VonNina Wetteschließen
Ein Mann in Hagen wollte sich auf offener Straße das Leben nehmen. Die Polizei konnte den angedrohten Suizid verhindern.
Hagen - Einsatzkräfte eines Spezialeinsatzkommandos ist es am Donnerstagabend, 18. April, in Hagen gelungen einen Mann zu überwältigen. Er hatte gedroht, sich mit einem Messer umzubringen. Datz hatte er Polizeibeamte dazu aufgefordert, ihn zu erschießen.
Mann droht mit Suizid – SEK verhindert Schlimmeres
Zeugen meldeten nach Angaben der Polizei gegen 18.15 Uhr einen bisher unbekannten Mann auf der Feuerwache in der Tückingstraße in Hagen. Er war auf offener Straße im Bereich der Einmündung Kurt-Schumacher-Ring und Preußerstraße unterwegs. Als die alarmierten Polizeikräfte eintrafen, hielt sich der Mann ein größeres Teppichmesser an den Hals. Er kündigte an, sich damit das Leben zu nehmen.
Beamte überwältigten Mann auf offener Straße
Die Polizeibeamten sperrten den Bereich für einige Zeit großräumig ab und riefen das SEK und eine Verhandlungsgruppe zu dem Einsatz hinzu. Darauf folgte eine halbstündige Verhandlung mit dem bewaffneten Mann. Am Ende überwältigten die SEK-Beamten den Unbekannten, der sich nach derzeitigem Ermittlungsstand nicht verletzte, berichtet die Polizei.
Unbekannter ins Krankenhaus gebracht
Nach dem Vorfall wurde der bisher unbekannte Mann in ein Krankenhaus in Hagen gebracht und zwangseingewiesen. Außerdem sollen weitere psychiatrische Abklärungen folgen . Die Polizei ermittelt nun weiter, um die Identität des unbekannten Mannes abzuklären.
Ende März 2024 hatte eine Frau in Kamen für einen Polizeieinsatz gesorgt. Auch sie war mit einem Messer bewaffnet. Spezialkräfte nahmen sie schließlich in Gewahrsam.
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