VonMarkus Wilczekschließen
Diese Entscheidung ist keine überraschende: Der Vorstand der Lüdenscheider SPD schlägt Sebastian Wagemeyer erneut als Kandidaten für das Bürgermeisteramt vor.
Lüdenscheid – Am 15. November wird der Vorschlag den SPD-Mitgliedern im Kulturhaus zur Abstimmung vorgelegt und damit der Wahlkampf eingeläutet.
„Im nächsten Jahr die beste Wahl“: SPD schlägt Bürgermeister Wagemeyer offiziell zur Wiederwahl vor
Im Kulturhaus hatte Wagemeyer auch seinen Hut in den Ring geworfen. Es war der 20. Januar 2024, der neue SPD-Ortsverein wurde an diesem Tag aus der Taufe gehoben. Es war eine sehr gut besuchte Versammlung. „Wenn die SPD das möchte, dann stehe ich 2025 für eine neuerliche Kandidatur für das Amt des Bürgermeisters in dieser schönen Stadt zur Verfügung“, stellte Wagemeyer seinerzeit am Ende einer leidenschaftlichen Rede fest, „und dann möchte ich Bürgermeister werden mit der SPD als stärkster Fraktion im Stadtrat.“ Die Versammlung quittierte diese Ankündigung mit langem Applaus.
Seit diesem Tag ist der Weg für die Sozialdemokraten in Lüdenscheid in der Bürgermeisterfrage praktisch vorgezeichnet. Nun hat sich der Vorstand auch offiziell positioniert: Die SPD-Vorsitzenden Barbara Scheidtweiler und Philipp Kallweit begründen die erneute Entscheidung für den Amtsinhaber in einem gemeinsamen Statement, in dem sie eine Lanze brechen für die bisherige Arbeit des Bürgermeisters.
„Sebastian Wagemeyer und die SPD sind 2020 mit vielen Ideen aus verschiedensten Teilen der Stadtgesellschaft angetreten. Trotz schwerer Krisen richtete Sebastian Wagemeyer den Blick auf mögliche Lösungen und wie sie erreicht werden können“, heißt es im Statement, das vor allem die Probleme der vergangenen Jahre noch einmal zum Thema macht: „Sebastian Wagemeyer hat die Stadtverwaltung während Corona in ungewohnter Lage übernommen. Wenige Monate später verursachte die Flut schlimme Schäden an Gebäuden und Straßen. Wir sind anschließend unverschuldet in das Brückendesaster geraten. Diese Verkehrskatastrophe hat bis heute einen enormen Einfluss auf die Menschen in unserer Stadt, die lokale Wirtschaft und die städtischen Einrichtungen. Sebastian Wagemeyer arbeitet unermüdlich, um die unbestritten große Zahl von Problemen, Sorgen und Nöten aufzulösen. Diese Arbeit und der unerschütterliche Wille, dieser Stadt wieder auf die Füße zu helfen, verdienen höchste Anerkennung.“
„Im nächsten Jahr die beste Wahl“: SPD schlägt Bürgermeister Wagemeyer offiziell zur Wiederwahl vor
Insbesondere seien es jedoch die Erfolge, die hervorzuheben seien, so Scheidtweiler und Kallweit: „Der Erhalt all unserer Kultureinrichtungen, die Sanierung der Alt- und Innenstadt, das Lkw-Durchfahrtsverbot, das tumo-Lernzentrum, die Nacht der Kultur, der Erhalt des Bautz-Festivals – was möglich war, wurde umgesetzt.“ Damit stellt der SPD-Vorstand zwischen den Zeilen fest, dass all die angedachten Dinge, die nicht umgesetzt worden sind in den vergangenen Jahren, am Ende schlichtweg nicht möglich gewesen seien. Auch den schleppenden Fortgang bei wichtigen Projekten (Stadtgarten, Grundschule Lösenbach, Sporthalle Wehberg) klammeren Scheidtweiler und Kallweit aus.
Diese Arbeit und der unerschütterliche Wille, dieser Stadt wieder auf die Füße zu helfen, verdienen höchste Anerkennung.
Sebastian Wagemeyer stehe für sach- und lösungsorientierte Arbeit, heißt es weiter. Er binde Betroffene in seine Arbeit ein und setze auf Dialog statt Gegeneinander. „Das sind Qualitäten, die ihn auszeichnen und insbesondere beim Neubau der Talbrücke Rahmede unerlässlich waren“, meint das SPD-Führungsduo, „all das macht deutlich, dass Sebastian Wagemeyer im nächsten Jahr die beste Wahl sein wird. Wer ihn unterstützen möchte, ist herzlich eingeladen, am 15. November um 17 Uhr zur Aufstellungsversammlung dabei zu sein.“
