- VonJörn Funkeschließen
Die Wahlplakate hängen am Straßenrand. Die SPD stellt die meisten Großplakate auf. Die CDU legt einen Frühstart hin.
Der Wahlkampf hat begonnen. Und das sieht man jetzt auch am Straßenrand. Dort lächeln seit Montag all jene, die in den Bundestag gewählt werden wollen. Wie viele Plakate an Bäumen und Laternen befestigt werden, ist unbekannt. Eine Zahl gibt es allerdings für die „Wesselmänner“: 175 dieser Großplakate sollen die Hammer überzeugen, einer Partei ihre Stimme zu geben.
Die SPD stelle die meisten Wesselmänner auf
In Sachen „Wesselmänner“ führt dabei die SPD. Die Genossen haben bei der Stadt 77 Standorte beantragt. Es folgen die CDU (57), die FDP (19), Bündnis 90/Die Grünen (16) und die Linkspartei (6). Weitere Großplakat-Standorte können laut Stadtsprecher Lukas Huster noch bis zum Wahltermin beantragt werden.
Für DIN-A0-Plakate bedarf es nur eines Sammelantrages, sie dürfen dann in unbegrenzter Zahl an „öffentlichen Säulen“ – vor allem Straßenlaternen – in bis zu drei Metern Höhe aufgehängt werden. Sie dürfen keine Verkehrsschilder verdecken, nicht auf Fahrbahn oder Radweg ragen. Und auf Gehwegen müssen 1,50 Meter frei bleiben.
Offiziell ist das Plakatieren seit Montag erlaubt. Ob Parteien, die vorher tätig waren, mit Folgen rechnen müssen, stand zunächst nicht fest. Die CDU beispielsweise hatte ihr Plakate schon am Samstag angebracht.