- schließen
Peter Sieben
Hannah Decke
Annika Ketzler
Marvin K. Hoffmann
Am 14. September 2025 haben 13,7 Millionen in NRW gewählt. Es kommt zu mehreren Stichwahlen. Alle Ergebnisse und Entwicklungen vom Wahltag im Ticker.
Update von Montag, 17.11 Uhr: Wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet, sollen Cyber-Kriminelle am Abend der Kommunalwahl in NRW den Server für die Darstellung der Wahlergebnisse angegriffen haben. Eine Sprecherin von IT.NRW, dem Landesamt für Statistik, teilte der dpa auf Anfrage mit, dass der Angriff schnell abgewehrt werden konnte. Es wird angenommen, dass es sich um eine gezielte Attacke handelt. Das Bundeskriminalamt sei eingeschaltet. Die Folgen des Angriffs sollen allerdings nur gering gewesen sein. Lediglich sei die Ergebnisdarstellung zwischen 18 Uhr bis 18.15 Uhr kurzzeitig nicht durchgehend erreichbar gewesen.
AfD-Landeschef spricht von Brandmauer, die „geschliffen wird“
Update von Montag, 11.54 Uhr: Die AfD in Nordrhein-Westfalen zeigt sich nach ihren deutlichen Zugewinnen bei der Kommunalwahl überzeugt, dass andere Parteien künftig mit ihr zusammenarbeiten müssen. „Ich bin der festen Überzeugung, dass in den nächsten fünf Jahren die Brandmauer auf kommunaler Ebene geschliffen wird“, erklärte NRW-Landesparteichef Martin Vincentz in Düsseldorf. Die Partei hat ihr Ergebnis in den Stadträten und kreisfreien Städten fast verdreifacht und landete mit 14,5 Prozent hinter CDU und SPD auf dem dritten Platz. Die Partei habe mit zweistelligen Ergebnissen ihren Anspruch erreicht, Volkspartei zu werden und „noch nicht das Ende der Fahnenstange erreicht“, sagte Vincentz.
Besonders kritisch sieht die AfD-Führung die Reaktionen anderer Parteien auf ihre Erfolge. Die aktuellen Zusammenschlüsse politischer Gegner, um bei Stichwahlen um Oberbürgermeisterämter in Gelsenkirchen und Duisburg AfD-Kandidaten zu verhindern, bezeichnete Vincentz als „Armutszeugnis“ im Umgang mit dem Wählerwillen und der Demokratie. Dennoch wolle die AfD in den kommenden zwei Wochen einen ambitionierten Wahlkampf führen, um zu demonstrieren, „dass die politische Basis anders tickt“.
Polizei äußert sich zu IT-Problemen bei der Kommunalwahl im Münsterland
Update von Montag, 6.20 Uhr: Am Sonntagabend hatte es vielerorts in NRW bei der Übermittlung beziehungsweise Darstellung der Kommunalwahl-Ergebnisse gehakt, unter anderem im Münsterland. Dort konnte man zunächst einen Hacker-Angriff nicht ausschließen. Die Kriminalinspektion Cybercrime der Polizei Münster hat nach eigenen Angaben die Ermittlungen aufgenommen. Demnach seien zwischen 18 und 22 Uhr die Server überlastet gewesen, nach ersten Erkenntnissen der Ermittler hätten sich jedoch keine Hinweise auf einen Cyberangriff ergeben. „Die Wahldaten selbst waren zu keinem Zeitpunkt gefährdet. Was konkret zur Überlastung der Server geführt hat, ist jetzt Gegenstand der weiteren Untersuchungen“, teilte die Polizei mit.
Update von Montag, 6.16 Uhr: Laut Landeswahlleiterin hat die CDU in den Stadträten und Kreistagen laut vorläufigem Landesergebnis der Kommunalwahl in NRW 33,3 Prozent der Stimmen erreicht. Die SPD kam im bevölkerungsreichsten Bundesland auf 22,1 Prozent, die AfD auf 14,5 Prozent. Die Grünen erreichten 13,5 Prozent, die Linke holte 5,6 Prozent und die FDP 3,7 Prozent.
