VonMelissa Ludstockschließen
Fahrgäste müssen sich aufgrund des Streiks bei der KVB am Freitag (21. Februar) auf Ausfälle bei Bus und Bahn einstellen. Doch es gibt Alternativen.
Köln – Pendler müssen sich erneut auf einen Warnstreik einstellen: Für Freitag, 21. Februar 2025, hat die Gewerkschaft Verdi zum Warnstreik bei der KVB aufgerufen. „Dies bedeutet, dass ab Freitag, 3 Uhr, keine Stadtbahn-Fahrten der KVB stattfinden und nur die durch Subunternehmen durchgeführten Busfahrten erfolgen können“, heißt es in einer Mitteilung der KVB. Nach Anfang Februar ist es der zweite Streik bei der KVB in diesem Monat. In zahlreichen weiteren Städten in NRW wird es am Freitag ebenfalls Streiks im öffentlichen Nahverkehr bei Bus und Bahn geben.
Streik bei der KVB am Freitag, 21. Februar: Die Infos im Überblick
- Freitag, 21. Februar, 3 Uhr bis zum Betriebsbeginn am Samstag, 22. Februar
- Es werden keine Fahrten der Stadtbahnen stattfinden.
- Nur durch Subunternehmen durchgeführte Busfahrten finden statt.
- Welche Bus-Fahrten stattfinden, ist in der elektronischen Fahrplanauskunft sowie auf der Homepage der KVB einsehbar.
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KVB-Linie 16 und KVB-Linie 18 fahren während Streik am Freitag nicht
Pendler in Köln müssen sich auf erhebliche Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr einstellen. Auch die KVB-Linie 16 und die KVB-Linie 18 sind betroffen, die gemeinsam mit der SWB betrieben werden. Wer am Freitag in Richtung Bonn fahren möchte, muss sich nach Alternativen umsehen. Beide Linien werden ebenfalls nicht verkehren. Zudem bleiben die Kundencenter und Vertriebsstellen der KVB geschlossen. Auch bei der SWB in Bonn sind die Beschäftigten am Freitag zum Streik aufgerufen.
Welche Alternativen gibt es während des Streiks bei der KVB am 21. Februar 2025?
Statt den Linien 16 und 18: Welche Alternativen Pendler zwischen Köln und Bonn haben
► Die RB26 Mittelrhein-Bahn verbindet den Köln und Mainz. Eine gute Alternative Menschen, die ansonsten mit der KVB-Linien 16 und 18 zwischen Dom- und Bundesstadt unterwegs sind. Die RB26 startet am Flughafen Köln/Bonn und fährt über Köln Messe/Deutz, Hauptbahnhof, Köln West und Köln-Süd nach Bonn: Gehalten wird auch in Hürth-Kalscheuren, Brühl, Bornheim-Sechtem, Roisdorf, Bonn Hauptbahnhof, Bonn UN-Campus und Bonn-Bad Godesberg.
► Der RE5 RXX Rhein-Express verbindet ebenfalls Köln und Bonn: Von Köln-Mülheim geht es über Köln Messe/Deutz, Hauptbahnhof, Köln Süd, Brühl, Bonn Hbf, Onn UN-Campus bis nach Bonn-Bad Godesberg.
Die Züge der Deutschen Bahn, der Mittelrheinbahn und anderer Eisenbahnverkehrsunternehmen sind von dem Streik nicht betroffen. KVB-Kunden können daher auf S-Bahnen, Regionalbahnen (RB) und Regionalexpressbahnen (RE) während des Streiks ausweichen. Wichtig zu wissen: Die Tickets der KVB gelten innerhalb der räumlichen Geltungsbereiche des Verkehrsverbunds Rhein-Sieg (VRS) auch in diesen Verkehrsmitteln, sodass Pendler ohne zusätzliche Kosten auf diese Alternativen zurückgreifen können. „Die KVB weist zudem darauf hin, dass bei einem Streik die Mobilitätsgarantie des Unternehmens nicht gilt“, heißt es in der Mitteilung der KVB.
Die Gewerkschaft Verdi hat für Freitag rund 35.000 Beschäftigte in 30 Unternehmen in NRW zum Warnstreik aufgerufen, wie Verdi NRW am 19. Februar mitteilte. Beschäftigte in zahlreichen weiteren Betrieben im ÖPNV in NRW sind zum Streik aufgerufen. Auch bei Rheinbahn wurde für Freitag ein Streik angekündigt.
Rubriklistenbild: © Christoph Hardt/Imago

