Unwetter-Warnung für NRW: Karte zeigt, wo Dauerregen droht
VonHannah Decke
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Dauerregen in NRW: Meteorologen erwarten große Regenmengen auch am Donnerstag. Für einige Regionen gibt es eine amtliche Warnung vor Unwetter.
Hamm - Nach einigen schönen Herbsttagen wird das Wetter in Nordrhein-Westfalen wieder durchwachsen und ungemütlich. Nicht nur steuert ein Ex-Hurrikan auf Deutschland zu und sorgt für Sturmböen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) spricht zudem auch noch von einer Dauerregen-Lage im Westen. Teils werden unwetterartige Regenmengen erwartet.
„Da kommt was runter“: Unwetter-Gefahr durch Dauerregen in NRW
„Da kommt was runter, zum Teil reichlich“, sagt Diplom-Meteorologe Dominik Jung von wetter.net. Ein Regenband ziehe seit Mittwoch einmal quer über Deutschland hinweg. Voraussichtlicher Schwerpunkt: Nordrhein-Westfalen. Jung spricht von „richtig viel Regen“, der vor allem im Westen herunterkomme. „Volle Keller, Bäche können fix ansteigen, Aquaplaning auf den Straßen“, nennt der Meteorologe auf Nachfrage von wa.de einige der Gefahren des Dauerregens.
Karte zeigt, wo in NRW Dauerregen droht
Laut DWD begann die Dauerregen-Lage am Mittwochmorgen, 9. Oktober, im Westen von NRW. Erst im Laufe des Donnerstagvormittags soll der Dauerregen langsam nachlassen. Besonders betroffenen seien die Nordeifel sowie die Region vom Bergischen Land bis zum östlichen Sauerland. Dort müsse zunächst mit Regenmengen zwischen 25 und 35 Litern pro Quadratmeter gerechnet werden. Bis Donnerstagmorgen seien dann 35 bis 60 l/qm möglich.
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Schon am Dienstagabend hat der DWD für die genannte Region eine Unwetterwarnung vor „ergiebigem Dauerregen“ veröffentlicht, die von Mittwoch, 9. Oktober, um 6 Uhr bis zum Donnerstag, 10. Oktober, um 10 Uhr gilt. Auch die Nina-Warnapp warnt in weiten Teilen von NRW vor Unwetter durch ergiebigen Dauerregen.
Dauerregen in NRW: „Pegel der Bäche und Flüsse gut im Blick behalten“
Straßen und Gebäude in der Nähe von Gewässern können überfluten, es besteht die Gefahr von Erdrutschen. „Da sollte man die Pegel der Bäche und Flüsse gut im Blick behalten. Da kann es ratzfatz bei kleinen Bächen nach oben gehen“, erklärt Dominik Jung.
Wie sich dann der Ex-Hurrikan, der am Donnerstag als Sturmtief Deutschland erreichen soll, auf das Wetter in NRW auswirkt, ist noch nicht ganz klar. Der DWD spricht von „teils stark böigem Wind“ am Donnerstag und vereinzelt starke Böen am Freitag. Die USA wappnen sich derweil für den starken Hurrikan „Milton“. Sogar das Auswärtige Amt in Deutschland sieht sich nun zum Handeln gezwungen. Gegenüber Urlaubern wird es deutlich.