Reaktionen auf Kommunalwahl in NRW – Wüst: „Dieses Ergebnis muss uns zu denken geben“




Die CDU gewinnt mit großem Abstand die meisten Wahlkreise in NRW. Mit 49,1 Prozent der Zweitstimmen holt sie ihr höchstes Wahlkreis-Ergebnis im Kreis Olpe - gefolgt vom Kreis Borken mit 47,6 Prozent. Die SPD liegt in elf Kreisen an der Spitze bei den Zweistimmen und schafft in Hamm ihr landesweites Top-Ergebnis mit 46,2 Prozent - es folgt Herne mit 37,0 Prozent. Die Grünen gewinnen zwei Wahlkreise in NRW: Münster mit 31,6 Prozent und die Millionenstadt Köln mit 25 Prozent.
AfD, FDP und Linke haben in keinem Wahlkreis die Nase vorn. Die AfD schafft in Gelsenkirchen mit 29,9 ihr bestes Zweitstimmen-Ergebnis, gefolgt von Herne und Hagen mit jeweils 22,4 Prozent. Die FDP ist mit 6,6 Prozent im Kreis Euskirchen am erfolgreichsten. Die Linke ist in Köln mit 10,8 Prozent und Münster mit 10,5 Prozent zweistellig.
0.03 Uhr: Jetzt steht die dritte Stichwahl mit AfD-Oberbürgermeisterkandidat fest: In Hagen hat zwar Dennis Rehbein von der CDU mit 25,1 Prozent der Stimmen den ersten Wahlgang am Sonntag gewonnen. Ohne Mehrheit muss er jedoch in die Stichwahl – mit Michael Eiche von der AfD (21,2 Prozent), der nur knapp vor Thomas Köhler von der SPD landete (21 Prozent).
23.38 Uhr: Die NRW-Wahl gilt als Stimmungstest für die schwarz-rote Koalition von Friedrich Merz. Und Gelsenkirchen steht stellvertretend für ein neues Phänomen: Die AfD ist längst kein Ostthema mehr. Als am Sonntagabend die erste Hochrechnung kommt: Schockstarre bei der SPD. Die Partei erlebt einen historischen Tiefpunkt. „Die SPD ist in Nordrhein-Westfalen nicht mehr das, was sie mal war“, erklärt Politikwissenschaftler Martin Gross im Gespräch mit dem Westfälischer Anzeiger. Und während die Sozialdemokraten in ihrem einstigen Kernland weiter an Boden verlieren, festigt die CDU ihre Stellung in NRW. „Eine Abstrafung der Regierung Merz ist das damit auf keinen Fall“, erklärt Gross,
21.33 Uhr: Laut einer Hochrechnung zu den Kommunalwahlen kurz nach 21 Uhr im WDR kommt die CDU landesweit auf 33,7 Prozent. Die Christdemokraten lagen damit um 0,6 Prozentpunkte unter ihrem Ergebnis bei der Kommunalwahl 2020 (34,3 Prozent). Auf Platz zwei folgt die SPD mit 22,1 Prozent und einem Minus von 2,2 Prozentpunkten im Vergleich zu 2020. Stark im Aufwind ist die AfD, die um 9,9 Punkte auf 15,0 Prozent zulegte und sich damit vor die Grünen auf Platz drei schob. Diese erlitten Verluste von 6,9 Prozentpunkten und landeten bei 13,1 Prozent.
In Gelsenkirchen und Duisburg Stichwahl mit AfD-Beteiligung
21.26 Uhr: Wie zu erwarten kommt es in Gelsenkirchen zur Stichwahl: Andrea Henze von der SPD erreichte im ersten Wahlgang 37 Prozent der Stimmen, Norbert Emmerich von der AfD holte 29,8 Prozent. Damit wird es – Stand jetzt – in Gelsenkirchen und Duisburg zur Stichwahl mit AfD-Beteiligung kommen.
