Familienfreundlichst Hamm

Preis erhalten: Hamm ist offiziell „Familienkommune 2024”

Als eine von sechs Kommunen hat Hamm für ihre familienfreundlichen Konzepte vom Ministerium den Landespreis „Familienkommune 2024” bekommen.

Hamm - Als eine von sechs Kommunen wird Hamm mit dem nordrhein-westfälischen Landespreis „Familienkommune 2024” ausgezeichnet. Das wurde am Mittwoch vom NRW-Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration bekannt gegeben. Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld 10.000 Euro dekoriert. Zum Jahresende soll es einen entsprechenden Festakt geben.

Preis erhalten: Hamm ist offiziell eine familienfreundliche Kommune

Neben Hamm werden die Städte Gladbeck und Brühl sowie der Kreis Düren mit seinen 15 kreisangehörigen Städten und die Gemeinden Windeck und Dörentrup für ihre innovativen, familienfreundlichen Konzepte ausgezeichnet. Die Projekte reichen von familienorientierten Generationenprojekten bis hin zum familienfreundlichen Rathaus. Beworben hatten sich 34 NRW-Kommunen.

Anerkennung aus Düsseldorf: Die Stadt wird als familienfreundlich ausgezeichnet.

„Ich gratuliere den sechs Preisträger-Kommunen ganz herzlich“, lässt sich Familienministerin Josefine Paul in einer Pressemitteilung zitieren. „Mein Dank gilt allen teilnehmenden Städten und Gemeinden, die überzeugende Konzepte präsentiert haben. Das zeigt, wie wichtig es unseren Kommunen ist, neue Ideen und Konzepte für Familienfreundlichkeit auf den Weg zu bringen und dabei auch einen Fokus auf die Vielfalt von Familien zu legen.”

„Familienkommune 2024”: Hamm verfolgt familienfreundliche Strategien

Die innovativen Konzepte sollen für einen gemeinsamen Austausch der Kommunen zur Verfügung stehen und in ein Best-Practice-Webmagazin für familienfreundliche Strategien einfließen, um das wertvolle Engagement der nordrhein-westfälischen Kommunen für mehr Familienfreundlichkeit einem größeren Publikum sichtbar zu machen.

Der Jury gehörten neben Dr. Kirsten Witte (Director Bertelsmann Stiftung, Leiterin Zentrum für nachhaltige Kommunen), Tanja Brückel (Sprecherin Landesarbeitsgemeinschaft Familie, kurz LAGF, sowie Geschäftsführerin Landesverband der Mütterzentren NRW) und Prof. Dr. Jörg Bogumil (Leiter Zentrum für interdisziplinäre Regionalforschung der Ruhr-Universität Bochum, kurz ZEFIR), auch Vertreterinnen und Vertreter des nordrhein-westfälischen Familienministeriums an.

„In den Bewerbungen ist vor allem eines sehr deutlich geworden: Alle Akteurinnen und Akteure vor Ort und alle Fachbereiche der Verwaltung müssen zusammenwirken, wenn Kommunen familienfreundlich werden sollen“, so Dr. Kirsten Witte.

Oberbürgermeister Marc Herter bezeichnete die Auszeichnung als „tolle Bestätigung“ der städtischen Aktivitäten. „Unser Ziel war es ja, familienfreundlichste Stadt zu werden. Das Land hat uns nun bescheinigt, dass sich unser Vorhaben erfüllt hat. Mein Dank gilt den vielen, die daran mitgewirkt haben, zuvorderst dem Familienrat, den beteiligten Unternehmen und privat engagierten Personen. Für uns ist die Auszeichnung auch weiterer Ansporn, den eingeschlagenen Weg konsequent weiterzugehen.“

Rubriklistenbild: © Andreas Rother

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