VonSimon Stockschließen
Gut zwei Wochen vor dem meteorologischen Winteranfang wird das Wetter in NRW ungemütlich. Es drohen Graupelgewitter, Glätte und Schnee.
Hamm – Wir müssen uns langsam vom Herbst-Wetter verabschieden, die Vorboten des Winters kommen. Bereits am Sonntag, 17. November, kann es in Teilen von Nordrhein-Westfalen sehr ungemütlich werden. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) spricht von Graupelgewittern und Schneeregen. Mitte der Woche könnte es dann richtig winterlich werden.
„Wintereinbruch steht bevor“: Wo in NRW Schneeschauer und Glättegefahr drohen
„Ein Wintereinbruch steht bevor“, sagt Diplom-Meteorologe Dominik Jung von wetter.net mit Blick auf die Wetterkarte von Deutschland für die kommende Woche: „Zumindest in mittleren und höheren Lagen kann es die erste Schneedecke der neuen, kommenden Wintersaison geben.“
Das heißt zwar nicht, dass Deutschland unter einer geschlossenen Schneedecke verschwinden wird, aber bei „kurzen Wintergewittern“ (Jung) ist am Mittwoch, 20. November, Schneefall bis in tiefe Lagen nicht ausgeschlossen. Liegen bleiben wird der Schnee aber nicht. Oberhalb von 400 Metern kann es zehn Tage vor dem meteorologischen Winterbeginn allerdings richtig weiß werden – mit Glättegefahr.
Die Kältephase mit Temperaturen nur noch knapp über dem Gefrierpunkt dauert nach Angaben von Dominik Jung von Mittwoch bis Samstag kommender Woche. „Danach scheint es wieder deutlich wärmer zu werden. Wollen wir nicht hoffen, dass es am Ende die einzige winterliche Episode im gesamten Winter gewesen ist“, so Jung. Die Wettermodelle gehen weiterhin von einem milden Winter aus.
Wetter in NRW: Erst ungemütlich, dann Schnee-Gefahr und schließlich wieder wärmer
Doch auch die Zeit bis zum möglichen Wintereinbruch in den höheren Lagen von Sauerland und Eifel in Nordrhein-Westfalen ist kein Wetterspaß. In der Nacht zu Sonntag sacken die Temperaturen bei einsetzendem Regen auf bis zu vier Grad ab, im Bergland noch weiter. Am Sonntag sind bei Temperaturen von bis zu neun Grad laut DWD Graupelgewitter nicht ausgeschlossen, im höheren Bergland kann es zudem Schneeregen geben.
Am Montag, 18. November setzt den Vorhersagen zufolge ab dem Mittag langanhaltender Regen ein, dazu frischt der Wind auf. Starke Sturmböen sind im Bergland nicht ausgeschlossen. Die Temperaturen fallen weiter, sodass es laut DWD in der Nacht zu Mittwoch Schneeschauer und Glättegefahr geben kann. Gebietsweise wird mit Bodenfrost gerechnet.
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