Wechsel am Lippeufer

„Großes Potenzial“: Nachfolger für Gastro im Ruderclub gefunden

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Die neuen Pächter der Gastronomie im Ruderclub: Am Dienstag, 19. März, öffnen Jörg Rohlfing und sein Sohn Jo das „Jo´s im Ruderclub“.
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Jörg Rohlfing ist neuer Pächter der Gastronomie im Ruderclub. Am Dienstag, 19. März, eröffnet er zusammen mit seinem Sohn Jo das „Jo`s im Ruderclub“.

Hamm – Im März war Schluss für Anja und Wolfgang Sommer als Pächter der Gastronomie im Ruderclub. Sie schieden nach eigenen Angaben aus gesundheitlichen Gründen aus. Die Suche nach einem Nachfolger dauerte nicht lange. In der vergangenen Woche verkündete Ruderclub-Vorsitzender Klaus Lenferding schon: „Wir haben einen Nachfolger gefunden.“

Und der heißt Jörg Rohlfing, kommt (gebürtig) aus Münster, wohnt schon lange in Ahlen, ganz nah an der Grenze zu Heessen. Der 54-jährige Quereinsteiger – so bezeichnet er sich selbst – ist seit gut 20 Jahren Gastronom. Jetzt steigt er mit seinem 19-jährigen Sohn Jo, seines Zeichens gelernter Koch, beim Ruderclub ins „Boot“. Die Gastronomie soll deshalb auch „Jo‘s im Ruderclub“ heißen.

Sohn lernte bei Nelson Müller

Während Jo Rohlfing seine Ausbildung gerade beendet hat – übrigens unter anderem bei Sternekoch Nelson Müller in Essen – hat sein Vater Jörg schon einige Stationen hinter sich. Die längste Zeit war er in Walstedde. Dort betrieb er das Bistro des Hauses Walstedde 13 Jahre lang. „Das war eine schöne Zeit mit sehr vielen netten Menschen“, sagt Jörg Rohfing. Ende 2022 suchte er eine neue Herausforderung und fand diese zunächst in Münster in „Jo´s Drübbelken“. Doch hier passten die Umstände – baulich und menschlich – nicht. Nach einem halben Jahr gab er deshalb auf.

In der Gastronomie des Ruderclubs sieht Rohlfing großes Potenzial. „Es ist die erste Saison nach der Fertigstellung der Lippeauen. Ich bin gespannt, wie sich jetzt die Gastronomie hier entwickelt“. Es fühle sich gut an beim Ruderclub. „Wir sind froh, dass wir die Nachfolge antreten konnten“, sagt Rohlfing.

Bodenständige Küche

Auch wenn Sohn Jo bei Nelson Müller gelernt hat, wird es bei Ruderclub jetzt keine „Haute cuisine“ geben. „Bei uns wird es bodenständige Küche geben. Vorspeisen und Desserts kommen dazu, es wird auch vegetarische Kost geben, aber auch Fleisch – außer Rind. „Weil die Rinderzucht der größte Klimakiller ist“, macht der Wirt ein Zugeständnis. Insgesamt wolle man einen etwas moderneren Auftritt leisten.

Geöffnet wird die Gastronomie an sechs Tagen in der Woche, montags ist der klassische Ruhetag. Da der Mittagstisch in der Woche nicht einfach sei, werde in der Woche ab 17 Uhr geöffnet, an den Wochenenden, samstags und sonntags, jeweils ab 11 Uhr. Das Zeitkonzept sei aber nicht in Stein gemeißelt. „Wir müssen sehen, wie sich das entwickelt“, sagt Rohlfing, der auch noch Verstärkung sucht. „Sympathisches Personal ist uns sehr willkommen“, lacht Rohlfing.

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