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„Toskana der Eifel“ – was es auf dem Wanderweg in NRW zu entdecken gibt

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  • Maybrit Herpel
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Eine Wanderung durch die ‚Toskana der Eifel‘ führt Sie durch das größte Wacholder-Schutzgebiet in NRW. Ein Ausflug, der den Besucher in den Süden versetzt.

Köln – Die malerische Landschaft der Toskana, mit ihren blühenden Feldern, hügeligen Pfaden und atemberaubenden Ausblicken, lässt sich nicht nur in Italien erleben. . Dabei muss man von Hamm, Oberhausen oder Remscheid gar nicht so weit reisen, um einen schönen Ausflug in diese Landschaft machen zu können. In Nordrhein-Westfalen gibt es eine Route namens „Eifelspur Toskana der Eifel“, die durch das größte zusammenhängende Wacholder-Schutzgebiet des Bundeslandes führt.

Wandern zwischen den „Zypressen des Nordens“

Wacholder, Enzian, Orchideen und noch viele Pflanzen mehr blühen im Naturschutzgebiet Lampertstal in der Eifel (Archivbild).

Die Wacholderpflanze, auch als „Zypresse des Nordens“ bekannt, wächst säulenartig in die Höhe, ähnlich wie ihre mediterranen Verwandten, die Zypressen. Diese Ähnlichkeit hat dem Wacholder seinen Spitznamen eingebracht. Die Wanderwelt Nordeifel lädt ein: „Fühlen Sie sich auf dieser Wanderung durch die Nordeifel in den Süden versetzt“, heißt es bei wanderwelt-nordeifel.de.

Die Strecke im Überblick – Rundtour durch die Eifellandschaft

Die Eifel bietet eine Vielzahl an Wander- und Radwegen, Ausflugszielen und Sehenswürdigkeiten. Direkt an der Grenze zu Rheinland-Pfalz, noch in Nordrhein-Westfalen, beginnt eine besondere Wanderung. Die Eifelspur „Toskana in der Eifel“ nimmt Ausflügler mit auf eine Entdeckungsreise durch die Region.

In Blankenheim-Ripsdorf startet und endet der Rundweg. Auch ein Ausflug zur Burg Blankenheim ein Ortsteil weiter lohnt sich anschließend.

Der Startpunkt der Route ist Blankenheim-Ripsdorf, ein kleiner Ort in der Nähe von Euskirchen. Von dort aus führt die Route südlich durch das Naturschutzgebiet Lampertstal. „Das Naturschutzgebiet Lampertstal, das auf der Wanderung durchquert wird, ist ein ökologisches Kleinod von besonderem Wert“, so eifel.info. Es ist zudem das größte zusammenhängende Wacholder-Schutzgebiet in Nordrhein-Westfalen. Die Rundtour erstreckt sich über etwa 16 Kilometer.

Alle wichtigen Infos zur Route

Start und Ziel der Route: Parkplatz an der Tränkgasse, 53945 Blankenheim-Ripsdorf (Kreis Euskirchen)

Strecke: 15,8 Kilometer

Dauer: 4 Stunden und 30 Minuten (Dauer der Wanderung variiert ja nach Tempo, Pausen, etc.)

Schwierigkeit: mittel

Höhenmeter: insgesamt 328 Meter Aufstieg und 328 Meter Abstieg

Parkmöglichkeiten in Blankenheim-Ripsdorf: Am Burghang 12, Wanderparkplatz am Sportplatz; Hahnenberg, Wanderparkplatz am Friedhof

Entlang der Strecke – der Kalvarienberg Alendorf

Der Wanderweg „Toskana der Eifel“ führt durch das Lampertstal in der Eifel.

Entlang der Route liegt der Kalvarienberg Alendorf, das Highlight der Wanderung, wenn man die Route im Uhrzeigersinn entlangwandert. Er befindet sich mitten im Wacholder-Schutzgebiet Lampertstal. Vom höchsten Punkt aus bietet sich ein Blick über das Wacholdergebiet. In der Ferne ist die Hohe Acht, der höchste Berg der Eifel, zu sehen. Auch ein Blick auf die umliegenden Gemeinden lohnt sich.

Die Bedeutung von Kalvarienbergen

Ein Kalvarienberg, auch Stationsberg, ist die Bezeichnung für umfangreiche Nachbildungen des Leidensweg Christi, die als Andachts- und Wallfahrtsstätten dienen.

Zwischen 1663 und 1680 ließ Graf Salentin Ernst von Manderscheid-Blankenheim zuerst nach einer älteren Tradition sieben Kreuzwegstationen und eine Kapelle auf dem Berg bauen. Die Kapelle gibt es mittlerweile nicht mehr. An der Stelle, wo sie gestanden hat, steht nun das Gipfelkreuz.

Besonders im Frühjahr, wenn der Wacholder in voller Blüte steht, ist die Wanderung empfehlenswert. Von April bis Mai können die „Zypressen des Nordens“ entdeckt werden. Neben dem Wacholder gibt es auf den weitläufigen Heiden noch zahlreiche weitere Pflanzenarten. Im März und April sind an einigen Stellen die violetten Blüten der Küchenschelle zu sehen. Zur gleichen Zeit blüht der Enzian. Wer im Mai oder Juni durch das Naturschutzgebiet wandert, kann eine der 31 Orchideenarten suchen, die zu dieser Zeit blühen.

Die Region ist nicht nur zum Wandern geeignet. Es gibt viele interessante Ausflugsziele in der Eifel, wie 24RHEIN berichtet. Wer kürzere Wege bevorzugt, findet auf einem der vielen Spazierwege in NRW sein Glück. (may)

Rubriklistenbild: © Lothar Hinz/Zoonar/Imago

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