Auftakt beim Halloween-Haus 2023 in Hamm: Mehrere hundert Besucher trauten sich in die gruseligen Attraktionen. Der erste Tag startet mit viel Nebel und Geschrei.
Hamm - Gruselfieber im Lohauserholz in Hamm: Hamms größte Gruselparty wurde am Dienstag an der Martinstraße 70 um 18 Uhr feierlich eröffnet. Rund 200 Gruselfans hatten sich bei dann doch regenfreiem Wetter auf den Weg zum Halloween-Haus gemacht, um das Spektakel gleich zu Beginn live zu erleben.
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Auftakt Halloween-Haus: Viele kreischende Besucher
Mit einem lauten Feuerwerksknall und viel Gruselmusik begrüßten die verkleideten Schausteller die Besucher. Gerade am Anfang war bei den Kindern vor allem der Kinderbereich beliebt. Gemeinsam mit ihren Eltern liefen an maskierten Figuren, Kürbissen und Horror-Clowns vorbei. Nach dem Gruseln konnten die Kids sich dann beim Kinderschminken bemalen lassen.
Aus dem Ü-16- und Ü-18-Bereich hörte man nicht nur eine Kettensäge, Rascheln und Geklopfe, sondern vor allem Schreie. Je dunkler es wurde, desto schauriger wurde auch der dichte Nebel. „Ich bin das erste Mal hier und war bisher im Kinderbereich und im Labyrinth für die Ü-16. Es war schon sehr gruselig“, sagt Linda Schmidt aus Hamm.
Veranstalter sind zufrieden mit dem Auftakt vom Halloween-Haus 2023
Aus Kanada zugeschaltet war „Mr. Halloween“ Gerd Willenberg, der über Jahre mit großem Erfolg sein Halloweenhaus in Herringen betrieben hat. Veranstalter in diesem Jahr ist wieder die Vereinsgemeinschaft Lohauserholz, die sich über einen ganzen Pool Helfer freuen kann – von kreativen Köpfen über gruselige Erschrecker bis hin zum Securitydienst. „Es läuft sehr turbulent, aber bisher haben wir schon viele Leute gesehen“, sagt Veranstalterin Vanessa zufrieden.
Bis einschließlich Halloween, 31. Oktober, hat das Halloween-Haus jeden Tag von 18 bis 21 Uhr geöffnet, am Wochenende und Halloween selbst auch länger. Die Macher warten mit einigen Neuerungen auf, darunter ein tägliches kleines Bühnenprogramm, Schacht Lohauserholz sowie neue Figuren, von denen einige selbst gemacht sind. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten. Ein Teil geht an die WA-Aktion „Menschen in Not“. Im vorigen Jahr waren das 3000 Euro.