VonAnnika Ketzlerschließen
In einem Wahllokal in NRW kam es zu einem tragischen Zwischenfall. Ein Mann ist dort zusammengebrochen und gestorben.
Krefeld - Ein älterer Mann ist am Sonntagnachmittag, 14. September, in einem Wahllokal im Krefelder Stadtteil Uerdingen zusammengebrochen und verstorben. Der Mann habe gemeinsam mit seiner Ehefrau das in einem Seniorenheim eingerichtete Wahllokal zur Stimmabgabe bei der Kommunalwahl in Nordrhein-Westfalen aufgesucht. Wie ein Stadtsprecher der Rheinischen Post mitteilte, litt der Verstorbene unter Vorerkrankungen. Bei dem Verstorbenen handelte es sich nicht um einen Bewohner des Seniorenheims, in dem das Wahllokal eingerichtet war, wie der Sprecher der Stadt Krefeld betonte.
Trotz sofortiger Hilfe durch eine anwesende Person, die Wiederbelebungsmaßnahmen einleitete, konnte dem Mann nicht mehr geholfen werden. Die Ehefrau des Verstorbenen sei nach dem tragischen Vorfall von Notfallseelsorgern betreut worden. Auch dem Wahlvorstand habe die Stadt psychologische Unterstützung angeboten.
In Krefelder Wahllokal: Mann zusammengebrochen und gestorben
Nach dem Vorfall habe sich der Wahlvorstand dazu entschieden, die Arbeit fortzusetzen und das Wahllokal für die laufende Kommunalwahl geöffnet zu lassen. Die Polizei bestätigte zunächst lediglich einen Todesfall in dem Gebäude, ohne weitere Details zu nennen.
In weiteren NRW-Städten kam es zu Verzögerungen bei der Wahlabgabe in den Wahllokalen. Grund dafür sind verschiedene Pannen gewesen. So fehlten bei einigen Wählern in Bielefeld-Ubbedissen wichtige Stimmzettel, die Folge sind ungeplante Hausbesuche vieler Wahlberechtigten. Ein Wahllokal in Dortmund im Stadtteil Lütgendortmund konnte hingegen erst nach Anrücken der Polizei öffnen, da das Türschloss manipuliert worden sei. (ak/dpa)
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