21.02 Uhr: Laut WDR gehen die Probleme bei der Übermittlung der Kommunalwahl-Ergebnisse womöglich auf einen Hackerangriff zurück. Wie die Stadt Münster mitteilte, werde von einzelnen IP-Adressen millionenfach auf die Ergebnisse zugegriffen. „Das könnte ein Anzeichen für einen Hacker-Angriff sein“, sagte ein Sprecher. Die Untersuchungen würden aber noch laufen.
Erste Stichwahl mit AfD-Beteiligung steht fest
20.43 Uhr: In Duisburg wird es zu einer Stichwahl zwischen dem amtierenden Oberbürgermeister Sören Link (SPD) und AfD-Kandidat Carsten Groß. Um 20.40 Uhr waren alle Wahllokale ausgezählt. Link erreichte im ersten Wahlgang 45,9 Prozent, mit weitem Abstand dahinter reihte sich Groß mit 19,7 Prozent ein. Sylvia Linn von der CDU erreichte 14,5 Prozent.
Währenddessen hat sich die Lage in Hagen gedreht, wo lange Zeit der AfD-Kandidat Michael Eiche im Kopf-an-Kopf-Rennen mit Dennis Rehbein von der CDU die Nase vorne hatte. Inzwischen hat sich Rehbein (24,1 Prozent) vor Eiche (22,6 Prozent) gesetzt. Eine Stichwahl ist hier mehr als wahrscheinlich. Doch noch sind nicht alle Wahlbezirke ausgezählt.
20.11 Uhr: In der einstigen SPD-Hochburg Gelsenkirchen könnte erstmals ein AfD-Politiker in die Stichwahl um das Oberbürgermeisteramt einziehen. Norbert Emmerich, Kandidat der AfD, richtet seinen Blick bereits auf potenzielle Unterstützer für die zweite Wahlrunde. „Wollen sie ein Weiter-so oder eine tatsächliche Veränderung? Das müssen CDU-Wähler entscheiden“, erklärte Emmerich nach Bekanntwerden der vorläufigen Ergebnisse. Die Auszählung der meisten Wahllokale zeigt ein bemerkenswertes Bild: Die SPD behauptet zwar ihre Spitzenposition, doch die AfD folgt überraschend auf dem zweiten Platz. Die CDU landete abgeschlagen auf dem dritten Rang. Diese Konstellation macht den Einzug Emmerichs in die Stichwahl sehr wahrscheinlich. Zu seinen eigenen Erfolgsaussichten äußerte sich der AfD-Politiker zurückhaltend: „Das ist kein Wunschkonzert, ich handele nach der Realität.“
AfD-Kandidat führt kurzzeitig bei Bürgermeisterwahl
Update von 19.47 Uhr: Ein blauer Fleck ist Stand jetzt auf der Karte der Bürgermeister-Wahlen zu sehen: Hagen. Dort liefert sich AfD-Kandidat Michael Eiche ein Duell mit Dennis Rehbein von der CDU. Bislang sind dort etwas mehr als die Hälfte der Wahlbezirke ausgezählt – und Eiche führt mit 24 Prozent. Rehbein kommt bislang auf 23,1 Prozent. Auch der SPD-Kandidat Thomas Köhler liegt dicht hinter seinen Konkurrenten mit 20,5 Prozent.
Update von 19.39 Uhr: Erste Ergebnisse stehen – inoffiziell – fest. So herrschte im Rathaus in Hamm gegen 19.30 Uhr großer Jubel, als Amtsinhaber Marc Herter (SPD) die Bühne betritt. Die SPD-Vorsitzenden sehen die OB-Wahl als gewonnen an. Auch Arnd Hilwig, CDU-Kreisvorsitzender, räumte die Niederlage seiner Partei in Hamm ein: „Marc Herter und die SPD haben die Wahl gewonnen.“ Er sprach mit Blick auf die Zwischenergebnisse bei der Kommunalwahl in Hamm von einer „schweren Niederlage“. Mit Stand 19.12 Uhr führte Herter mit 61,5 Prozent bei 105 von 187 ausgezählten Wahlbezirken.
