- VonWolfgang Spiralkeschließen
In diesem Jahr gibt es wieder eine Spende aus dem Halloween-Haus. 1500 Euro sind für die Aktion „Menschen in Not“ zusammen gekommen. Für das kommende Jahr sind einige Neuerungen am Gruselhaus geplant. Ein kindgerechteres Konzept soll umgesetzt werden.
Lohauserholz – Es hatte sich schon im Vorfeld abgezeichnet: Vier ausgeprägte Regentage und die damit einhergehenden geringeren Besucherzahlen verhagelten dem Halloween-Haus an der Martinstraße im Hölzken ein wenig die Bilanz. Dennoch konnten am Samstag 1 500 Euro an die WA-Aktion „Menschen in Not“ übergeben werden. Im vorigen Jahr waren es noch 3 000 Euro.
Wir haben mehr als 4000 Euro fürs Equipment ausgegeben. Es sind die vielen kleinen Dinge, die Geld kosten.
Unterm Strich sprach Toni May von der Vereinsgemeinschaft Lohauserholz, die das achttägige Event ausrichtete, von rund 5 500 Besuchern, die für ein Spendenaufkommen in gleicher Höhe sorgten. Allerdings konnte nicht alle Einnahmen weitergespendet werden.
Hohe Kosten für das Equipment
„Wir haben mehr als 4 000 Euro fürs Equipment ausgegeben“, sagte May. Als Beispiele nannte er Deko, Kabeltrommeln, Lautsprecher und ähnliche Dinge. Die Nebelmaschinen seien zwar gesponsert worden, aber das Zurückschicken sei teuer. „Es sind die vielen kleinen Dinge, die Geld kosten.“
Ähnlich äußerte sich Madeleine Westhoff vom Orga-Team: „Wir sind schon traurig darüber, wie es in diesem Jahr gelaufen ist, zumal wir so viel Arbeit hineingesteckt hatten. Aber wir sind ganz zufrieden.“ Den Kopf in den Sand stecken wollen sie und die weiteren rund 50 ehrenamtlichen Helfer aber nicht. Im Gegenteil: Die Planungen für Halloween 2024 laufen bereits.
Piraten kapern 2024 das Halloween-Haus
Der Fokus liegt auf einem Piratenschiff mit den Abmessungen 5 mal 12 Meter. Es soll in Richtung „Black Pearl“ gehen – ein Piratenschiff aus „Fluch der Karibik“, mit dem Käpt’n Jack Sparrow die Meere unsicher macht. Ob es am Ende doch „Alte Marvin“ oder „Bounty“ heißen wird, ist aber noch längst nicht entschieden. Fest steht hingegen, dass der Kinderbereich größer werden soll.
Besucherrekord zum Finale am Halloween-Haus im Hölzken




Auf jeden Fall werde es ein Labyrinth nur für Kinder geben. Damit wolle man dem Trend Rechnung tragen, dass immer mehr kleinere Kinder am Halloween-Haus gefallen finden, hieß es. Auch arbeite man an Konzepten, wie man generell kindgerechter werden kann. „Was beim nächsten Halloween nicht mehr dabei sein wird, ist die Kettensäge beim täglichen Einmarsch.“ Diese habe vielen Kindern Angst bereitet, berichtete das Orga-Team.