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Wann kommt endlich der Sommer? Diese Frage stellen sich beim Blick nach draußen gerade viele. Laut einer Bauernregel besteht wenig Hoffnung auf Sommerwetter.
Hamm - Sprüche über das Wetter und die Folgen für die Landwirtschaft gibt es zahlreiche. Zwar können die sogenannten Bauernregeln das Wetter nicht konkret vorhersagen, trotzdem lassen sich aus ihnen manchmal Rückschlüsse auf das Wetter ziehen. Laut eine dieser Regeln hat das Wetter im Juni Auswirkungen auf das ganze Jahr.
„Wenn kalt und nass der Juni war …“: Bauernregel macht wenig Hoffnung für Sommerwetter
„Wenn kalt und nass der Juni war, verdirbt er meist das ganze Jahr“, besagt eine Bauernregel. Laut dieser Weisheit soll also das Wetter im Juni das Wetter für den Rest des Jahres vorhersagen. Ähnliches prognostizieren der Siebenschläfer-Tag und weiteren Bauernregeln: „Wie das Wetter sich am Siebenschläfer verhält, ist es sieben Wochen lang bestellt.“
Für die nächsten Junitage sagt der Deutsche Wetterdienst (DWD) wechselhaftes Wetter voraus. Es kann zeitweise sehr warm werden. Aber mit der Hitze kommen dann auch die Unwetter. Es besteht Gewittergefahr im Juni (Stand 13. Juni). Die Aussicht auf schönes Sommerwetter ist also laut der Bauernregel nicht so gut, denn der restliche Juni soll ziemlich nass werden.
Was sind Bauernregeln?
Wenn man von Bauernregeln spricht, dann sind Volkssprüche gemeint, die in meist Reimform verfasst wurden, so der DWD. Die Regeln entstehen aus langjährigen Wetter-Beobachtungen, die über viele Generationen weitergegeben wurden. Es gibt allgemeine Regeln für jeden Monat, aber auch Prognosen für bestimmte Tage.
Die Aussicht auf nasse Tage ist nicht neu: In 2024 gab es bereits viele Unwetter und Gewitter. Bei einem Zeltlager im Kreis Soest ist sogar der Blitz eingeschlagen. 38 Personen kamen ins Krankenhaus.
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