Stellenweise hakt es aber auch bei der Weitergabe der ausgezählten Stimmen. Der Warendorfer Wahlleiter sagte dem WDR, dass der städtische Server überlastet sei. Auch in anderen Kreisen kämen gerade nur sehr wenige Ergebnisse an. In Greven versuchen die Organisatoren nach WDR-Infos gerade, Ergebnisse telefonisch bei der Kommune abzufragen und sie händisch in eine Excel-Tabelle einzupflegen.
Update von 19.31 Uhr: Die Grünen sehen das Wahlergebnis in NRW als Zeichen für einen grundlegenden gesellschaftlichen Wandel. Sie wollen dagegen halten. Laut der ersten Prognose erlitt die Partei starke Verluste bei den NRW-Kommunalwahlen und können landesweit mit 11,5 Prozent der Stimmen rechnen. 2020 hatte die Partei mit 20 Prozent ihr bestes Kommunalwahl-Ergebnis erzielt. „Wir müssen den Abend und die weiteren Ergebnisse abwarten, in vielen Städten und Gemeinden ist es weiterhin spannend“, sagten die Grünen-Landeschefs in NRW, Yazgülü Zeybek und Tim Achtermeyer. „Mit Blick auf die ersten landesweiten Zahlen gratulieren wir der CDU NRW, sie hat diese Wahl gewonnen.“ Das eigene landesweite Ergebnis bleibe hinter den Ansprüchen zurück.
Update von 19.21 Uhr: Die Stadt Münster prüft die Ausgabe falscher Wahlzettel in einem Stimmbezirk. Das teilte die Stadt am Abend mit. Demnach seien im Stimmbezirk 131 (Elsässer Straße), der zum Wahlbezirk 13 (Düesberg) gehört, falsche Stimmzettel für die Wahl zum Rat der Stadt ausgegeben worden. „Nach bisherigem Kenntnisstand der Wahlleitung haben 18 Personen mit einem falsch ausgehändigten Stimmzettel gewählt, der für einen anderen Wahlbezirk bestimmt war“, heißt es. Die anderen Wahlen, unter anderem die Wahl des Oberbürgermeisters in Münster, seien davon nicht betroffen. Der Wahlausschuss der Stadt möchte am Donnerstag entscheiden, wie der Vorgang zu bewerten ist.
Update von 19.04 Uhr: In Gelsenkirchen zeichnet sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen bei der Oberbürgermeisterwahl ab. Die SPD liegt jetzt mit 34,46 Prozent hauchdünn vor der AfD. „Wir bleiben mit Hoffnung dabei“, ruft SPD-Gelsenkirchen-Chefin Nicole Schmidt in den Ratssaal des Rathauses, wo die SPD den Wahlabend bestreitet. Der Applaus: kaum wahrnehmbar.
Update von 18.43 Uhr: Ziemlich leer ist es bei der AfD in Gelsenkirchen. Grund: Viele Mitglieder haben sich an den Wahllokalen postiert. Man wolle beobachten, ob es bei der Auszählung der Wahlzettel auch mit rechten Dingen zugehe, heißt es von AfD-Leuten.
Update von 18.35 Uhr: Nach und nach werden die ersten Wahllokale in den NRW-Kommunen ausgezählt. In unseren interaktiven Live-Karten können Sie die Zwischenergebnisse verfolgen.
Update von 18.28 Uhr: Erste Reaktionen zu der Kommunalwahl 2025: NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) sagte nach der Veröffentlichung einer ersten Prognose: „Wir sind weiter Kommunalpartei Nummer eins.“ In der ARD sprach Wüst von einem „tollen Ergebnis“ für seine Partei. Er betonte aber auch: „Dieses Ergebnis muss uns zu denken geben und kann uns nicht ruhig schlafen lassen“, sagte der CDU-Landesvorsitzende mit Blick auf die AfD.
Erste Prognose zur Kommunalwahl in NRW
Update von 18.06 Uhr: Die CDU hat die Kommunalwahl in Nordrhein-Westfalen gewonnen, bleibt aber auf niedrigem Niveau. Nach der Prognose von Infratest dimap im Auftrag des WDR erreichen die Christdemokraten 34 Prozent und damit ein ähnliches Ergebnis wie bei der Kommunalwahl 2020, als sie auf 34,3 Prozent kamen.
