Schock für Einheimische und Urlauber

Traum geplatzt: Betreiber des Skigebiets „Mein Homberg“ melden Insolvenz an

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Jan und Nina Homann hatten erst vor zweieinhalb Jahren das Skigebiet am Homberg bei Züschen übernommen. Nun ist das Skigebiet insolvent. Ob die Lifte im Winter wieder in Betrieb genommen werden, ist fraglich. archi
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Die Betreiber vom Skigebiet „Mein Homberg“ mitsamt „Homberg Jause“ in Winterberg-Züschen melden Insolvenz an. Das Verfahren beim Amtsgericht läuft.

Winterberg/Züschen – Ein Schock für einheimische Wintersportfans und Touristen: Die Betreiber vom Skigebiet „Mein Homberg“ mitsamt Gastronomiebetrieb „Homberg Jause“ in Winterberg-Züschen melden Insolvenz an. Das Verfahren beim Amtsgericht Arnsberg läuft bereits.

Traum geplatzt: Betreiber des Skigebiets „Mein Homberg“ melden Insolvenz an

Ist der Traum vom eigenen Skigebiet mit glitzernden weißen Hängen geplatzt, auf denen kleine und große Wintersportfans ihrer Leidenschaft frönen? Erst vor zweieinhalb Jahren hatten Jan und Nina Homann das Skigebiet Homberg mitsamt Homberg Jause in Winterberg-Züschen übernommen und sich damit einen Lebenstraum erfüllt.

Nun ist am 23. Juli 2024 unter dem Aktenzeichen 52 IN 70/24 ein Insolvenzverfahren gegen die Homberg-Ziegenhelle Sport- und Freizeitgesellschaft am Amtsgericht Arnsberg eröffnet worden. Ob die Lifte im Winter 2024/25 in Betrieb genommen werden, ist derzeit mehr als fraglich. Website und Webcams wurden bereits abgeschaltet, heißt es auf der Homepage https://www.schneehoehen.de/skigebiete/info/snow-world-zueschen.

Skigebiet in Winterberg insolvent – hohe Energiepreise, Inflation, warme Winter

Gestiegene Energiepreise, anfängliche Investitionen in die alten Skiliftanlagen, die gestiegene Inflation, die Zurückhaltung bei den Essensbestellungen der Gäste als auch zu warme Temperaturen in den Wintermonaten hatten das Unternehmerehepaar stark unter Druck gesetzt.

Jan Homann ist telefonisch nicht zu erreichen. Ein vorläufiger Insolvenzverwalter aus Dortmund wurde bestellt. Insgesamt gehören Homann 75 Prozent vom Züschener Skigebiet, am Rest sind unter anderem die Skischule, der Ski Club Züschen und ein Heimatverein beteiligt. Ob in der kommenden Saison die sieben Lifte laufen und Anfängern als auch Fortgeschrittenen, Rodel-, Snowboard- und Langlauffans der Wintersport im Skigebiet Homberg ermöglicht werden kann, steht in den Sternen.

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