Ehemalige Ritterpassage

Stillstand am „B-tween“: Architekt ist raus

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Das B-tween ... wie es einmal gedacht war.
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Ein Grund für den Stillstand auf der „B-Tween“-Baustelle könnte gefunden sein. Wie der WA durch Zufall erfuhr, gehen Investor und Architekturbüro bereits seit Jahresbeginn getrennte Wege.

Hamm – Seit Monaten hinken die Arbeiten auf der „B-Tween“-Baustelle dem Zeitplan hinterher. Möglicherweise auch, weil Investor Fokus Development und das Architekturbüro pasd seit dem Jahresbeginn getrennte Wege gehen. Das Hagener Büro hat den Entwurf für die zweite Fassung des Handels-, Dienstleistungs- und Wohnkomplexes gemacht. Bilder sind noch auf der Homepage zu sehen.

Stillstand am „B-tween“ in Hamm: Architekt ist raus

Über eine Fotoanfrage bei pasd war unsere Redaktion auf die Trennung von Investor und Planern aufmerksam geworden. Eine Sprecherin von pasd sagte, man arbeite nicht mehr für Fokus. Gründe dafür nannte sie nicht. Eine Stellungnahme von Fokus Development zu Ursachen und Auswirkung der Beendigung der Zusammenarbeit und ob dies möglicherweise ein normaler Vorgang ist, war am Montag nicht mehr zu bekommen, wurde aber angekündigt. Der Investor hatte zuvor bereits wochenlang alle Anfragen unserer Redaktion unbeantwortet gelassen.

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Auch die Stadt Hamm arbeitet nicht mehr mit pasd zusammen. Die Hagener hatten im Auftrag der Stadt die Entwürfe für die Neugestaltung der Rödinghauser Straße gemacht, also quasi den direkten Anschluss ans „B-tween“ hergestellt.

Architekturbüro auch bei weiterem Auftrag der Stadt Hamm raus

Der Auftrag sei im vergangenen Jahr planmäßig ausgelaufen und abgerechnet worden, hieß es von der Stadt. Auf Grundlage des Konzepts, das noch keine Bauplanung ist, sei die Stadt auf Investorensuche. Dieser solle das Gelände entsprechend des Konzepts entwickeln. Bei der Wahl des Architekturbüros sei der Investor frei, könnte sich aber auch an das Büro wenden, das auch das Konzept erstellt hat.

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