Deutliche Verschiebungen gibt es bei den anderen Parteien. Die AfD verzeichnet einen enormen Zuwachs und verdreifacht ihren Stimmenanteil auf 16,5 Prozent. Vor fünf Jahren hatte die Partei lediglich 5,1 Prozent erreicht. Sie etabliert sich damit als drittstärkste Kraft in den Kommunalparlamenten Nordrhein-Westfalens. Die SPD behauptet mit 22,5 Prozent den zweiten Platz, muss aber weitere leichte Verluste hinnehmen. Bei der vorherigen Wahl 2020 hatten die Sozialdemokraten mit 24,3 Prozent bereits ihr historisch schlechtestes Kommunalwahlergebnis eingefahren.
Besonders dramatisch fällt der Absturz der Grünen aus. Die Ökopartei, die 2020 mit 20 Prozent ihr bestes Kommunalwahlergebnis in NRW erreicht hatte, verliert fast die Hälfte ihrer Wählerschaft und landet bei nur noch 11,5 Prozent. Auch die FDP muss Einbußen hinnehmen. Die Liberalen kommen laut der WDR-Prognose auf 3,5 Prozent, nachdem sie 2020 noch 5,6 Prozent der Stimmen erhalten hatten. Einen Aufwärtstrend verzeichnet hingegen Die Linke, die sich von 3,8 auf 5,5 Prozent steigern kann.
Update von 18.05 Uhr: Das Hans-Sachs-Haus in Gelsenkirchen füllt sich allmählich. Auf die Stadt im Ruhrgebiet blickt in den nächsten Stunden quasi ganz Deutschland. Sehr viel Presse ist vor Ort, sogar ein Team der New York Times ist nach Gelsenkirchen angereist, heißt es bei der SPD.
Update, 18 Uhr: Die Wahllokale sind geschlossen. Jetzt heißt es warten: Die Auszählung der Stimmzettel beginnt.
Update, 17 Uhr: In Duisburg wurde in der Nacht vor der Kommunalwahl in eine Gesamtschule eingebrochen, in der das Briefwahlzentrum untergebracht ist. Das berichtet die WAZ. Dort werden später die Stimmen der Briefwähler ausgezählt. Laut einer Stadtsprecherin seien die Fenster eingetreten worden. Die Wahlbriefe hätten sich allerdings zu diesem Zeitpunkt glücklicherweise noch nicht in der Schule befunden. Sie seien erst später dorthin gebracht worden.
Mann stirbt im Wahllokal
Update, 16.30 Uhr: Einen tragischen Zwischenfall gab in Krefeld: Ein älterer Mann ist am Nachmittag in einem Wahllokal zusammengebrochen und verstorben. Der Senior hatte gemeinsam mit seiner Frau das im Stadtteil Uerdingen gelegene Wahllokal aufgesucht, als es zu dem medizinischen Notfall kam. Trotz sofortiger Hilfe durch einen Anwesenden, der Wiederbelebungsmaßnahmen einleitete, verstarb der Mann noch vor Ort.
Update, 15.15 Uhr: Noch mehr Pannen bei der Kommunalwahl in NRW: Der Wahlstart verlief auch in Teilen Dortmunds holprig. In mehreren Bezirken der Ruhrgebietsstadt konnten Wählerinnen und Wähler ihre Stimmen nach Angaben der Stadt nur mit Verzögerung abgeben. Vier Wahllokale öffneten nicht wie vorgesehen um 8 Uhr, sondern erst mit bis zu eineinhalb Stunden Verspätung.
Höhere Wahlbeteiligung bei Kommunalwahl in NRW
Update, 13.23 Uhr: Die Wahlbeteiligung bei der aktuellen Kommunalwahl in Nordrhein-Westfalen liegt bis zum Mittag über dem Niveau der Wahl von 2020. Bis 12 Uhr gaben etwa 32 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme ab, wie aus einer Mitteilung der Landeswahlleiterin Monika Wißmann hervorgeht. Vor vier Jahren waren es zum gleichen Zeitpunkt nur 29 Prozent.
