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Vier weitere Verdächtige im Zusammenhang mit einem geplanten Anschlag auf den Kölner Dom wurden festgenommen. Ein größeres Netzwerk soll dahinter stecken.
Update vom 1. Januar 2024: Im Zusammenhang mit einem möglicherweise geplanten Terroranschlag auf den Kölner Dom hat die Polizei einen weiteren Verdächtigen festgesetzt. Das teilten die Beamten am Neujahrstag mit. Es handle sich um einen 41-Jährigen. Er sei am Silvesterabend in Bochum in Gewahrsam genommen worden. Er habe sowohl die deutsche als auch die türkische Staatsangehörigkeit, sagte ein Sprecher.
Erstmeldung vom 31. Dezember 2023: Weitere Verdächtige in Gewahrsam nach Kölner Terroralarm
Köln – Nach Hinweisen eines Terror-Angriffs auf den Kölner Dom wurden am Sonntag (31. Dezember) drei weitere Verdächtige in Gewahrsam genommen. Die Zugriffe fanden in Duisburg, Herne und Nörvenich im Kreis Düren statt, wo auch Hausdurchsuchungen durchgeführt wurden. Es stellte sich heraus, dass der bereits an Heiligabend festgenommene 30-jährige Teil eines umfangreicheren Netzwerks ist, das sich über andere Bundesländer und europäische Staaten erstreckt.
Drei weitere Verdächtige in Gewahrsam nach Kölner Terroralarm
Demnach sollte der geplante Anschlag mit einem Auto ausgeführt werden, erklärte Johannes Hermanns, Polizeipräsident von Köln, auf einer Pressekonferenz am Sonntag. Kurz vor Weihnachten erhielt die Polizei Hinweise auf einen mutmaßlichen islamistischen Terroranschlag auf den Kölner Dom. Herbert Reul, Innenminister von Nordrhein-Westfalen (CDU), sprach von einem „Erfolg, wofür ich mich bei den Ermittlern bedanke“. Islamistische Extremisten seien stets aktiv, momentan jedoch aktiver als üblich. „Die Polizei bemüht sich immer, ein paar Schritte voraus zu sein.“
Die rund 1000 Polizeibeamten, die an Silvester rund um den Kölner Dom im Einsatz sind, setzen alles daran, die Sicherheit der Feiernden zu gewährleisten. (spo/dpa) Fair und unabhängig informiert, was in Köln, Düsseldorf und NRW passiert – hier unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren. Die Redakteurin hat diesen Artikel verfasst und anschließend zur Optimierung nach eigenem Ermessen ein KI-Sprachmodell eingesetzt. Alle Informationen wurden sorgfältig überprüft.
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