicherer auf den Straßen unterwegs. Eine junge Frau (23 Jahre) hat sich offenbar auf der A2 in Fahrtrichtung Hannover zwischen den Abfahrten Herford-Ost und Vlotho-West am Montagabend, 27. November, aber extrem rücksichtslos verhalten. Nach ersten Erkenntnissen verursachte sie durch ein gefährliches Überholmanöver einen Unfall, bei dem sich drei Menschen verletzten.

Rechts überholt – dann Unfall auf A2 verursacht

Wie die Polizei mitteilt, soll die 23 Jahre alte Autofahrerin aus Kalletal mehrere Autos auf dem rechten Fahrstreifen überholt haben. Anschließend sei sie hupend auf den mittleren Fahrstreifen eingeschert. Dabei es zum Zusammenstoß mit dem Auto eines 54-Jährigen aus Hespen gekommen. Doch es blieb nicht bei dieser Kollision.

„Ein 24-jähriger Viersener hielt mit seinem VW an der Unfallstelle an, um zu helfen. Ein 26-jähriger Mann aus Polen fuhr mit seinem Citroën ebenfalls auf der Fahrspur und übersah den VW des Vierseners. Er kollidierte mit diesem“, erklärt die Polizei Bielefeld, die für diesen Autobahnabschnitt zuständig ist. Die Kalletalerin, der Viersener und der Mann aus Polen seien dabei leicht verletzt und in nahegelegene Krankenhäuser gebracht worden. „Die Fahrerlaubnis der Kalletalerin wurde sichergestellt“, teilt die Polizei mit.

Hoher Sachschaden nach Unfall auf der A2

Da alle drei Fahrzeuge nicht mehr fahrbereit waren, kümmerte sich ein Abschleppunternehmen um die Bergung und den Abtransport. Der Unfallabschnitt musste für die Unfallaufnahme gesperrt werden, der Verkehr konnte allerdings über den rechten Fahrstreifen an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden. „Um ungefähr 22 Uhr war die Fahrbahn wieder frei. Es ergab sich ein Stau mit circa drei Kilometern in der Spitze“, heißt es von der Polizei, die den Gesamtschaden auf etwa 30.000 Euro schätzt.

Das war nicht der einzige Unfall auf der A2: Auf wegen der Glätte krachte es häufiger in der Nacht.

Rubriklistenbild: © Jan Woitas/dpa/Symbolbild

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