Panne bei Kommunalwahl in Bielefeld
Update, 12.42 Uhr: Eine Panne bei der Kommunalwahl in Bielefeld zwingt Wahlhelfer zu ungewöhnlichen Hausbesuchen. Im Stadtteil Ubbedissen erhielten Wähler versehentlich einen Stimmzettel zu wenig – ausgerechnet jenen für die Oberbürgermeisterwahl fehlte. „Die betroffenen Wähler suchen wir nun einzeln mit einer verschlossenen Wahlurne zu Hause auf und geben ihnen dort die Möglichkeit, die Stimme noch abzugeben“, kündigte Linda Schumacher, die Leiterin des Wahlteams, an.
Kommunalwahl in NRW 2025 – 25 Bilder zu der politischen Bedeutung des Bundeslandes




Die Wahl-Panne in Bielefeld betrifft nach Angaben der Stadt etwa 80 Stimmberechtigte in dem kleinen Stadtteil. Die Verantwortlichen bemühen sich nun um Schadensbegrenzung. Mit dem nachträglichen Hausbesuch soll der Aufwand für die betroffenen Wählerinnen und Wähler so gering wie möglich gehalten werden.
Update, 10.17 Uhr: Ausgerechnet am Tag der Kommunalwahl ist es zu einem Stromausfall in der Gemeinde Bönen im Kreis Unna gekommen. Die zuständigen Behörden konnten dort aber immerhin bezüglich der Wahl schnell Entwarnung geben: Die Wahllokale haben geöffnet, heißt es.
Update vom 14. September, 9 Uhr: Seit einer Stunde sind die Wahllokale geöffnet. Fast 14 Millionen Wahlberechtigte können darüber abstimmen, wer in den nächsten fünf Jahren die politischen Entscheidungen in ihren Wohnorten treffen soll.
Live-Ticker zur Kommunalwahl in NRW: Hochrechnungen, Ergebnisse und Kurioses
[Erstmeldung] Hamm – Am 14. September 2025 entscheiden 13,7 Millionen Wahlberechtigte in Nordrhein-Westfalen über die Zukunft ihrer Kommunen. Die Wahllokale sind von 8 bis 18 Uhr geöffnet, unmittelbar danach beginnt die Auszählung der Stimmen für Stadtratswahl und die Bürgermeisterwahl. Erste Prognose-Werte werden direkt nach Schließung der Wahllokale um 18 Uhr erwartet, während die ersten Hochrechnungen ab etwa 18.30 Uhr verfügbar sein werden.
Wir bieten gemeinsamen mit unseren Kolleginnen und Kollegen von IPPEN.MEDIA einen umfangreichen Live-Ticker mit interaktiven Karten, die Ergebnisse aus allen 396 Kommunen und 31 Landkreisen nahezu in Echtzeit darstellen. Bis 22 Uhr werden die meisten Wahlergebnisse Kommunalwahl NRW feststehen, wobei die Briefwahl-Stimmen bereits in die ersten Auswertungen einfließen.
Kommunalwahl im Live-Ticker: Hochrechnungen und Prognosen
Sollte kein Kandidat für das Bürgermeister- oder Landratsamt mehr als 50 Prozent der Stimmen erhalten, folgt am 28. September 2025 die Stichwahl zwischen den beiden führenden Kandidaten. Diese Regelung könnte besonders in umkämpften Städten des Ruhrgebiets relevant werden, wo Bürgermeisterkandidaten der sich im Aufwind befindenden populistischen AfD in die Stichwahl einziehen könnten. Für die Stichwahl gelten dieselben Wahlräume und Zeiten wie am ersten Wahlsonntag. Die enge Terminlage zwischen Haupt- und Stichwahl macht eine schnelle Auszählung und Bekanntgabe der Ergebnisse am Wahlabend besonders wichtig für die weitere Wahlkampfplanung der qualifizierten Kandidaten.
Rubriklistenbild: © IMAGO / Funke Foto Services







