KVB-Streik (7. Februar) in Köln: Welche Busse und Bahnen ausfallen – welche fahren sollen
VonOliver Schmitz
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Verdi hat für Freitag (7. Februar 2025) zum Streik bei der KVB in Köln aufgerufen. Die meisten Busse und Bahnen fallen aus – es gibt aber Alternativen.
Update vom 19. Februar
Die Gewerkschaft Verdi hat die Beschäftigten der KVB erneut zum Streik aufgerufen. Der ganztägige Streik beginnt am Freitag, 21. Februar, mit Betriebsbeginn um 3 Uhr. Was Pendler zum Warnstreik am 21. Februar bei der KVB wissen müssen, zeigt der Überblick. Auch in weiteren Betrieben im ÖPNV in NRW werden die Beschäftigten zum Streik aufgerufen.
Erstmeldung: KVB-Streik (7. Februar) in Köln: Welche Busse und Bahnen ausfallen – welche fahren sollen
Köln – Nachdem bereits im Frühjahr 2024 etliche ÖPNV-Streiks den Bus- und Bahnverkehr in NRW lahmgelegt hatten, stehen auch 2025 wieder Arbeitskämpfe an. Im Zuge der aktuellen Tarifverhandlungen im Öffentlichen Dienst hat die Gewerkschaft Verdi in vielen NRW-Orten zum Warnstreik aufgerufen. Darunter auch bei der KVB in Köln. Am Freitag (7. Februar 2025) werden fast keine Busse oder Bahnen fahren.
KVB-Stadtbahnen fallen am Freitag komplett aus – auch viele Buslinien betroffen
Wann wird gestreikt? Von Freitag (7. Februar 2025) um 3 Uhr bis Samstag (8. Februar 2025) um 3 Uhr.
Welche KVB-Linien sind betroffen? Alle Stadtbahnen und viele Busse fallen aus.
Gibt es weitere Auswirkungen? Kundencenter und Vertriebsstellen der KVB bleiben geschlossen.
Der Warnstreik bei der KVB startet mit Betriebsbeginn am Freitag und endet erst wieder mit dem Betriebsbeginn am Samstag – beides jeweils um 3 Uhr morgens. Über diese 24 Stunden wird keine Stadtbahnlinie der KVB fahren. Auch die Fahrten der KVB-Linie 16 und der KVB-Linie 18 von und nach Bonn fallen aus, da bei der SWB ebenfalls gestreikt wird. Die Arbeitsniederlegung durch die Gewerkschaft Verdi hat auch zur Folge, dass die Mobilitätsgarantie der KVB zu dieser Zeit nicht greift.
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Welche Busse fahren trotz KVB-Streik am Freitag in Köln?
Wie bei KVB-Streiks üblich werden auch am Freitag nur die Busfahrten stattfinden, die durch Subunternehmen durchgeführt werden. Dabei handelt es sich jedoch nicht um ganze KVB-Linien, sondern nur um bestimmte Fahrten. „Im Busverkehr selbst finden nur vereinzelte Fahrten durch Subunternehmen statt“, teilt die KVB dazu mit. Dadurch besteht die Chance, dass auf jeder der über 60 Linien am Freitag dennoch ein oder mehrere Busse fahren. Die genauen Fahrten werden in der elektronischen Fahrplanauskunft der KVB-App angezeigt und sind zudem als auf der KVB-Website abrufbar.
Warum jetzt beim ÖPNV in NRW gestreikt wird
Aktuell finden wieder Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen statt. Nachdem die erste Verhandlungsrunde am 24. Januar 2025 ergebnislos vertagt wurde, macht die Gewerkschaft Verdi nun Druck mit Warnstreiks in ganz Deutschland. Davon können grundsätzlich alle Bereiche des öffentlichen Diensts betroffen sein – wie zum Beispiel der kommunale Nahverkehr. Allein in NRW sind dort rund 30.000 Menschen angestellt. Die zweite Runde der Tarifverhandlungen findet am 17. und 18. Februar 2025 in Potsdam statt. Die dritte Runde ist vom 14. bis 16. März 2025 ebenfalls in Potsdam angesetzt.
Das sind die Forderungen von Verdi:
► 8 Prozent mehr Lohn, aber mindestens 350 Euro zusätzlich pro Monat
► Höhe Zuschläge für besonders belastende Tätigkeiten
► Die Ausbildungsvergütungen und Praktikantenentgelte sollen um 200 Euro monatlich angehoben werden
► Drei zusätzliche freie Tage
► Einführung eines „Meine-Zeit-Konto“, für mehr Zeitsouveränität und Flexibilität
KVB-Streik am Freitag: Welche Alternativen gibt es in Köln?
Die Deutsche Bahn und andere Eisenbahnunternehmen, wie beispielsweise auch die Mittelrheinbahn, sind vom Verdi-Streik nicht betroffen. Dort sollen am Freitag die RE- und RB-Züge sowie die S-Bahn ganz regulär fahren. Das könnte zumindest teilweise eine Alternative für Pendlerinnen und Pendler in Köln darstellen. Denn gerade die Züge der S-Bahn Köln fahren auch mehrere Kölner Stadtteile an. Außerdem gelten innerhalb der räumlichen Geltungsbereiche im Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) die Tickets der KVB-Kunden auch in diesen Verkehrsmitteln.
Eine andere Möglichkeit ist es, auf die diversen Anbieter von E-Scooter/Roller oder Leihfahrräder zurückzugreifen. Beispielsweise gibt es in ganz Köln etliche KVB-Räder, welche sich gerade für Abo-Inhaber eines Deutschlandtickets oder einer VRS-Chipkarte lohnen. Diese können die Fahrräder jeweils 30 Minuten pro Fahrt kostenlos nutzen. (os) Hinweis: Dieser Text wird laufend aktualisiert. Alle Angaben ohne Gewähr, da Änderungen und Abweichungen möglich sind. Informieren Sie sich im Idealfall aktuell bei der KVB. Stand der Informationen: Freitag, 7. Februar, 17:11 Uhr.