VonSascha-Nikolai Paschedagschließen
Die Schauma Family Days wollen darauf aufmerksam machen, dass immer weniger Kinder schwimmen können. Am Donnerstag fand dieser Tag mit Star-Gast Wayne Carpendale im Maximare statt.
Hamm — Das Maximare in Hamm war Schauplatz des Schauma Family Days. Der Tag will darauf aufmerksam machen, dass immer weniger Kinder Schwimmen können und dagegen vorgehen.
Als Star-Gast des Events war der Schauspieler und Moderator Wayne Carpendale anwesend. „Schwimmen ist so viel, aber vor allem ist es ein Miteinander der Menschen“, sagt er. „Wichtig ist es uns mit diesen Tagen darauf aufmerksam zu machen, dass Wasser kein gefährliches Element ist. Grade für Kinder ist das wichtig, denn die Zahl der Kinder, die schwimmen kann, nimmt immer weiter ab.“
Star in Hamm: Carpendale habe schwimmen auf die „harte“ Tour gelernt
Carpendale selbst habe das Schwimmen auf die „harte“ Tour gelernt, wie er es selbst bezeichnete: „Ich wurde mehr oder weniger einfach ins Wasser geworfen und habe so dann das schwimmen gelernt“, sagt er. Seinen Kindern habe er auf normale Art und Weise das Schwimmen beigebracht. „Das ist für alle Beteiligten am Ende auch wesentlich entspannter“, sagt Carpendale und lacht.
Der Grund dafür, dass immer weniger Kinder das Schwimmen lernen, liege, so Christian Fecke vom Maximare, noch in den Zeiten der Corona-Pandemie. „Viele Schwimmkurse wurden mit Beginn der Corona-Pandemie gestrichen“, sagt Fecke. „Gleichzeitig ist die Nachfrage nach Schwimmkursen, vor allem bei uns, durch die Decke gegangen.“
Schauma spendete 30000 Euro an Stiftung
Er selbst rät, dass Eltern die Kinder in einem Schwimmbad nicht unbeaufsichtigt lassen sollten. „Manchmal denken Eltern, dass ein Schwimmmeister reicht“, sagt Fecke. „Wir haben zwar alle ein wachsames Auge auf das Geschehen, aber die Eltern sind damit nicht aus der Verantwortung gelassen.“ Deswegen besteht im Maximare auch die Pflicht, dass alle Kinder, die nicht schwimmen können, Schwimmflügel zu tragen haben.
Schauma selbst unterstützt auch finanziell Projekte, damit mehr Kinder schwimmen lernen. So wurden in diesem Jahr 30.000 Euro an die Franziska-Van-Almsick-Stiftung gespendet, die sich in genau diesen Bereichen engagiert.
Beliebt sind neben Hallen- und Freibädern auch offene Gewässer zum Schwimmen. In den grade erst eröffneten Lippeauen ist das Schwimmen verboten worden.
Rubriklistenbild: © Reiner Mroß/Digitalbild

